Newsarchiv 2002
Inhalt
 Gemeinsamer Preis für Ärzte der Raphaelsklinik und der Universitätsklinik
 Neues und Bewährtes in der Schilddrüsenchirurgie
 "Hexen, Heiler, Scharlatane?" zur Geschichte der Medizinethnologie
 Jürgen Möllemann aus Klinik entlassen
 Jürgen Möllemann auf dem Weg der Besserung
 Jürgen Möllemann in Raphaelsklinik eingeliefert
 Neuer Service für Übergewichtige
 Schwester M. Reginfrieda Rothfeld neue Krankenhausoberin
 Krankenhausoberin Schwester M. Beata verabschiedet
 Einweihung und Inbetriebnahme des neuen Haupteingangs
 Priv.-Doz. Dr. med. Karl-Heinz Dietl ist neuer Chefarzt der Allgemeinchirurgie
 In eigener Sache - Raphaelsklinik.de 2.0


Gemeinsamer Preis für Ärzte der Raphaelsklinik und der Universitätsklinik (11.12.2002)

Rund die Hälfte aller Bundesbürger hat eine vergrößerte Schilddrüse, bei 20 Prozent der Deutschen liegt eine Erkrankung vor, die ärztlich behandelt werden muss. Die Ursachen sind unterschiedlich, oft liegt ein Mangel an Jod in der Ernährung vor, der die schmetterlingsförmige Drüse im Bereich des Kehlkopfes anschwellen lässt, so dass der typische Kropf entsteht. Eine Überfunktion der Schilddrüse führt zu Herzklopfen, Nervosität oder Schlafstörungen. Wenn sich Knoten oder Tumoren entwickeln, muss der Chirurg mit dem Skalpell ans Werk und die Schilddrüse operativ entfernen. Hierbei wird zunehmend das komplette Organ beseitigt, um eine eventuelle Nachoperation zu vermeiden, bei der es vereinzelt zu Verletzungen der Stimmbänder kommen kann.
Im Bereich der Schilddrüse liegen auch die nur stecknadelkopfgroßen Nebenschilddrüsen, deren Funktion allerdings alles andere als nebensächlich ist. Sie steuern den empfindlichen Kalziumhaushalt des Körpers, Fehlfunktionen führen zu erhöhter muskulärer Erregbarkeit und schweren Muskelkrämpfen. Da die Nebenschilddrüsen über die Schilddrüse mit Blut versorgt werden, muss der Arzt bei deren kompletter Entfernung für eine weiterhin ausreichende Durchblutung der kleinen Drüsen sorgen. In neueren Verfahren, wie sie zum Beispiel an der Raphaelsklinik angewendet werden, verpflanzt man daher die Nebenschilddrüsen in gut durchblutete Bereiche des Körpers, in die Halsmuskulatur zum Beispiel. Den Ärzten Priv.-Doz. Dr. Karl-Heinz Dietl, Dr. Kuros Sina, Dr. Lothar Biermann, Dr. Andreas Koch, und Angela Westermann von der Raphaelsklinik gelang es gemeinsam mit den Ärzten Prof. Dr. Klaus Kisters und Dr. Daniel Palmes von der Universitätsklinik Münster, diese komplizierten Sachverhalte und die Vorteile der Verpflanzung der Nebenschilddrüsen in das Muskelgewebe in Plakatform anschaulich darzustellen. Für diese Leistung erhielten sie nun vom Arbeitskreis Trace Elements and Electrolytes (AKTE) während des vierten Münster Workshops den Posterpreis "TraceAward 2002". Das Poster wird in der Zeitschrift "Trace elements and electrolytes" als Arbeit veröffentlicht.

