Inhalt
Ausstellungseröffnung: Jörg Adler und Götz Alsmann in der Raphaelsklinik
Luciafest in der Raphaelsklinik
Minister besucht Raphaelsklinik
Fortbildung zum Thema "Verletzungen im Alter"
Koloproktologische Abteilung ist Kompetenzzentrum
Besucher aus Finnland besichtigen modernes Hochregallager
Erfolgreiche Fortbildungsveranstaltung zum Schulterschmerz
Jubiläum an der Raphaelsklinik
Angst vor der Vogelgrippe löst Impfhysterie aus
Thema Brustkrebs: Frühzeitige Diagnose ist entscheidend
MdB Daniel Bahr besucht die Raphaelsklinik
Raphaelsklinik jetzt mit TÜV-Plakette
Ordensfreizeit über den Dächern von Münster
Volkskrankheit Osteoporose - Expertenforum & Gesundheitsmesse
Ausstellungseröffnung "Spurensuche im Stadtquartier" am 25.08. um 19.00 Uhr
Stellungnahme zum Artikel in den "Westfälischen Nachrichten" vom 27.07.2005
Vertrag mit der WWU verlängert
Digitale Radiologie an der Raphaelsklinik
Verletzungen im Kindesalter - Fortbildung in der Raphaelsklinik
Ausstellung "Bernd Bußmann - Fotos aus Bhutan und Nepal"
Neues "Ärztehaus an der Raphaelsklinik"
"Fühlende Linien" - Ausstellung mit Bildern des Malers Manfred Teschlade
Krankenpflegeexamen 2005 erfolgreich bestanden
Internationaler Kongress: Endoprothetik-Forum Münster 2005
Patientenseminar "Diabetes" in Zusammenarbeit mit der BARMER Ersatzkasse
Ausstellung "Land der Tausend Seen"
Gemeinsame Ökoprofit-Ausstellung in der Raphaelsklinik und dem Clemenshospital
Endoprothetik Forum Münster 2005
Politiker besuchen Raphaelsklinik
Schulung zur Früherkennung von Brustkrebs an der Raphaelsklinik
Ausstellung der Grafikerin Selda Marlin Soganci
Ausstellungseröffnung: Jörg Adler und Götz Alsmann in der Raphaelsklinik (31.12.2005)
Seit über 20 Jahren reist Hans Jörg Adler nach Vietnam und immer war die Kamera mit dabei. Es sind besonders die Menschen, die ihn faszinieren. Menschen, die in einem Land leben, das bis in die jüngste Vergangenheit geprägt war von Eroberungen und Kriegen, von Leid und Armut. Aber auch in einem Land mit einer atemberaubenden wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten.Seit sechs Jahren bereist Adler regelmäßig auch das Nachbarland Kambodscha. Die Raphaelsklinik freut sich, rund 30 seiner beeindruckenden Fotos zeigen zu können, von denen Adler sagt: "Die Fotos sind nur ein kleines Zeichen meiner Verbundenheit, meiner Liebe zu diesen Ländern, ihren Menschen und ihrer Natur, für deren Bewahrung wir ebenso Verantwortung tragen wie für eine Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West."
Ausstellungseröffnung ist am Dienstag, 17.01.2006 um 19.00 Uhr. Hans Jörg Adler wird anwesend sein und von seinen Erlebnissen in Vietnam und Kambodscha berichten. Der bekannte Moderator und Entertainer Götz Alsmann wird die Eröffnungsrede halten und für den musikalischen Rahmen sorgen.
Das Faltblatt zur Ausstellung als PDF-Dokument
Mit freundlicher Unterstützung des

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Luciafest in der Raphaelsklinik (24.12.2005)
Ungewohnte, stimmungsvolle Klänge erfüllten die Stationen der Raphaelsklinik, als die schwedische Singgruppe der Volkshochschule Münster unter der Leitung von Friederike Tenhagen zur Feier des Luciafestes den Patienten weihnachtliche Lieder in schwedischer Sprache vortrugen. Die Tradition des Luciafestes geht auf die heilige Lucia zurück, die zur Zeit der Christenverfolgung im dritten Jahrhundert den Christen, die sich in Katakomben heimlich zum Gottesdienst versammelten, Lebensmittel brachte. Sie setzte sich dabei einen Lichterkranz auf, um im Dunkeln den Weg zu finden.
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Minister besucht Raphaelsklinik (20.12.2005)
Es herrscht Katerstimmung in der Krankenhauslandschaft Münsters. Der wegen chronisch knapper Kassen von der Landesregierung ausgerufene Bewilligungsstopp für Krankenhausinvestitionen im Jahr 2006 traf Häuser wie die Fachklinik Hornheide oder das Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup hart.
Umso größer ist die Freude auf Seiten der Raphaelsklinik, deren Antrag auf finanzielle Unterstützung des Bauvorhabens „Interdisziplinäre Notaufnahme“ von der Landesregierung „gerade noch“ bewilligt wurde. Um klar zu stellen, dass es gute Gründe für den Bewilligungsstopp gibt, erschien der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann persönlich in der Klinik, um den Bescheid zu überreichen.
Die Summe von 3,6 Millionen Euro war auf dem unscheinbaren Schriftstück zu lesen, das der Minister im Gepäck hatte. Runde 5 Millionen wird der Umbau in der Klinik wohl kosten, den fehlenden Betrag muss die Raphaelsklinik aus eigenen Mitteln finanzieren. Da die alte Landesregierung, so Laumann während seines Gespräches mit der Klinikleitung, seit 2001 die jährliche Unterstützung der Krankenhäuser von eigentlich 165 Millionen Euro regelmäßig um 85 Millionen überzog, werde er 2006 keine Bewilligungsbescheide unterschreiben. Für 2007 habe er noch keine Entscheidung getroffen.
Nachdenklich stimmte die Aussage Laumanns, dass es keinen Sinn mache „Geld in Strukturen zu investieren, die es in wenigen Jahren nicht mehr geben wird.“ Der Besuch des Ministers bot der Klinikleitung die willkommene Möglichkeit, weitere aktuelle Themen der Gesundheitspolitik zu besprechen. So beklagte der ärztliche Direktor der Raphaelsklinik, Prof. Dr. Claus Spieker, eine übermäßige Zunahme der Bürokratie im Berufsalltag der Mediziner. In ungewohnter Offenheit erklärte der Minister, dass er dies als deutlichen Hinweis auf ein immer stärker werdendes Misstrauen zwischen Krankenkassen, Krankenhäusern und Politikern betrachte.
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Fortbildung zum Thema "Verletzungen im Alter" (14.12.2005)
70 Ärzte folgten der Einladung der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Raphaelsklinik Münster zu einer Fortbildung zum Thema „Traumatologie des alten Menschen“. In der Einführung legte der Chefarzt der Abteilung, Priv.-Doz. Dr. Gunnar Möllenhoff, die Bedeutung dieses Themas dar: „Die demographische Entwicklung in Deutschland führt dazu, dass immer mehr alte Menschen mit Verletzungen der Knochen in den Krankenhäusern und Arztpraxen behandelt werden müssen. Für den betroffenen Patienten sind damit oft einschneidende Veränderungen verbunden wie lange Krankenhausbehandlungen, Verlust der Selbstständigkeit, soziale Isolierung und Pflegebedürftigkeit.“ Aufgabe der Ärzte sei es, so Möllenhoff, dieses möglichst zu verhindern.
Jens Clasing, Mitarbeiter der Abteilung, stellte die Oberarmbrüche in den Mittelpunkt seines Vortrags. Zwei Drittel dieser Verletzungen können ohne Operation behandelt werden. Sollte eine Operation dennoch notwendig sein, gibt es mehrere Möglichkeiten. Ziel der Behandlung sollte allerdings immer sein, dass der Betroffene die Anforderungen des Alltags bewältigen und insbesondere den Arm wieder schmerzfrei benutzen kann.
Prof. Dr. Peter Ostermann aus Bocholt befasste sich mit den Knochenverletzungen im Bereich des Kniegelenkes. Hier muss fast immer operiert werden. Allerdings wandelt sich ein Segen der modernen Medizin oft zur besonderen Herausforderung: die zunehmende Häufigkeit des künstlichen Kniegelenksersatzes in den letzten Jahren führt auch zum vermehrten Auftreten von Knochenbrüchen im Bereich von Prothesen, deren Behandlung viel Erfahrung und besondere Kenntnisse verlangt.
Der Osnabrücker Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Uwe Joosten wies darauf hin, dass es gerade an den unteren Extremitäten unvermeidbar sei, für den alten Patienten Operationsverfahren einzusetzen, die eine sofortige Belastbarkeit zulassen. Anders als jüngeren Menschen ist es Älteren kaum möglich, nach der Operation das betroffene Bein zu schonen und nur auf einem Bein zu laufen.
Dr. Markus Graf aus Bochum rückte den handgelenksnahen Bruch des Unterarmknochens in den Blickpunkt. Aufgrund der Häufigkeit kenne jeder in Klinik und Praxis tätige Chirurg dieses Krankheitsbild. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlungsverfahren. Doch auch bei der Verwendung modernster Operationsverfahren gilt auch hier, dass die Erfahrung des Chirurgen durch nichts zu ersetzen ist.
