30.03.2009 | Michael Bührke

Das „Darmkrebszentrum Raphaelsklinik Münster“ hat einen Kooperationsvertrag mit der Selbsthilfegruppe „Deutsche ILCO“ unterzeichnet. Bei der „Deutschen ILCO“  handelt es sich um eine Vereinigung für Menschen mit einem künstlichen Darmausgang, einer künstlichen Harnableitung oder mit Darmkrebs.

Deren Leiterin für den Bereich Münster, Elfriede Korn, sieht durch die Kooperation Vorteile auf beiden Seiten: „Durch den engen Austausch kommen wir sehr viel schneller mit den Betroffenen in Kontakt. Andererseits ist die Zusammenarbeit mit einer Selbsthilfegruppe eine wichtige Voraussetzung für die Zertifizierung eines Darmkrebszentrums.“

Auch der Leiter des Zentrums und Chefarzt an der Raphaelsklinik, Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann, freut sich über die enge Kooperation: „In der Selbsthilfegruppe finden sowohl die Patienten als auch wir kompetente Gesprächspartner, die selber betroffen sind und daher wissen, wovon sie reden.“

Den Kontakt zwischen der Raphaelsklinik und der Selbsthilfegruppe stellte Olaf Hagedorn her, der in der Klinik als Stoma- und Wundtherapeut arbeitet und bereits mehrere Vorträge bei den Treffen der „Deutschen ILCO“ gehalten hat.

 
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