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Neues und Bewährtes in der Schilddrüsenchirurgie (31.10.2002)

Fortbildungsveranstaltung der Chirurgie I - Allgemeinchirurgie der Raphaelsklinik in Zusammenarbeit mit der Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
Mittwoch, der 11. Dezember 2002, 17 bis 19 Uhr
Raphaelsklinik Münster, Refektorium, Klosterstraße 75, 48143 Münster

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"Hexen, Heiler, Scharlatane?" zur Geschichte der Medizinethnologie (31.10.2002)

"Hexen, Heiler, Scharlatane“ Mit dieser ungewöhnlichen Fragestellung eröffnen Professoren der Universität Münster zusammen mit Nachwuchswissenschaftlern am Freitag, dem 8.11. um 16 Uhr im neuen Foyer der Raphaelsklinik eine Ausstellung zur Geschichte der Medizinethnologie. Die Ausstellung wird nach der Eröffnung 14 Tage lang (bis zum 22.11.) zu sehen sein.
Im Rahmen der Aktionsreihe "Uni Goes Public" präsentieren sich Ethnologen (Völkerkundler) und Mediziner am Freitag gemeinsam den Besuchern in der Raphaelsklinik und erinnern an die Berührungspunkte ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen. Franz Pera vom Institut für Anatomie spricht fachübergreifend für die Mediziner, während Annemarie Fiedermutz vom Institut für Ethnologie Wissenswertes zur Geschichte der Medizinethnologie beiträgt. Den schmalen Grat zwischen ungewöhnlichen Heilmethoden und Täuschung beschreibt der Ethnologe Knut Knackstedt. Zu Demonstrationszwecken betätigt er sich anschließend als "Scharlatan", während Florian Diederich, Susanne Pötzl, Arne Steinforth, Ilka Hillenstedt und Nina Nolte vom Institut für Ethnologie interessierten Besuchern gruppenweise die Ausstellung nahe bringen.
Mehr als 60 Abbildungen rund um das Thema Medizin und Völkerkunde sind von Florian Diederich und Studierenden des Instituts für Ethnologie zu einer Galerie zusammengestellt worden, die sich sehen lassen kann. Die Ausstellung ist das Ergebnis mehrjähriger Arbeit, und sie ist immer wieder ergänzt worden. Die bildlichen Zeugnisse aus der Geschichte der Medizinethnologie sind vorwiegend zeitgenössische Illustrationen ab dem 15. Jahrhundert. Sie spannen einen historischen Bogen zwischen dem chinesischen, arabischen, afrikanischen und europäischen Heilswesen. Inhaltlich bilden sie einen Querschnitt aus dem Spektrum von Naturwissenschaft, Religion, Volksmedizin und "Scharlatanerie", in dem Medizin und Ethnologie erscheinen können. Wer nicht zur Ausstellungseröffnung am Freitag um 16 Uhr in die Raphaelsklinik kommen kann, der hat in den zwei Wochen danach noch täglich zwischen 10 und 20 Uhr die Möglichkeit, im neuen Foyer der Klinik der Frage "Hexen, Heiler, Scharlatane?" nachzugehen.

Text: Dr. Knut Knackstedt

 Faltblatt zur Ausstellung

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Jürgen Möllemann aus Klinik entlassen (15.10.2002)

Jürgen Möllemann wurde nach einer Woche aus der Raphaelsklinik entlassen. Er benötigt aber weiterhin absolute Ruhe und ambulante medizinische Betreuung.
Wie der behandelnde Chefarzt Prof. Dr. Spieker bekannt gibt, wurde Herr Jürgen W. Möllemann am Wochenende aus der stationären Behandlung der Raphaelsklinik Münster entlassen.
Herr Möllemann muss weiter ambulant ärztlich behandelt werden und bedarf weiterhin absoluter Ruhe.
Aufgrund der ausgeprägten Erschöpfung und des bestehenden Schwächezustandes wird Herr Möllemann einen längeren Genesungsurlaub antreten. Auch dort wird er ärztlich betreut werden.
Er wird nach heutigem Erkenntnisstand seine berufliche Tätigkeit in ca. 6 Wochen wieder aufnehmen können.