Abschließend waren sich alle Dozenten einig, dass es beim älteren Patienten nicht ausreicht, nur den gebrochenen Knochen im Blick zu haben. Oftmals steckt eine Osteoporose hinter dem Knochenbruch, die ebenfalls erkannt und behandelt werden muss. Gerade bezüglich dieser Zusammenhänge gebe es noch viel Aufklärungsarbeit bei Ärzten und Patienten zu leisten.
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Koloproktologische Abteilung ist Kompetenzzentrum (08.12.2005)
Der Berufsverband der Coloproktologen Deutschland e.V. (BCD) hat die koloproktologische Abteilung der Raphaelsklinik als Kompetenzzentrum anerkannt. Die Koloproktologie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darms und des Afters.
"In anderen Kliniken ist dieses Fachgebiet üblicherweise in unterschiedlichen Krankenhausabteilungen integriert. Es gibt nur acht Krankenhäuser in Deutschland mit spezialisierten koloproktologischen Fachabteilungen wie die der Raphaelsklinik." erklärt der Chefarzt der Abteilung, Dr. Franz Raulf.
Voraussetzung für die Anerkennung als Kompetenzzentrum ist unter anderem ein bestimmtes Spektrum an Operationen und Instrumentarien zur Diagnose und Therapie, das nachgewiesen werden muss. So werden an der Raphaelsklinik unter anderem spezielle mikrochirurgische und endoskopische Eingriffe am Enddarm vorgenommen. Zu den Schwerpunkten der Abteilung gehören die operative Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen, Operationen zur Verbesserung der Kontinenz und Tumorentfernungen.
Obwohl Raulf Chirurg ist, führt er auch die endoskopischen Untersuchungen seiner Patienten selber durch, auch dies ist in anderen Krankenhäusern nicht unbedingt selbstverständlich. Besonders hebt der Chefarzt die enge Zusammenarbeit mit weiteren Fachabteilungen der Klinik wie der Gynäkologie, Urologie und Radiologie hervor, ohne die eine erfolgreiche Behandlung darmerkrankter Patienten in dieser Form kaum möglich wäre. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Enddarmerkrankungen durch den Koloproktologen können Folgeschäden oder gar lebensbedrohliche Krankheiten vermeiden.
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Besucher aus Finnland besichtigen modernes Hochregallager (01.12.2005)
Als die Raphaelsklinik gegründet wurde, hätten es sich die Erbauer vermutlich nicht einmal im Traum einfallen lassen, dass rund 100 Jahre später in dem ehrwürdigen Gebäude in sieben modernen OP-Sälen verteilt auf zwei Etagen zeitgleich die unterschiedlichsten Eingriffe am Patienten vorgenommen werden.
Die baulichen Einschränkungen waren für den technischen Leiter der Klinik, Friedrich Ernst, während der Modernisierung und Erweiterung des OPs vor zwei Jahren eine große Herausforderung. Schließlich sollte garantiert sein, dass in jedem OP-Saal innerhalb kürzester Zeit für jede Operationsform die richtigen sterilen Instrumente vorliegen. „Wir machten aus der Not eine Tugend und überlegten gemeinsam mit der Firma Kardex, wie ein computergesteuertes industrielles Hochregallager für den Einsatz im Krankenhaus angepasst werden kann. Das Ergebnis ist in dieser Form einmalig “ begeistert sich Ernst. Die Instrumente werden in der Zentralsterilisation im Untergeschoss der Klinik in speziellen Behältern zusammengestellt. Für jede OP gibt es die dazugehörigen Container. Diese werden durch eine Schleuse in das Hochregallager gebracht, das wie ein Fahrstuhl aufgebaut ist. Innerhalb weiniger Sekunden stehen die passenden Instrumente dem Personal auf Knopfdruck zur Verfügung. Schleusen und ein Überdruck im inneren des Lagerschachtes verhindern das Eindringen von Staub und Schmutz.
Die OP-Koordinatorin Angelika Witte schildert die Vorteile des Systems: „Das Hochregallager garantiert die wirtschaftliche Auslastung der OPs, da wir in allen Sälen alle Operationen durchführen können. Außerdem sind die Behälter mit dem Sterilgut anders als bei herkömmlichen Regalen immer in der gleichen Höhe. Dadurch ergibt sich eine rückenschonende und ergonomische Arbeitsweise.“ Da diese Lagertechnik europaweit einzigartig ist, erhielt die Raphaelsklinik nun Besuch einer Delegation aus Finnland, bestehend aus technischen Leitern und Anästhesiepersonal unterschiedlicher Krankenhäuser, die sich über die Funktion vor Ort informierten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen bei der Modernisierung finnischer Krankenhäuser zum Tragen kommen.
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Erfolgreiche Fortbildungsveranstaltung zum Schulterschmerz (30.11.2005)
Mit rund 200 Besuchern waren die Stuhlreihen im Foyer der Raphaelsklinik bis auf den letzten Platz besetzt. Die Münsteraner Orthopäden Prof. Dr. Jörn Steinbeck und Dr. Kai-Axel Witt luden namhafte Experten nach Münster ein, um über den aktuellen Stand auf dem Gebiet der Diagnose und Therapie des Schulterschmerzes zu berichten.
Ärzte, Physiotherapeuten und interessierte Laien aus dem gesamten Raum Westfalen-Lippe informierten sich über moderne Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen, der Behandlung durch gezielte Krankengymnastik, die unterschiedlichen Operationsmethoden und die Möglichkeiten des künstlichen Gelenkersatzes. „Das Schultergelenk ist ein kompliziertes Gelenk, das lange Zeit vernachlässigt wurde und erst in den letzten zehn Jahren verstärkt in den Blickpunkt kam.“ erklärt Steinbeck seine Motivation, eine Fortbildungsveranstaltung ausschließlich dem Schultergelenk zu widmen. Typische Erkrankungen sind bei jüngeren Menschen Verletzungen durch Fahrrad- oder Skateboardunfälle, während bei älteren Patienten Arthrose und Sehnenerkrankungen im Vordergrund stehen. Die Mischung aus Orthopäden, Chirurgen, Radiologen und Physiotherapeuten unter den Referenten bewirkte eine umfassende Betrachtung des Themas. „Das adventlich geschmückte Foyer der Raphaelsklinik lieferte zudem einen sehr schönen Rahmen.“ freut sich Steinbeck über den Erfolg der Veranstaltung.
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Jubiläum an der Raphaelsklinik (17.11.2005)
Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierten elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raphaelsklinik im Rahmen einer kleinen Feier. Die Krankenhausoberin Sr. Reginfrieda, der Geschäftsführer der Klinik Martin Kösters, der ärztliche Direktor Prof. Dr. Claus Spieker und der Leiter der Personalabteilung Josef Frehe gratulierten den Jubilaren und danken gleichzeitig denen, die in den Ruhestand verabschiedet wurden.
Sie hoben hervor, dass eine derart langjährige Verbundenheit zur Raphaelsklinik ein wichtiger Faktor der Kontinuität in einer Zeit des steten Wandels im Gesundheitswesen sei. Zur Feierstunde trafen sich (v.l.) Hedwig Hopmann, Sr. Reginfrieda, Gisela Olker, Filomena Rocha, Sr. Consolata, Martin Kösters, Annegret Weltermann, Grethe-Elisabeth Kaiser, Krystyna Ziomek, Anna-Elisabeth Feldmann, Ullrich Herbst, Monika Entrup, Josef Frehe, Leticia Jimenez-Ramirez und Prof. Dr. Claus Spieker.
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Angst vor der Vogelgrippe löst Impfhysterie aus (22.10.2005)
Vor dem Sprechzimmer von Dr. Katharina Fastenrath, Betriebsärztin an der Raphaelsklinik, herrscht reges Treiben. Pflegepersonal, Ärzte, Verwaltungsangestellte und Handwerker stehen Schlange, um sich gegen Grippe impfen zu lassen. Seit sechs Jahren bietet die Klinik in Kooperation mit den großen Krankenkassen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der kostenlosen Grippeschutzimpfung.
In diesem Jahr ist der Zulauf außergewöhnlich groß. "Zum ersten Impftermin sind bereits mehr Kolleginnen und Kollegen erschienen, als sonst an zwei Terminen." freut sich die Medizinerin, die auch am Clemenshospital für die Betriebsgesundheit zuständig ist, über die Resonanz des Vorsorgeaufrufs. Die Angst vor der Vogelgrippe ist in ihrem Sprechzimmer allerdings kein Thema. "Wer im medizinischen Bereich arbeitet, sieht die gegenwärtig in der Öffentlichkeit zu beobachtende Panik vor einer drohenden Infektion vermutlich etwas gelassener und objektiver." Dass dies offenbar nicht für den Rest der Bevölkerung zutrifft, musste Fastenrath feststellen, als sie den Impfstoff bestellte. Dass bereits Anfang Oktober der Markt leergefegt ist und keine Ampullen mehr zu bekommen waren, hat die erfahrene Medizinerin noch nie zuvor erlebt.