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Jürgen Möllemann auf dem Weg der Besserung (10.10.2002)

Obwohl sich der Gesundheitszustand von Jürgen W. Möllemann weiter bessert, kann an eine Entlassung und die Wiederaufnahme der politischen Arbeit noch lange nicht gedacht werden. Vier bis sechs Wochen veranschlagt der behandelnde Arzt Prof. Dr. Claus Spieker als voraussichtliche Genesungs- und Erholungsphase.
Der Gesundheitszustand von Herrn Jürgen W. Möllemann hat sich weiter stabilisiert. Allerdings muß Herr Möllemann noch in der Klinik stationär verbleiben, darüber hinaus werden noch weitere Untersuchungen verschiedener Organsysteme erforderlich sein. Auch aufgrund der schweren psychischen und physischen Belastungen denen Herr Möllemann ausgesetzt war, dauert sein schwerer Erschöpfungszustand noch an.
Herr Möllemann braucht daher zunächst weitere ärztliche Betreuung und absolute Ruhe.
Aufgrund des Krankheits- und Erschöpfungszustandes wird Herr Möllemann noch eine längere Genesungs- und Erholungsphase benötigen, so daß er seine beruflichen Aufgaben sicherlich in den nächsten vier bis sechs Wochen nicht wahrnehmen kann.

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Jürgen Möllemann in Raphaelsklinik eingeliefert (07.10.2002)

Der prominente Politiker Jürgen Möllemann wurde am Sonntag, 06.10.2002 in den frühen Morgenstunden wegen eines akuten Kreislaufzusammenbruchs in die Raphaelsklinik eingewiesen.
Herr Jürgen W. Möllemann wurde am Sonntag, den 06.10.2002, auf Veranlassung eines Arztes notfallmäßig in die Raphaelsklinik eingeliefert.
Herr Möllemann hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag in den frühen Morgenstunden einen Schwächeanfall mit einem Kreislaufzusammenbruch erlitten.
Bei der Aufnahmeuntersuchung in der Raphaelsklinik wurden zunächst Herzrhythmusstörungen diagnostiziert. Herr Möllemann wurde entsprechend medikamentös behandelt, darunter hatte sich sein Zustand stabilisiert. Es werden weitere Untersuchungen verschiedener Organsysteme durchgeführt, um die Ursache für den Kreislaufzusammenbruch zu eruieren.
Zunächst ist der Zustand des Patienten stabil. Herr Möllemann wird weiterhin medikamentös behandelt und kontinuierlich überwacht. Zur weiteren Genesung benötig er unbedingte Ruhe, Besuche und Telefonate sind daher nicht möglich.

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Neuer Service für Übergewichtige (19.09.2002)

In der Chirurgischen Ambulanz der Raphaelsklinik wird ein Service für Bürgerinnen und Bürger mit starkem Übergewicht (Adipositas) angeboten. Eine neue digitale Personenwaage ermöglicht es, das Körpergewicht bis 300 kg genau zu messen.
Übergewicht schädigt den menschlichen Organismus auf vielfältige Weise. Rund 60% der krankheitsbedingten Todesfälle sind in Deutschland auf Ernährungsfehler zurückzuführen. Neben den Belastungen für Herz, Kreislauf, Stoffwechsel und Gelenkapparat ist es nicht zuletzt die Psyche des Betroffenen, die stark leidet. Ist einmal der Entschluss gefasst, den Pfunden an den Kragen zu gehen, folgt beim Einkauf der notwendigen Utensilien die nächste Enttäuschung. Handelsübliche Personenwaagen quittieren nicht selten ab 140 kg den Dienst, die Grundlage für eine kontrollierte Gewichtsverminderung, das regelmäßige Wiegen, ist somit nicht gegeben. Einen besonderen Service für Bürgerinnen und Bürger mit ausgeprägtem Übergewicht (Adipositas) bietet die Raphaelsklinik seit dieser Woche. In der chirurgischen Ambulanz steht eine geeichte Spezialwaage zur Verfügung, die bis 300 kg genaue Auskunft über das Körpergewicht gibt. „Aus eigener Kraft würde ich eine wirksame Gewichtsverringerung kaum schaffen“, beschreibt der Patient Thomas Wildhage aus Hannover, dem vor kurzem an der Raphaelsklinik ein Magenschrittmacher zur Gewichtsreduktion implantiert wurde, seine Motivation, den Service der Klinik zu nutzen. Er hat schon viele Methoden erprobt, um sein Übergewicht in den Griff zu bekommen. „Jeder Bürger aus Münster und Umgebung hat die Möglichkeit, ohne Voranmeldung zu uns zu kommen und sich wiegen zu lassen, falls keine andere Wiegemöglichkeit zur Verfügung steht“, erläutert der Assistenzarzt Bert Staiger das neue Angebot der „Adipositas-Sprechstunde“ in der Raphaelsklinik. Eine telefonische Terminabsprache für das neue Angebot der Allgemeinchirurgie ist unter der Nummer 0251–5007 2321 möglich.

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Schwester M. Reginfrieda Rothfeld neue Krankenhausoberin (13.08.2002)

Die Raphaelsklinik hat nach der Verabschiedung von Sr. M. Beata Wörmann eine neue Krankenhausoberin, Sr. M. Reginfrieda Rothfeld.
Die in Diestedde, Kreis Warendorf geborene Schwester M. Reginfrieda Rothfeld trat 1955 in den Orden der Clemensschwestern ein. Nachdem sie die Ausbildung zur Krankenschwester an der Raphaelsklinik absolvierte, machte sie anschließend die Ausbildung zur Diätassistentin. Von 1962 bis 1972 übernahm sie die Leitung der Küche und Diätküche im Klemens August Krankenhaus in Bitburg. Nach der Fortbildung zur Pflegedienstleitung war sie dann ab 1972 als Pflegedienstleitung und Krankenhausoberin im St. Agnes Hospital Bocholt tätig. 1981 gab sie die Pflegedienstleitung an eine Mitschwester ab und war dann als Krankenhaus- und Konventsoberin im gleichen Haus tätig. 1992 erfolgte die Berufung zur Bezirksoberin, als die sie auch der Leitung der Ordensgemeinschaft der Clemensschwestern angehörte. Seit dem 01.08.2002 ist Schwester Reginfrieda als Krankenhaus- und Konventsoberin der Raphaelsklinik tätig. Für Schwester Reginfrieda steht die Sorge um den kranken Menschen im Mittelpunkt ihres Wirkens. Aus ihrer langjährigen Erfahrung in unterschiedlichen Krankenhäusern weiß sie, dass dies nur gelingen kann, wenn auch eine harmonische Zusammenarbeit unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht. Dies ist für sie unabdingbar. "Ich habe ein offenes Ohr für jeden im Haus. Wo es Probleme gibt, will ich vermittelnd helfen. Die Kommunikation zwischen allen Berufsgruppen ist mir sehr wichtig."

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Krankenhausoberin Schwester M. Beata verabschiedet (23.07.2002)