Die niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Dr. Andrea Karsch macht in ihrer Praxis ähnliche Erfahrungen „Es herrscht gegenwärtig eine Panik unter Menschen, die ich nicht nachvollziehen kann!“ wundert sich die Ärztin „Die Berichterstattung in den Medien hat für eine große Verunsicherung gesorgt. Es ist überhaupt nicht möglich, mit den bestehenden Impfstoffreserven die gesamte Bevölkerung gegen Grippe zu impfen, wie es gelegentlich in den Medien empfohlen wird.“ Die Medizinerin versucht die besorgten Patienten in ihrer Praxis zu beruhigen und aufzuklären. Nur gefährdete Personengruppen wie ältere Menschen oder Angehörige von Berufsgruppen, die viel Kontakt zu Menschen haben, sollten sich impfen lassen. Karsch kann aufgrund der enormen Nachfrage nicht ausschließen, dass im weiteren Verlauf des Jahres eventuell kein Impfstoff mehr zur Verfügung steht, um die Menschen zu impfen, die einen Schutz auch tatsächlich benötigen.
Fastenrath schreibt den gegenwärtigen Engpass nur zum Teil der Angst vor der Vogelgrippe zu. "Im Februar und März dieses Jahres erreichte eine ausgeprägte Grippewelle Nordrhein-Westfalen, die vielen noch in Erinnerung ist. Das bewegt die Menschen dazu, sich in diesem Jahr verstärkt impfen zu lassen". Die Ärztin stellt klar, dass die Impfung nicht gegen die häufig im Herbst und Winter auftretenden Erkältung oder grippalen Infekte wirkt, sondern ausschließlich gegen die echte Grippe, auch Influenza genannt. "Wer einmal eine Grippe hatte, kennt den Unterschied!" verweist die Betriebsärztin der Raphaelsklinik auf eine Erkrankung, die im Gegensatz zur Erkältung mit sehr hohem Fieber, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen und Schüttelfrost einhergeht und besonders für ältere oder geschwächte Menschen lebensbedrohend sein kann. Einige Menschen berichten, dass sie nach einer erfolgten Grippeimpfung eine Erkältung bekommen hätten. "Hier gibt es keinen nachweisbaren Zusammenhang. Die Grippeimpfungen werden in einer Jahreszeit durchgeführt, in der die Menschen ohnehin häufiger erkältet sind," erläutert die Medizinerin und fügt hinzu "das Robert - Koch - Institut hat sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Symptome einer einfachen Erkältung kein Hinderungsgrund für die Grippeimpfung darstellen."
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Thema Brustkrebs: Frühzeitige Diagnose ist entscheidend (07.10.2005)
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 50.000 Frauen an Brustkrebs, 40% der Betroffenen sterben an den Folgen dieser Krankheit. Unter der Leitung des Chefarztes der Frauenklinik der Raphaelsklinik, Prof. Dr. Withold Dame, fand ein interdisziplinäres Symposium unter dem Titel „Mamma-Carcinom – Quo vadis?“ statt, bei dem sich niedergelassene Ärzte in der Klinik über den neuesten Stand der Forschung informieren konnten.
„Dass so viele Frauen an Brustkrebs sterben müssen liegt in erster Linie daran, dass zum Zeitpunkt der Erkennung der Krankheit oftmals bereits Metastasen im Körper entstanden sind.“ verdeutlicht Dame die Hauptursache für die viel zu hohe Zahl von Todesfällen in Deutschland. Ziel muss also sein, da sind sich die Experten des Symposiums einig, die Tumoren möglichst frühzeitig zu erkennen um sie dann zielgerichtet zu behandeln.
Dr. Wilfried Berning, Oberarzt der Radiologischen Abteilung des Clemenshospitals, zeigt in seinem Vortrag die Vorteile der Mammographie durch den Magnetresonanztomographen auf, durch die häufig bereits sehr kleine Veränderungen in der Brust erkannt werden können, die bei der Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung noch nicht sichtbar sind.
Dr. Florin Pernes ist Oberarzt der Gynäkologie an der Raphaelsklinik und berichtet von seinen Erfahrungen mit modernen Hochleistungs-Ultraschallgeräten und der sogenannten Vakuum-Biopsie, mit der bis zu zwei Zentimeter große gutartige Knoten in lokaler Betäubung entfernt werden können, was eine deutlich geringere Belastung für die Patientinnen bedeutet.
Der Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizinischen Abteilung der Raphaelsklinik, Dr. Rolf Cromme, konnte Ergebnisse mehrjähriger Erfahrungen bei der Markierung des sogenannten Wächter-Lymphknotens demonstrieren. Diese Untersuchung kann der betroffenen Frau oft die Entfernung der Lymphknoten in der Achselhöhle ersparen. Ein Eingriff, der häufig zum unangenehmen und schmerzhaften Anschwellen des Armes führt, zum gefürchteten Lymphödem. Selbst nicht tastbare, kleinste, in der Mammographie erkennbare tumorverdächtige Kalkansammlungen können in der Raphaelsklinik heutzutage mit modernsten Verfahren ebenfalls in Lokalbetäubung entfernt werden. Auf diese Weise müssen nur noch solche Patientinnen operiert werden, bei denen auch tatsächlich ein bösartiger Tumor vorliegt.
„Mit ihrer technischen Ausstattung wie zum Beispiel den Positronen-Emissions-Tomographen (PET), bietet die Nuklarmedizinische Abteilung der Raphaelsklinik als eine der wenigen Kliniken landesweit das gesamte Spektrum der modernen Diagnose und Therapie unter einem Dach“ hebt Cromme die Vorzüge seiner Abteilung hervor.
Aus der Marburger Universitäts-Frauenklinik reiste der Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Christian Jackisch an, um über die Möglichkeiten der Behandlung des Brustkrebses durch Medikamente zu berichten. So ist die Wahl der richtigen Therapie unter anderem stark vom Alter der Patientin abhängig. Moderne Medikamente können die Gefahr eines Rückfalls nach einer erfolgreichen Behandlung halbieren. Diese Therapien haben allerdings ihren Preis. Der Experte warnt davor, dass die Art der Krankenversicherung zukünftig über Leben und Tod der Erkrankten entscheiden könnte.
Dass die Diagnose Brustkrebs zu starken psychischen Belastungen bei den betroffenen Frauen führt und wie der Arzt diesen Problemen begegnen kann, erläuterte der Münsteraner Facharzt für Allgemeinmedizin, Dr. Gregor Sträter zum Abschluss der Veranstaltung.
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MdB Daniel Bahr besucht die Raphaelsklinik (01.09.2005)
Die im Zusammenhang mit der Einführung des Qualitätsmanagements gemachten Erfahrungen waren für den Bundestagsabgeordneten der FDP und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Bundestages, Daniel Bahr, Grund genug, die Raphaelsklinik zu besuchen und mit den Verantwortlichen der Klinik zu diskutieren. Hintergrund des Informationsaustausches war die abgeschlossene Zertifizierung der Klinik durch den TÜV-Nord vor wenigen Wochen.
Mitglieder der Betriebsleitung, die Qualitätsmanagementbeauftragten der Klinik sowie eine Stationsleitung als Vertreterin aus der täglichen Praxis sprachen mit dem Abgeordneten über den Weg bis zur Zertifizierung sowie die Auswirkungen des Qualitätsmanagements auf die tägliche Arbeit. Bereits heute, so stellten die Vertreter der Klinik einhellig fest, zeigten sich erste positive Ansätze, auch wenn der Geschäftsführer der Raphaelsklinik, Martin Kösters, eingestand, dass die Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Wochen vor der Zertifizierung ein hohes Maß in Anspruch genommen habe. Aber nichts desto trotz freue man sich über die bestandene Prüfung und blicke voller Stolz auf das Erreichte zurück.
Im Übrigen zeigte sich Daniel Bahr von den über die originären Krankenhausleistungen hinausgehenden Angebotsstrukturen der Raphaelsklinik wie auch über die bisher erreichten Ansätze im Qualitätsmanagement sehr beeindruckt und betonte abschließend nochmals den Willen der Politik, Qualität im Gesundheitswesen sichtbar zu machen und den Patienten mit dem in diesem Jahr erstmalig von den Krankenhäusern einzureichenden Qualitätsbericht ein Instrument an die Hand zu geben, um sich anhand qualifizierter Daten über verschiedene Leistungserbringer informieren zu können.
Text: Günter Gövert
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Raphaelsklinik jetzt mit TÜV-Plakette (10.08.2005)
Angespannte Ruhe herrscht im Konferenzraum der Raphaelsklinik unter den versammelten Mitarbeitern. Mehr als zwei Jahre haben sie auf die offizielle Bestätigung ihrer Arbeit hingearbeitet. Ein Raunen geht durch die Gruppe, als Stephan Becker und Dr. Wolfgang Tiedemann vom TÜV Nord Cert die Spannung lösen und zur bestandenen Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 gratulieren. „Damit gehören Sie von nun an zu den ‚ausgezeichneten’ Betrieben in Deutschland und bewegen sich in punkto Qualitätsmanagement auf gleicher Höhe mit Firmen wie Volkswagen oder Lufthansa“ teilt Becker den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik mit.