Die 1927 in Ostbevern geborene Beata Wörmann absolvierte 1953 in Duisburg das Krankenpflegeexamen. Im Jahre 1954 trat sie in den Orden der Clemensschwestern ein. Nach dem Noviziat im Jahr 1955 arbeitete sie bis 1961 in der Medizinischen Universitätsklinik Münster als Krankenschwester. Anschließend wurde sie Stationsleitung im Clemenshospital Münster, wo sie bis 1970 tätig war. Im selben Jahr wurde ihr die Aufgabe als Konvent- und Krankenhausoberin am Klemens-August-Krankenhaus in Bitburg übertragen. In dieser Zeit absolvierte Schwester M. Beata die Aus- und Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Von 1979 bis 1992 war sie als Konventoberin und Pflegedienstleitung im Clemenshospital tätig.
1992 folgte der Wechsel zur Raphaelsklinik, wo sie bis 1998 als Konvent- und Krankenhausoberin tätig war. Seit 1998 ist sie ausschließlich als Krankenhausoberin in der Klinik tätig.
Besonders liegt ihr das persönliche Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Herzen. Für viele ist sie eine wichtige und vertrauensvolle Ansprechpartnerin, wenn es um die großen und kleinen Probleme im Arbeitsalltag geht. "Da gab es so manche Wogen zu glätten", erinnert sich Schwester M. Beata an fast 50 Jahre Tätigkeit im Krankenhaus. "Denn nur wo eine positive Arbeitsatmosphäre herrscht, fühlt sich der Patient gut aufgehoben." Als großes Geschenk empfindet sie die vielen Jahre im Dienst für die Kranken und für die Mitarbeiter.
Am Dienstag wurde Schwester M. Beata im Rahmen einer Eucharistiefeier in Konzelebration mit Herrn Generalvikar Kleyboldt und Klinikpfarrer Thomas Holznienkemper aus ihrer Tätigkeit als Krankenhausoberin verabschiedet.

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Einweihung und Inbetriebnahme des neuen Haupteingangs (21.07.2002)

Am Nachmittag des 21.7.2002 war es dann soweit. Nach drei Jahren Bauzeit wurde der neue Haupteingang der Raphaelsklinik im neu errichteten Verkehrszentrum zum offiziellen Zugang der Klinik. Zeitgleich wurde der gesamte Aufnahme- und Empfangsbereich in die neue Eingangshalle verlagert. Der bisherige Haupteingang an der Ecke Windthorst-/Klosterstraße - er befand sich dort seit 1956 - wurde am Sonntagnachmittag geschlossen.

Über den Innenhof an der Loerstraße ist der neue Haupteingang bequem sowohl zu Fuß als auch mit dem Pkw zu erreichen. Die Fußgänger kommen jetzt über einen separaten Durchgang, der im Bereich des ehemaligen Möbelgeschäftes ASKO liegt, in den mit Grünanlagen versehenen Innenhof von wo sie die großzügige Eingangshalle betreten können. Während die Anfahrt für Kranken- und Liegendtransporte weiterhin über die Zufahrt und den videoüberwachten Ambulanzinnenhof an der Windthorstraße läuft, gibt es im Innenhof vor dem neuen Haupteingang die Möglichkeit, kurz mit dem Pkw zum Aus- und Einsteigen zu halten. Wer längerfristig parken möchte, kann im direkt benachbarten klinikeigenen Parkhaus das Auto abstellen. Auch Patienten oder Besuchern, die per Bus anreisen, fällt die Orientierung demnächst leichter. Ab 15.Dezember 2002 wird die Bushaltestelle "Windthorststraße" in "Raphaelsklinik" umbenannt. Bereits schon jetzt erhalten Sie weitere Informationen zu unserer Klinik im Bereich des Haltestellenwartehäuschens.

Bereits am Mittwoch, den 17.7.2002, fand die feierliche Eröffnung des Neubaus mit neuem Haupteingang in Anwesenheit der NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer statt.

Natürlich dauert es immer etwas, bis alles reibungslos funktioniert, bis sich alles eingespielt hat. Deshalb bitten wir Sie, falls es zu Beginn zu kleinen Pannen oder Wartezeiten bei der Anmeldung kommen sollte, schon einmal an dieser Stelle um etwas Nachsicht. Auch unsere Mitarbeiter müssen sich mit der neuen Technik und "Streckenführung" bekanntmachen.