„Hauptziel des Qualitätsmanagements ist die laufende Verbesserung der Behandlungsqualität unserer Patienten“ erläutert Dr. Christian Otte, einer der beiden Leiter des Qualitätsmanagements an der Klinik. Vorangegangen war ein umfassender Prozess, in den alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik eingebunden wurden. Nach Erteilung des Startschusses durch die Betriebsleitung wurden Mitarbeiter speziell geschult, besondere Aufgaben durch interdisziplinäre Teams gelöst und Befragungen von Patienten, Hausärzten sowie Mitarbeitern durchgeführt.
Die bestehenden Diagnose- und Behandlungsabläufe sowie die Prozesse in den übrigen beteiligten Bereichen wie beispielsweise Physiotherapie, Technik, Verwaltung und Küche wurden auf Herz und Nieren überprüft und bei Bedarf optimiert und schriftlich niedergelegt. Ergebnis ist ein Handbuch mit umfangreichem schriftlichem Regelwerk, in dem Verfahrensabläufe und Zuständigkeiten im Umgang mit den Patienten detailliert beschrieben werden. Dabei wurden auch die Anregungen aus den Befragungen und aus dem neu eingeführten Beschwerdemanagement aufgenommen. Dass der Gedanke der Qualitätssicherung nicht nur auf dem Papier steht, sondern bei der täglichen Arbeit auf den Stationen umgesetzt wird, bestätigt nun der TÜV Nord als unabhängiger Gutachter durch eine Urkunde, die der Klinikleitung im September überreicht wird.
Zunächst wurden die Abteilungen Allgemeinchirurgie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Koloproktologie, Anästhesie, OP, Intensivstation und das Kliniklabor zertifiziert. Die Ausweitung auf die restlichen Abteilungen der Raphaelsklinik ist für die kommenden Monate geplant.
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Ordensfreizeit über den Dächern von Münster (09.08.2005)
„Lasst uns mal die Türme zählen“ fordert die Leiterin der Seniorenfreizeit Schwester Beatina ihre Mitschwestern auf und schon beginnen sie. Beim Blick vom markanten Turm der Raphaelsklinik über die Dächer Münsters kommen den betagten Ordensschwestern viele Erinnerungen an vergangene Zeiten.
Zwölf Clemensschwestern aus ordenseigenen Schwesternaltenheimen sind für zehn Tage nach Münster gekommen, um hier ihre Ferien zu verbringen. Beim gemütlichen Zusammensitzen nach dem Ausflug über die Dächer der Stadt lassen sie die letzten Tage und ihre Erlebnisse Revue passieren. Schnell kommt die Sprache auf die Vergangenheit, denn viele der Schwestern waren während des Krieges in Münster und halfen, das zerstörte Mutterhaus wieder aufzubauen. Die Treppe zum Turm der Klinik kennen manche der Schwestern noch aus ihrer Zeit als Postulantinnen. Schwester Hilaria erzählt „Ich musste immer die Stufen putzen. Die eine Hälfte an einem Morgen und die andere am nächsten Morgen“.
Die Krankenhausoberin Schwester Reginfrieda erinnert an die Zeiten, als in den oberen Etagen des Klinikturms die Kinderstationen waren, auf der sie arbeitete. Zum sechsten Mal in Folge bot die Sozialarbeiterin Schwester Beatina eine solche Ferienfreizeit an, damit auch ältere, hilfebedürftigere Schwestern noch Urlaub verbringen können. „Wir haben nie lange Weile gehabt“, da sind sich die Schwestern einig. Das Programm ist so gestaltet, dass alle Schwestern, auch wenn sie zum Teil in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, teilnehmen können. Es stehen verschiedene Ausflüge, Spaziergänge zum Dom und der Überwasserkirche, ein Gang zum Hörster Friedhof zum Grab der ersten Generaloberin der Clemensschwestern Maria Alberti und zur Schwester Euthymia auf dem Zentralfriedhof an. Kreativ sein konnten die Schwestern auch, denn Schwester Beatina bot verschiedene Bastelaktionen an, wobei sie lachend anmerkt „Ich kann das nicht’ ist oft der erste Satz, den ich zu hören bekomme. Dann machen wir es Schritt für Schritt und schließlich kommt die Massenproduktion“.
Die Schwestern sind glücklich, ihre Ordensfreizeit im Mutterhaus verbringen zu können. Viele alte Freundschaften konnten aufgefrischt und Erinnerungen ausgetauscht werden.
Text: Dana Winkler
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Veranstaltungsankündigung: Volkskrankheit Osteoporose - Expertenforum & Gesundheitsmesse (02.08.2005)
Osteoporose ist durch eine verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet. Beides lässt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk. In der EU belegen Osteoporose-Patienten über 500.000 Krankenhaus-Bettentage pro Jahr. Diese Zahl wird sich in den nächsten 50 Jahren verdoppeln. Osteoporose kostet die EU jedes Jahr über 3 Mrd. Euro nur für Krankenhaus-Ausgaben.
Die Veranstaltung richtet sich an Ärzte und medizinische Laien, die sich über den heutigen Stand der Vorbeugung, der Behandlungsmöglichkeiten sowie über die Zukunft aus medizinischer und sozioökonomischer Sicht informieren möchten.
Eine umfassende Gesundheitsmesse lädt dazu ein, sich über alle Fragestellungen und Möglichkeiten moderner medizinischer Technik rund um Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose ausgiebig zu informieren. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Samstag, 05.11.2005, 11:00 - 16:00 Uhr
Gesprächs- und Informationsforum
im Foyer der Raphaelsklinik
Programm:
- Wie entsteht Osteoporose?
Osteoporose ist eine Volkskrankheit, die entgegen weitläufiger Meinung nicht nur Frauen betrifft. Ihre Entstehung und die verschiedenen Stadien der Krankheit sind das erste Thema des Expertenforums.
- Ursachen und Diagnostik
Unterschiedliche Ursachen können die Volkskrankheit hervorrufen. Risikofaktoren wie zum Beispiel Nikotin und Alkohol begünstigen Osteoporose. Verschiedene Diagnostik-Verfahren werden dargestellt und diskutiert.
- Vorbeugung
Sport und Ernährung sind kostengünstige Wege, mit denen sich jeder Einzelne effektiv vor der Erkrankung und ihrem Verlauf schützen kann. Sportärzte und -wissenschaftler sowie Ernährungsmediziner geben einen Überblick.
- Klassische und alternative Therapie
Ist die Osteoporose diagnostiziert, stehen unterschiedliche klassische und alternative Therapieansätze zur Verfügung. Das Expertenteam diskutiert Fragen zu modernen Therapiealternativen.
- Therapie der Komplikationen
Eine häufige Folge der Krankheit sind Arm- und Beinbrüche, sowie Wirbelkörperfrakturen. Operative und konservative Verfahren werden von Experten vorgestellt.
- Physikalische Therapie und Rehabilitation
Zur Vermeidung einer Verschlimmerung der Osteoporose, aber auch im Rahmen der Therapie bereits eingetretener Komplikationen stehen Rehabilitation und Krankengymnastik im Vordergrund, um den Patienten wieder am Alltag teilnehmen lassen zu können.
- Hilfe und Selbsthilfe
Der Hausarzt, Orthopäde oder Selbsthilfegruppen bieten Hilfe zur Selbsthilfe wenn die Krankheit fortschreitet.
- Wer zahlt die Zeche?
Vertreter von Kostenträgern, Leistungserbringern und Verantwortliche unseres Sozialsystems stehen während des Forums Rede und Antwort.
Das Programm zum Download als PDF-Dokument
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Organisation / Information: Dr. med. B. Egen Raphaelsklinik Münster GmbH Klosterstraße 75, 48143 Münster Tel. (0251) 5007 - 4094 oder Tel. (0251) 5007 - 2217 E-Mail: b.egen@raphaelsklinik.de |
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Eine Veranstaltung der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Raphaelsklinik in Zusammenarbeit mit den 
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Ausstellungseröffnung "Spurensuche im Stadtquartier" am 25.08. um 19.00 Uhr (02.08.2005)
Am 25. August eröffnet die Raphaelsklinik um 19.00 Uhr im Foyer der Klinik die Ausstellung „Spurensuche im Stadtquartier“ des Fotoprojektes Dieter Blase. Als Gastrednerin wird die Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson einleitende Worte zur Ausstellung beitragen. Musikalisch begleitet Hans Josef Klaus (Saxophon) den Abend.
Die Fotos dieser Ausstellung ist der erste Abschnitt des künstlerischen Fotoprojekts „Münster eine (er)lebenswerte Stadt“, das sich mit unterschiedlichen Stadtquartieren in Münster auseinandersetzt. Die teilnehmenden 10 Fotografinnen und Fotografen unter der Leitung von Dieter Blase realisieren die bis 2007 projektierten Fotoserien gemeinsam und werden so Veränderungsprozesse im Stadtbild und der Nutzung des öffentlichen Raums mit einbeziehen.Die Gruppe setzt sich mit fotografischer Gestaltung und konzeptuellen Themen auseinander und erarbeitet thematische Bildreihen. So wurden 2004 bereits fotografische Serien zur „B 54“ in Münster im Stadthaus 1 und im Frühjahr 2005 die Ausstellung „Platon und die Gabel“ gezeigt.
Mit dem Medium der gestalterischen Fotografie wird den Fragen nachgegangen, was ein Stadtquartier prägt, welche Strukturen es gibt, und was charakteristische Aspekte zum Beispiel in Münsters Hafenviertel sind.
Das Projekt ist Teil der kulturellen Aktivitäten in Münster und setzt sich wie die Projekte der „skulptur projekte münster 07“ mit den gewandelten Vorstellungen vom öffentlichen Raum und den aktuellen Perspektiven im urbanen Umfeld auseinander.
Folgende Fotografinnen und Fotografen stellen aus: Dieter Blase, Renate Budell, Andrea Düffel, Verena Gerling-Scheibe, Bernd Kappenberg, Frank Lemken, Robert Rakowicz, Ingrid Wernsing, Ulrich Wernsing, Vera Völker und Margret Ziemann.
Am 3. September wird die Ausstellung im Rahmen der "Nacht der Museen und Galerien" bis 24.00 Uhr zu besichtigen sein.
Das Faltblatt zur Ausstellung als PDF-Dokument
Impressionen der Ausstellung und Ausstellungseröffnung
Stellungnahme zum Artikel in den "Westfälischen Nachrichten" vom 27.07.2005 (31.07.2005)
Die Raphaelsklinik hat bereits im letzten Jahr bei der Staatsanwaltschaft Münster eine Anzeige wegen des Verdachtes der Unterschlagung eines Operationsbuches gestellt. Dieses Operationsbuch ist bis zum heutigen Tag nicht gefunden worden.
Es enthält eine Auflistung von Operationen, die im zweiten Halbjahr 2003 und im ersten Halbjahr 2004 in der betroffenen Klinik durchgeführt worden sind. Ein Operationsbuch dient in erster Linie wissenschaftlichen und statistischen Zwecken. Beispielsweise kann anhand der Eintragungen die Anzahl einzelner Operationsarten im Berichtszeitraum festgestellt werden. Nicht zu verwechseln sind Operationsbücher mit den Operationsberichten. Operationsberichte stellen anders als ein Operationsbuch einen Teil der medizinisch und rechtlich notwendigen Dokumentation dar. Ein Operationsbericht enthält u.a. neben dem Patientennamen, neben den Namen der Operateure und der beteiligten OP-Pflegekräfte auch einen Bericht zum Verlauf der Operation.
Festzustellen ist, dass für jede Operation, auch für jede Operation im oben genannten Zeitraum, ein Operationsbericht in der jeweiligen Patientenakte in der Raphaelsklinik vorhanden ist. Daher sind auch sämtliche Abrechnungen jederzeit überprüfbar.
Im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Operationsbuches sind weder Operationsberichte noch Krankenakten abhanden gekommen. Die Daten des verschwundenen Operationsbuches können aus den vorhandenen und archivierten Operationsberichten jederzeit entnommen werden. Dass der Rechtsanwalt der von uns gekündigten Sekretärin - wie im Artikel zitiert - seine Verwunderung über unser Interesse an dem Operationsbuch äußert, ist aus unserer Sicht mehr als erstaunlich. Für uns ist es selbstverständlich, dass auch im Interesse unserer Patienten und Mitarbeiter geprüft wird, ob das Verschwinden des Operationsbuches auf einer kriminellen Handlung beruht.
| M. Kösters |
G. Hellmons |
| Geschäftsführer Raphaelsklinik Münster GmbH |
Hauptgeschäftsführer Misericordia GmbH |
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Vertrag mit der WWU verlängert (25.07.2005)
Bereits seit über einem Jahrzehnt gibt es einen Kooperationsvertrag zwischen der Raphaelsklinik und der Westfälischen Wilhelms-Universität, der es Medizinstudenten ermöglicht, im praktischen Jahr (PJ) leistungsorientiert und praxisbezogen die vorgeschriebene Ausbildung im Klinikalltag zu absolvieren.
Durch die veränderte Approbationsordnung aus dem Jahr 2002, in der die Zulassung zu den akademischen Heilberufen in Deutschland geregelt wird, ist die Überarbeitung des Kooperationsvertrages erforderlich geworden. Aus diesem Grund trafen sich Vertreter von Klinik und Uni zur Unterzeichnung eines neuen Vertrages. Prof. Dr. med. Claus Spieker, ärztlicher Direktor der Raphaelsklinik, und Martin Kösters, Geschäftsführer der Klinik, freuen sich über die weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Uni bei der Ausbildung angehender Ärzte und äußerten, dass Studierende an der Raphaelsklinik immer gern gesehen werden. Häufig hat sich aus der Mitarbeit während der PJ-Zeit auch eine Anstellung als Assistenzarzt ergeben.
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Digitale Radiologie an der Raphaelsklinik (23.07.2005)
Zwei Ärzte unterhalten sich intensiv über einen Patienten und betrachten dabei die soeben erstellte Röntgenaufnahme. Ein Bild, das aus jeder Arztserie vertraut ist und keine ungewöhnliche Vorstellung, wären die beiden Ärzte bei ihrem Gespräch nicht kilometerweit voneinander entfernt. „Die digitale Radiologie ermöglicht es, Röntgenbilder unmittelbar nach ihrer Entstehung verschlüsselt über das Internet an jeden Ort der Welt zu senden, um im Zweifelsfall die Meinung eines weiteren Spezialisten einzuholen.“ erläutert der Chefarzt der Radiologischen Abteilung, Dr. Rolf Cromme.
Die Raphaelsklinik hat die Röntgen- und Nuklearmedizinische Abteilung vollständig auf digitale Geräte umgestellt. „Selbst im gesamten Bundesgebiet gibt es nur wenige Kliniken, die komplett auf digitale Technik setzen.“ erläutert der leitende Medizinisch-technische Radiologieassistent Dietmar Grabs.
Mussten bislang bei der herkömmlichen Röntgenuntersuchung mehrere Filme belichtet werden, wenn sowohl Knochenbrüche als auch Verletzungen der inneren Organe oder der Muskulatur vermutet wurden, genügt bei der digitalen Technik oft eine einzige Aufnahme. Aus der Fülle digitaler Informationen können vom Fachmann am Computer nur diejenigen herausgezogen werden, die für die jeweilige Fragestellung von Interesse sind. Für den Patienten kann dies eine deutlich geringere Strahlenbelastung und einen kürzeren Aufenthalt in der Röntgenabteilung und im Krankenhaus bedeuten.
Unmittelbar nach der Untersuchung erscheint das Röntgenbild beim behandelnden Arzt, der weitere Behandlungsablauf kann entschieden werden, bevor der Patient auf die Station zurückkehrt. „Auf der Intensivstation müssen häufig unter schwierigen Bedingungen Röntgenuntersuchungen vorgenommen werden. Dank der neuen Technik gibt es praktisch keine Fehlaufnahmen mehr und der Arzt hat bereits nach zwei Minuten das Röntgenbild vor Augen.“ Ein Zeitvorteil, der von großer Bedeutung für die Behandlung des Patienten sein kann, wie Cromme aus der Praxis berichtet. Mit der Computerdatei der Röntgenaufnahme sind direkt die Daten des Patienten bis zum Befund verbunden, es kann nichts mehr verloren gehen, eine Verwechslung ist nahezu ausgeschlossen. Statt einer Tüte mit sperrigen Röntgenbildern erhält der Patient eine einfache CD, die er in der Jackentasche mit zu seinem Hausarzt nehmen kann. In der Klinik werden die Daten mindestens zehn Jahre auf DVD gespeichert und sind kurzfristig und einfach abrufbar. Hier zeigt sich eine weitere Stärke der digitalen Radiologie: wie bei Fotografien vergilben viele Röntgenfilme mit der Zeit. Wichtige Informationen gehen so verloren. Dies ist bei digitalen Bildern ausgeschlossen. Bereits bei der Anmeldung des Patienten in der Radiologie werden die digitalen Röntgenaufnahmen früherer Aufenthalte automatisch aufgerufen und stehen dem Arzt zum direkten Vergleich zur Verfügung.
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Verletzungen im Kindesalter - Fortbildung in der Raphaelsklinik (14.07.2005)
Auch in der Medizin gilt der Grundsatz, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind. „Wenn bei einem Erwachsenen ein gebrochener Knochen wieder verheilt ist, können wir eine klare Aussage darüber treffen, ob die Behandlung erfolgreich war oder nicht. Bei einem Kind hingegen erkennen wir Spätfolgen oft erst nach dem Ende des Wachstums.“ Erläutert der Oberarzt Dr. Bernhard Egen während einer Fortbildungsveranstaltung für niedergelassene Ärzte in der Raphaelsklinik.