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Priv.-Doz. Dr. med. Karl-Heinz Dietl ist seit dem 1.7.2002 neuer Chefarzt der Chirurgie I - Allgemeinchirurgie (12.07.2002)

Der 1958 in Waldmünchen geborene Karl-Heinz Dietl studierte in Erlangen Medizin und wechselte nach seiner Promotion 1984 an die Chirurgische Universitätsklinik nach Münster, wo er den Facharzttitel für Chirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Viszeral- und Gefäßchirurgie erwarb. Im Februar 1992 wurde er Oberarzt bei Prof. Dr. Hermann Bünte. Er führte erfolgreich das laparoskopische Operieren an der Klinik und Poliklinik für Allgemeine Chirurgie der WWU ein. Der Ernennung zum Sektionsleiter für Transplantationschirurgie im April 1996 folgte im Jahr 2000 die Berufung zum Leitenden Oberarzt der Chirurgie unter dem Nachfolger Prof. Büntes Prof. Dr. Norbert Senninger. Priv.-Doz. Dr. Karl-Heinz Dietl gehört mit über 1000 von ihm durchgeführten Leber-, Nieren- und Bauchspeicheldrüsenverpflanzungen zu den erfahrensten Transplantationschirurgen in Deutschland. Als Experte für laparoskopische chirurgische Operationstechniken plant er natürlich die Weiterentwicklung der sogenannten minimal invasiven Chirurgie an der Raphaelsklinik genauso wie die Erweiterung des Spektrums viszeralchirurgischer, gefäßchirurgischer, kinderchirugischer Eingriffe sowie der endokrinen Chirurgie.

Die Angebote der Abteilung Chirurgie I - Allgemeinchirurgie werden sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich ausgebaut werden. Ein erster Schritt ist die Präsenz eines ärztlichen Mitarbeiters der Abteilung in der Chirurgischen Ambulanz von Montags bis Freitags, der neben der täglichen Allgemeinchirurgischen Sprechstunde auch die dort durchzuführenden Notfallbehandlungen und -aufnahmen betreut. Weitere Spezialsprechstunden werden folgen.

Die Einführung des neuen Chefarztes fand am 12.07.2002 mit einem Gottesdienst und einem nachfolgenden festlichen Empfang im Beisein vieler aktueller und ehemaliger Chefärzte der Raphaelsklinik und der Universitätskliniken Münster, wie z.B. Prof. Dr. Hermann Bünte, Prof. Dr. Heinz Losse, Prof. Dr. Claus Spieker, Prof. Dr. Günther Kautz, Dr. Norbert Mertes, Priv.-Doz. Dr. Gunnar Möllenhoff, Prof. Dr. Wolfram Domschke sowie Prof. Dr. Ulrich Gerlach, um nur einige zu nennen, statt.

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In eigener Sache - Raphaelsklinik.de 2.0 (21.07.2002)

Bei soviel Neubauten, Neueinführungen u.s.w. haben wir uns gedacht, daß wir natürlich nicht außen vor bleiben wollen. Aus diesem Grund wird z.Zt. das Layout und die Struktur unserer Website überarbeitet. Ziel soll ein modernerer und für die Besucher übersichtlicherer Webauftritt sein. Die Navigation wird einfacher werden, spezielle Angebote leichter zu finden sein. Erste Screenshots sollen Ihnen schon einmal einen entsprechenden Eindruck vermitteln.

In einer weiteren Stufe erfolgt dann der Einsatz eines sogenannten Content-Management-Servers, der es ermöglichen wird, daß die einzelnen Bereiche und Abteilungen den Inhalt ihrer Seiten selbständig pflegen können, was natürlich eine höhere Aktualität für die Besucher unserer Website zur Folge hat.

Im Zug dieser Umgestaltung kann es zeitweise zu Einschränkungen unseres Angebotes kommen, die natürlich nur von kurzer Dauer sein werden. Auch können eventuell gespeicherte Bookmarks kurzfristig ihren Bezug verlieren. Für entsprechende Unannehmlichkeiten möchten wir uns bereits an dieser Stelle entschuldigen.

Schauen Sie doch ab und zu mal auf dieser Seite hier vorbei. Wir werden Sie an dieser Stelle über alle Änderungen informieren.

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert
am 16.01.2005