Das Knochenwachstum erfolgt in bestimmten Bereichen, den sogenannten Epiphysenfugen, die nahe den Enden der langen Röhrenknochen liegen. Verläuft der Bruch durch diesen Bereich, kann es zu Wachstumsstörungen kommen. Doch nicht nur die Knochen sind bei Kindern besonders empfindlich, auch die Psyche gelte es zu schützen, so Egen. „Der Aufenthalt im Krankenhaus ist für kleine Kinder oft traumatisierend und sollte so kurz wie möglich sein. Alle Untersuchungen müssen möglichst effektiv sein. Auch Röntgenaufnahmen sollten nur durchgeführt werden, wenn es keine andere Wahl gibt.“
Anders als bei Erwachsenen sollten Untersuchungen hauptsächlich durch Beobachtung und nicht durch möglicherweise schmerzhafte Berührung erfolgen. Veranstaltet wurde die Fortbildung von der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Raphaelsklinik. Deren Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Gunnar Möllenhoff erklärt einleitend, dass der kindliche Organismus sich in vielen Fällen selber hilft. Dennoch muss der behandelnde Arzt bedenken, dass nicht alle Kinder gleich sind und hohe Sachkenntnis gefragt ist. Professor Dr. Horst Rieger, Leiter der Klinik für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie am Clemenshospital weist in seinem Vortrag auf eine Besonderheit Münsters hin, die große Zahl an Skateboardern und Inlineskatern. „Bei diesen Sportarten sind Verletzungen am Ellenbogen sehr häufig.“ Bei kleinen Kindern muss der Arzt bedenken, so Rieger, dass sich manche Knochen im Ellenbogengelenk erst beim Jugendlichen bilden, das Gelenk also beim Kleinkind anders zusammengesetzt ist als beim Erwachsenen. Schmunzelnd beruhigt der Chirurg die anwesenden niedergelassenen Kollegen: „Die meisten Schäden werden allerdings durch den Unfall und nicht durch den behandelnden Arzt hervorgerufen.“
Dr. Bernhard Roetmann von den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannsheil in Bochum, demonstriert in seinem Vortrag moderne schonende Verfahren, mit denen gerade bei Kindern Brüche der langen Röhrenknochen effizient und kindgerecht versorgt werden können. Dr. Oswin Wamsler ist Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie am Evangelischen Krankenhaus in Gelsenkirchen und berichtet abschließend über die besonderen Aspekte der Verletzungen des Knie- und Sprunggelenkes bei Kindern. Angesichts des schwach ausgeprägten Gleichgewichtssinns der Kinder sind diese Gelenke bei Spiel und Sport großen Gefahren ausgesetzt. Sie bedürfen der exakten Diagnose und Therapie, um auf lange Sicht ohne bleibende Schäden auszuheilen.
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Ausstellung "Bernd Bußmann - Fotos aus Bhutan und Nepal" (16.06.2005)
Zwei Reisen führten den 1947 in Freckenhorst geborenen Bernd Bußmann auf den indischen Subkontinent nach Bhutan und Nepal.
In Nepal schöpfen die Menschen aus ihrer Religion noch Kraft und das Vertrauen in die Zukunft, wenn nicht für dieses, dann für das nächste Leben.
Diese faszinierenden Eindrücke haben Bußmann immer wieder bewogen, die Kamera während seiner Reise auf die Gesichter dieser Menschen, die aus vielen verschiedenen Volksgruppen stammen, zu richten. Es gibt nicht viele Länder, in denen die Sinne der Besucher derart beeindruckt werden wie in den beiden Königreichen Bhutan und Nepal. Sie werden insbesondere beeindruckt durch die große Spiritualität und Präsenz der beiden großen Religionen Buddhismus und Hinduismus im täglichen Leben.
Die Raphaelsklinik zeigt in einer zweigeteilten Ausstellung im Erdgeschoss eine Auswahl seiner farbenfrohen Reisebilder, denen meditative Texte von Wilfried Leusing zur Seite gestellt sind. Im ersten Obergeschoss werden ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus der Region gezeigt.
Die Ausstellung dauert vom 01.07. bis zum 20.08.2005. Ausstellungseröffnung ist am 30.06. um 19.00 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik, Klosterstraße 75. Als Gastrednerin wird Frau Prof. Dr. Annette Wilke vom Seminar für Allgemeine Religionswissenschaft der Universität Münster einführende Worte zur Ausstellung beitragen.
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Impressionen der Ausstellung und Ausstellungseröffnung
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Neues "Ärztehaus an der Raphaelsklinik" (03.06.2005)
Als Arzt bei der Wahl des Praxisstandortes die Nähe zu einem Krankenhaus zu suchen, ist üblicherweise für beide Seiten ein Gewinn. Teure medizinische Geräte können gegenseitig genutzt werden, der Eine profitiert von der Erfahrung des Anderen. Für den Patienten bedeutet die Nähe zur Klinik kurze Wege.
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Promenade entsteht an der Windthorststraße demnächst das „Ärztehaus an der Raphaelsklinik“. Die CM Immobilien-Entwicklung GmbH hat das fast 60 Jahre alte Gebäude gekauft und wird nach der geplanten aufwendigen Renovierung Mitte des kommenden Jahres rund einem Dutzend Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen moderne Räumlichkeiten in klassischem Ambiente bieten.
Der Ausbau zum Ärztehaus erfolgt in Kooperation mit der Raphaelsklinik, die allerdings nicht Eigentümer des typisch Münsteraner Backsteingebäudes sein wird. „Der Ausbau der Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung wird vom Gesetzgeber gefordert“ so der Geschäftsführer der Raphaelsklinik, Martin Kösters „Sie ist aber auch ein wichtiger Bestandteil der Qualitätspolitik unserer Klinik im Interesse einer Sektoren übergreifenden, kompetenten und umfassenden Patientenversorgung.“
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"Fühlende Linien" - Ausstellung von Bildern des Malers Manfred Teschlade, Eröffnung am 7. April um 19.00 Uhr (24.03.2005)
Am 7. April eröffnet die Raphaelsklinik um 19.00 Uhr die Ausstellung "Fühlende Linien" des münsteraner Malers Manfred Teschlade. Als Gastredner wird der Pfarrer Bernd Hante erwartet, musikalisch wird der Abend von Stefan Stumpe (Saxophon) begleitet.
In der Jugendzeit wurde Teschlade durch den Kunstmaler Kurt Abel mit den Techniken der Ölmalerei vertraut gemacht. Seitdem ist die Begeisterung für die Malerei ungebrochen.
Reproduktionen alter niederländischer Meister wie Rembrandt, Ruisdal oder Hals standen in frühen Jahren im Vordergrund. In der Auseinandersetzung mit Themen der Landschafts-, Akt- und Portraitmalerei belegte er Kurse, in denen er zusätzliche Fähigkeiten erwarb.
Vom realistischen Malen hinweg zur Abstraktion entstanden bis heute eine Vielzahl kleinerer und größerer Werke.
Manfred Teschlade malt in Acryl auf fein und grob strukturiertem Papier. Er setzt farbige Flächen in Kontrast zu „direkt aus der Tube gedrückten” Linienformen. Jede Linie für sich gesehen ist anders, teilweise gerissen, nie perfekt, sondern brüchig und rau, zugleich schwungvoll und weich - Ausdruck des Fühlens.
Gezeigt werden Körper, Gesichter und Landschaften, reduziert auf das Wesentliche.
Das Faltblatt zur Ausstellung als PDF-Dokument
Impressionen der Ausstellung und Ausstellungseröffnung
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Krankenpflegeexamen 2005 erfolgreich bestanden (18.03.2005)
Im zweiten Jahr der Zusammenlegung der Krankenpflegeschulen von Raphaelsklinik, Clemenshospital und Herz-Jesu-Krankenhaus zur "Zentralschule für Gesundheitsberufe, St. Hildegard" haben 14 Auszubildende der Raphaelsklinik unter dem Prüfungsvorsitz von Dr. Karin Alexewicz ihr Examen als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger bestanden.
Anders als im vergangenen Jahr können sich 2005 fast alle der frischgebackenen Examensabsolventinnen und -absolventen über eine Stelle in einem Krankenhaus freuen.
Die Raphaelsklinik gratuliert folgenden Damen und Herren zum bestandenen Examen:
Alexandra Daschek, Michael Ehler, Jasmin Hanskötter, Tanja Heering, Heike Horstmann, Vera Köhrer, Miriam Krude, Jana Muckelmann, Eva Maria Piontek, Christiane Pohlmann, Patricia Roes, Stefanie Sandner, Anna Katharina Wulfert, Michael Halene
Examensbild 01 zum Download (jpg, 1949 x 1353)
Examensbild 02 zum Download (jpg, 2061 x 1333)
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Internationaler Kongress: Endoprothetik-Forum Münster 2005 (11.03.2005)
Aus ganz Deutschland und den Nachbarländern sind rund 300 Fachleute angereist, um sich heute und morgen auf Gut Havichhorst über den neusten Stand auf dem Gebiet der künstlichen Hüftgelenke zu informieren, „weiteren 200 Interessierten mussten wir leider absagen“, wie Dr. Bernhard Egen, Oberarzt an der Raphaelsklinik und einer der Organisatoren des internationalen Forums, beeindruckt feststellt. Führende Experten aus sieben europäischen Ländern diskutieren zurzeit über den künstlichen Gelenkersatz.
Über 180.000 künstliche Hüftgelenke werden in Deutschland jährlich eingepflanzt. Die Ursache für den Einbau eines solchen Gelenkersatzes ist meist Verschleiß im Alter, aber auch jüngere Menschen können zum Beispiel nach einem Unfall auf eine solche Endoprothese angewiesen sein.
Entscheidend für die Lebensdauer des künstlichen Gelenks sind die Wahl der richtigen Prothese und deren korrekter Einbau. Hier hat in den letzten Jahren die Computernavigation wachsende Bedeutung erlangt, die in der Raphaelsklinik erfolgreich eingesetzt wird und der auf dem Forum ein breiter Raum vorbehalten ist. Anders als beim Operationsroboter, der wegen zahlreicher „Unfälle“ während des Eingriffs aus deutschen Kliniken nahezu vollständig verschwunden ist, gibt die Computernavigation dem Arzt nur Hinweise während der Operation, das Skalpell bleibt in der Hand des Chirurgen.
Bereits vor fast 100 Jahren wurden die ersten künstlichen Hüftgelenke implantiert, damals aus Elfenbein und „mit katastrophalen Folgen für die Patienten“ wie Priv.-Doz. Dr. Gunnar Möllenhoff, unfallchirurgischer Chefarzt an der Raphaelsklinik, anmerkt. Moderne Werkstoffe, ausgereifte Oberflächenbeschichtungen und neue Prothesenformen kennzeichnen die heutigen künstlichen Hüftgelenke.
Wie gut auch immer der Chirurg arbeitet, Komplikationen sind nie vollständig auszuschließen. Um aus solchen Vorfällen zu lernen, wird auf dem Kongress auch das Thema Komplikationsmanagement ausgiebig diskutiert.
Zum Politikum wurden künstliche Hüftgelenke durch die umstrittenen Bemerkungen des Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Philipp Missfelder bezüglich der Versorgung älterer Menschen mit Endoprothesen. Egen äußert sich kritisch solchen Aussagen gegenüber „Künstliche Hüftgelenke bedeuten für einen mobilen und aktiven Senioren eine bedeutende Steigerung der Lebensqualität. Öffentlich zu fordern, dass Menschen mit 85 Jahren keine solche Hilfe mehr erhalten sollten, ist indiskutabel.“
Impressionen und Programm
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Patientenseminar "Diabetes" in Zusammenarbeit mit der BARMER Ersatzkasse (07.03.2005)
Erstmals haben die Barmer Ersatzkasse und die Raphaelsklinik gemeinsam zum Patientenseminar aufgerufen und der volle Vortragssaal der Klinik machte deutlich, dass offenbar großer Informationsbedarf zum Thema des Abends bestand. Die interessierten Zuhörer hatten eines gemeinsam, sie leiden an der "Zuckerkrankheit" (Diabetes).
Es hat sich in den letzten Jahren viel getan bei der Erforschung der Volkskrankheit Diabetes Mellitus Typ 2 wie sie korrekt heißt. War die Medizin bis vor kurzer Zeit noch davon überzeugt, dass es ausreicht, den Blutzuckerwert durch entsprechende Medikamente im Normalbereich zu halten, sind sich die Fachleute heute sicher, dass auch die penible Überwachung von Herz, Nieren und Blutdruck von großer Bedeutung für die Gesundheit und somit die Lebensqualität des Patienten sind. "Der Blutdruck muss bei Diabetikern optimal überwacht und gegebenenfalls durch Medikamente eingestellt sein, ansonsten hilft die beste Blutzuckereinstellung nichts!" weiß der ärztliche Direktor der Raphaelsklinik und Moderator des Abends Prof. Dr. Claus Spieker aus zahlreichen Untersuchungen und der eigenen Praxis.
Um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, müssen also Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen Hand in Hand arbeiten, "Integrative Versorgung" nennt sich dieses Behandlungsmodell der Zukunft. Hausarzt, Diabetologe, Herzspezialist und Krankenhaus müssen koordiniert zusammenwirken, Nieren, Herz und Blutgefäße laufend überwacht werden, damit das Fortschreiten der häufigen Begleiterscheinungen des Diabetes verlangsamt wird. Die notwendigen Untersuchungen sind schnell und einfach, eine Schädigung der Nieren beispielsweise kann bereits durch eine einfache Urinuntersuchung sehr früh erkannt und Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden. Die Podologin Kerstin Osthues erläutert den Zuhörern die Bedeutung der eingehenden Fußuntersuchung bei Diabetikern, die oft unter Empfindungsstörungen leiden und somit nicht bemerken, wenn die Schuhe zu eng sind oder zum Beispiel ein Steinchen für gefährliche Druckstellen sorgt. „Was am Fuß passiert kommt im Kopf nicht an“ bringt es Osthues auf den Punkt. Auch Dr. Marco Castrucci hat Erfahrungen mit dem Problem des verringerten Schmerzempfindens bei Diabetikern gesammelt „Es kann vorkommen, dass ein Diabetiker selbst einen Herzinfarkt nicht bemerkt“ berichtet der Herzspezialist aus dem Ambulanzzentrum an der Raphaelsklinik.
Fazit des Patientenseminars: Wenn Patient und Arzt diszipliniert zusammenarbeiten, hat ein Diabetiker gute Aussichten auf ein Leben ohne größere Beeinträchtigungen.
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Ausstellung "Land der Tausend Seen" (04.03.2005)
In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft zeigt die Raphaelsklinik bis zum 03. April Landschaftsfotografien aus Finnland. Die beiden Schwerpunkte der Ausstellung "Steine" und "Wasser" repräsentieren die beiden prägenden Landschaftselemente des nördlichsten mitteleuropäischen Staates mit seiner beeindruckenden und ursprünglichen Natur.
Die Ausstellung wurde eröffnet durch den Vorsitzenden der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Münster, Dr. Albert Neff und seiner Vorgängerin Anna-Maija Kasanen. Kasanen ist gebürtige Finnin und lebt seit neun Jahren in Münster. In ihrer Rede wies sie auf die Bedeutung des Granits in der Architektur Finnlands hin, deren älteste noch erhaltene Gebäude Steinkirchen aus dem 13. Jahrhundert darstellen.
Mit dem zweiten Aspekt der Ausstellung "Wasser" verbindet die Rednerin viele Erinnerungen aus ihrer Jugend und Kindheit, die sie wie viele Finnen an einigen der rund tausend Seen des Landes verbrachte. "Viele Finnen träumen von einem Sommerhaus auf einer eigenen Insel." Berichtet Kasanen "Inseln gibt es im Land der tausend Seen fast genau so viele wie Seen. Trotz ihrer Fülle reichen die Inseln statistisch jedoch nicht aus, um jedem Finnen ein eigenes Feriendomizil zu ermöglichen: Der Finne müsste sich eine Insel mit 27 anderen teilen und für die einsiedlerische Natur der Finnen wären das genau 27 zuviel!" Schließt sie ihren spannenden Vortrag über ihre Heimat.
Die Ausstellung ist noch bis zum 03. April im Foyer der Raphaelsklinik zu sehen.
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Gemeinsame Ökoprofit-Ausstellung in der Raphaelsklinik und dem Clemenshospital (24.02.2005)
Die Umwelt entlasten und den Geldbeutel dabei füllen, das klingt zunächst nach einem Gegensatz. In der Öffentlichkeit stehen Maßnahmen des Umweltschutzes oft in dem Ruf, in erster Linie Geld zu kosten aber nichts einzubringen.
Aus Graz in Österreich stammte die Idee, dass kommunale Einrichtungen den Wirtschaftsbetrieben in ihrer Region Hilfestellungen und Anregungen dabei bieten, den Betrieb auf Möglichkeiten ökologisch sinnvoller Änderungen zu durchleuchten, die nebenbei auch noch Geld einsparen. "Ökoprofit" nennt sich diese Verknüpfung aus Ökologie und Ökonomie, ein Projekt, das die Stadt Münster erstmals 2001 durchgeführt hat. Die Raphaelsklinik und das Clemenshospital gehörten als Pioniere zu den ersten betrieben Münsters, die vom Amt für Grünflächen und Umweltschutz als Ökoprofit-Betrieb zertifiziert wurden.
In einer gemeinsamen Ausstellung, die zeitgleich in beiden Krankenhäusern zu sehen ist, können sich Patienten und Besucher durch eine Plakatreihe über die Erfolge der Aktion informieren. Im Clemenshospital und in der Raphaelsklinik konnten beispielsweise durch die Umstellung von Einwegkitteln aus Papier auf waschbare OP-Bekleidung aus Mikrofaser 47.000 Euro und 6,1 Tonnen Müll eingespart werden. Zur Eröffnung der Austellung trafen sich Vertreter der beiden Kliniken, ehemaliger und zukünftiger Ökoprofit-Betriebe und des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz in der Raphaelsklinik, um sich über die bisherigen Erfolge und die Zukunft dieser Aktion zu informieren.
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Endoprothetik Forum Münster 2005 (19.02.2005)
Hüft-Endoprothetik im Spannungsfeld zwischen Erfahrung und Innovation
11. - 12. März 2005
Gut Havichhorst bei Münster
Endoprothetik Forum Münster |
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in Zusammenarbeit mit der |
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Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik |
Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.
Tagungsprogramm und organisatorische Hinweise
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Politiker besuchen Raphaelsklinik (10.02.2005)
In Zeiten zunehmender Bürokratie, steigenden Kostendrucks und gravierender Einsparungen im Gesundheitswesen sind die meisten Krankenhäuser gegenwärtig auf Politiker nicht gerade gut zu sprechen. Umso erstaunlicher ist es, wenn sich diese aktiv um den Kontakt zu einem solchen Krankenhaus bemühen um sich vor Ort über dessen Probleme zu informieren. Der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Romberg und der Landtagskandidat Arne Reuter, beide FDP, wagten diesen Schritt und statteten der Raphaelsklinik einen Besuch ab.
Was sie zu hören bekamen, war erwartungsgemäß wenig Positives zum Thema Gesundheitspolitik. Vor allem in den vergangenen zehn Jahren sei es zu einem enormen Zuwachs an Gesetzten und Verordnungen im Gesundheitswesen gekommen, wie Gregor Hellmons, Geschäftsführer der Krankenhausträgergesellschaft Misericordia GmbH beklagt, die oft schon wieder abgeändert und verworfen wurden, bevor die Krankenhäuser darauf hätten reagieren können.
Auch Martin Kösters, Geschäftsführer der Raphaelsklinik, nutzte den Politikerbesuch, um auf zentrale Probleme im heimischen Gesundheitswesen hinzuweisen. „Zum einen erwartet man von uns, dass wir wie ein Wirtschaftsunternehmen denken und handeln sollen. Zum anderen wird uns vorgeschrieben, wie viele Patienten wir pro Jahr behandeln dürfen. Ein Automobilhersteller wird auch nicht bestraft, wenn er mehr Autos baut als zuvor angenommen.“
Der ärztliche Direktor der Klinik, Prof. Dr. Claus Spieker, verdeutlicht das Dilemma dieser Politik „Wir können doch keinem Patienten mit gutem Gewissen sagen, dass er seinen Herzschrittmacher oder sein künstliches Hüftgelenk erst im kommenden Jahr bekommt, bloß weil wir im laufenden Jahr unsere Zahl an Implantationen bereits erreicht haben.“ Die Krankenhäuser bekommen beim Überschreiten des mit den Krankenkassen ausgehandelten Budgets nur noch maximal 35 Prozent der ursprünglichen Vergütung erstattet. Das reicht nicht mal aus, um die Materialkosten zu bezahlen. Spieker fügt hinzu „Viele Patienten haben ja auch Schmerzen. Die können wir doch nicht mit Schmerzmitteln abdecken und wieder nach Hause schicken, bis wir wieder operieren dürfen!“
Auch der Landtagsabgeordnete Romberg, der selber Arzt ist und vor zehn Jahren in der Raphaelsklinik gearbeitet hat, wundert sich zum Abschluss seines Besuchs in der Raphaelsklinik „die zunehmende Bürokratie in den Krankenhäusern führt zur wachsenden Unzufriedenheit des Personals, dennoch kommt es nirgendwo zu Protesten.“
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Schulung zur Früherkennung von Brustkrebs an der Raphaelsklinik (14.01.2005)
Brustkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. In Deutschland erkranken jährlich etwa 45.000 Frauen an dieser Krebsart. Dabei ist die Brustkrebsfrüherkennung einfach und von großer Bedeutung für die Heilung.
Neben der Vorsorgeuntersuchung beim Arzt ist das Abtasten der Brust, das Frauen problemlos selbst durchführen können, eine wichtige Methode der Vorsorge. So werden rund 80 bis 90 Prozent aller Veränderungen in der Brust von den betroffenen Frauen selber entdeckt. Doch viele sind nicht sicher, wie diese Selbstuntersuchung am besten durchzuführen ist.
Der Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung der Raphaelsklinik, Prof. Dr. Withold Dame, kennt dieser Problem aus der Praxis „Unser Hauptanliegen ist es, Frauen die Scheu vor der Selbstuntersuchung der Brust zu nehmen und gleichzeitig die richtige Technik beim Abtasten zu vermitteln. Wenn ein Tumor frühzeitig entdeckt wird, also wenn er noch klein ist, steigt die Genesungschance erheblich.“
Eine Hilfe bietet das MammaCare-Programm. Dabei lernen Frauen anhand naturgetreuer Brustmodelle, verschiedene Knoten von normalem Brustgewebe zu unterscheiden.
Wird ein Tumor entdeckt und es kommt zur Operation, hilft heute modernste Technik, die Folgen des Eingriffs auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren. Durch das Entfernen der gefährdeten Lymphknoten entsteht bei etwa zehn Prozent der operierten Frauen das so genannte Schulter-Arm-Syndrom, das zu starken Einschränkungen bei der Beweglichkeit und Sensibilität des betroffenen Arms führt. Durch die relativ neue Methode der Sentinel-Lymphknoten-Biopsie kann der anwesende Nuklearmediziner bereits während der Operation Aussagen über den Zustand der Lymphknoten treffen und entscheiden, ob sie entfernt werden müssen oder nicht. „Diese Methode ist zu 96 Prozent sicher“ wie der Nuklearmediziner der Raphaelsklinik, Dr. Rolf Cromme, aus internationalen Studien weiß.
Gemeinsam mit der AOK führt die Gynäkologische Abteilung der Raphaelsklinik jeweils am 18.01. und 01.02. um 19:00 Seminare zur MammaCare-Methode durch. Die Teilnahme ist kostenlos. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Anmeldungen bei der AOK Münster, (0251) 595305.
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Ausstellung der Grafikerin Selda Marlin Soganci vom 14.01. bis zum 20.02. (10.01.2005)
Vom 14. Januar bis zum 20. Februar stellt die Raphaelsklinik Illustrationen der Münsteraner Grafikerin Selda Marlin Soganci in der Galerie des Foyers aus. Zur Ausstellungseröffnung am 13. Januar um 19:00 im Foyer der Klinik wird der Rektor der Fachhochschule Münster, Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, die Eröffnungsrede halten. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Duo "Klaricordion" mit Rainer Ortner (Akkordeon) und Sken Zannos (Klarinette). Interessierte sind herzlich eingeladen.
Seit ihrem Studium an der Fachhochschule Münster arbeitet die Künstlerin in den Bereichen Malerei, Skulptur, Illustration, Grafik-Design, Druckgrafik und Bühnenbild. Soganci malt ausschließlich auf Fichtenholz, dessen natürliche Maserung zum lebendigen Bestandteil ihrer Arbeiten wird. “Das Holz verleiht ihren Bildern eine grafische Struktur, die der Üppigkeit des pausbäckigen Engels eine wohltuende Strenge entgegensetzt.” lobt die ZEIT in ihrer Kritik zu “Schenk mir Flügel...”.
Die Grafikerin malt in einer Mischtechnik aus Ölkreide, Bleistift, Acryl, Buntstift und gestempelten Mustern. Ihre Werke sind von einer bezaubernden Entrücktheit und faszinierenden Klarheit, die den Zeichnungen eine unverwechselbare Charakteristik verleihen. “Die Künstlerin setzt virtuos luftige Leere in Kontrast zur farbigen Fülle, platziert ihre großäugigen, rundlichen, stilisierten Figuren abwechslungsreich auf der Bildfläche.” schwärmt die Zeitschrift BRIGITTE über die Illustrationen der Grafikerin.
Mit Selda Marlin Soganci konnte die Raphaelsklinik eine Ausnahmekünstlerin für sich gewinnen, die trotz ihres jugendlichen Alters bereits bemerkenswerte Erfolge für sich verbuchen kann. Arbeiten für Rowohlt, die „Sendung mit der Maus“, wohlwollende Kritiken in der ZEIT und der BRIGITTE sind in einem konkurrenzreichen Segment wie der Kinderbuchillustration keine Selbstverständlichkeit. Als besonderes Ausstellungselement werden die Einzelteile gezeigt, aus denen der Trickfilm „Froh zu sein bedarf es wenig“ für die „Sendung mit der Maus“ (WDR) erstellt wurde. Auf einem Monitor wird der kurze Film zu sehen sein.
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Impressionen der Ausstellung und Ausstellungseröffnung
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