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Newsarchiv 2006
Inhalt
Raphaelsklinik holt den Misericordia-Cup 2006 Ärztekammer zertifiziert Brustzentrum Raphaelsklinik zeigt Werke der "Artothek" Vorankündigung: Ulla Schmidt kommt in die Raphaelsklinik Gipsverbände im Akkord Raphaelsklinik ist bereit für die WM Gipfeltreffen der Neurologie Gemeinsame Initiative gegen den Darmkrebs Wenn Schmerzen zur Qual werden Zukünftige Babysitter mit Diplom Krankenpflegeexamen 2006 3. Endoprothetik-Forum auf Gut Havichhorst Raphaelsklinik zeigt "Imaginationen" von Christel Hoffmann-Hut Clemensschwestern bauen altengerechte Wohnungen Manfred Fehrenkötter ist neuer Pflegedirektor an der Raphaelsklinik Mehr Zeit für die Sorgen der Patienten Endoprothetik Forum Münster 2006 Begeistertes Publikum bei Austellungseröffnung Elektronische Visite am heimischen Bett Sternsinger besuchen Raphaelsklinik
Raphaelsklinik holt den Misericordia-Cup 2006 (13.08.2006)
Pünktlich zum Anpfiff verzogen sich jedoch die Wolken und Petrus schaltete die Flutlichtanlage an. Ärztekammer zertifiziert das Brustzentrum Münsterland® (11.07.2006) Das Brustzentrum Münsterland ist das erste von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifizierte Brustzentrum in Nordrhein-Westfalen, das sich auf die Kompetenz von vier unterschiedlichen Kliniken stützt. Fachabteilungen des Clemenshospitals Münster, des Franz-Hospitals Dülmen, der Raphaelsklinik Münster und des St.-Vincenz-Hospitals Coesfeld haben sich bereits vor drei Jahren in dieser Einrichtung mit dem Ziel der optimierten Versorgung von Patientinnen mit Brustkrebserkrankungen zusammengeschlossen. Das Brustzentrum im Internet: http://www.das-brustzentrum.de/ Raphaelsklinik zeigt Werke der "Artothek" (30.06.2006) Die „Artothek“ wurde vor sechs Jahren mit einer Gemeinschaftsausstellung im Bürgerhaus Kinderhaus von Kinderhauser Künstlerinnen und Künstlern ins Leben gerufen. Auf Initiative der Bürgervereinigung Kinderhaus e.V. und des Bürgerhauses Kinderhaus hatten sich Kunstschaffende und -interessierte aus dem Stadtteil zusammengefunden, um ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren und sich untereinander auszutauschen. Ungewöhnlich ist das Konzept der Gruppe, die Arbeiten ähnlich wie die Bücher in einer Bibliothek Interessierten zum Ausleihen zur Verfügung zu stellen. „Die Kunst soll aus dem Elfenbeinturm der Galerien dorthin gebracht werden, wo Menschen sind, Kunst soll in den Alltag integriert werden.“ charakterisiert Ewering in ihrer Gastrede das Besondere an der Motivation der „Artothek“. Auffällig ist das breite Spektrum der gezeigten Arbeiten. „Die Herkunft, Arbeitsweise und Lebensgeschichte der Artothek-Mitglieder sind verschieden, und dennoch haben sie etwas Verbindendes: es ist die Lust am Gestalten, die allen Werken gemeinsam ist. Ein Konzept, das in der Ausstellung in erfrischender Weise zu Tage tritt.“ fasst Ewering zum Ende ihrer Rede die Qualitäten der gezeigten Werke zusammen. Die Ausstellung ist noch bis zum 06. August täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr zu besichtigen. Vorankündigung: Ulla Schmidt kommt in die Raphaelsklinik (22.06.2006) Unklar ist allerdings, ob es sich hierbei um das Modell der Zukunft oder um ein Experiment auf Zeit handelt. Als Gäste haben sich die Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt und die Bundestagsabgeordneten Daniel Bahr und Jens Spahn angekündigt. Zudem werden hochrangige Vertreter der Ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Kostenträger und Leistungserbringer an der Diskussion beteiligt sein. Moderiert wird die Veranstaltung vom Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, Dr. Norbert Tiemann. Im Akkord legten die Ambulanzpfleger Andreas Mönnig und Dieter Nonnhoff Gipsverbände an und beantworteten die vielfältigen Fragen der aufgeweckten Besucher zur Arbeit im Krankenhaus. Durch den lustigen Ausflug in die Raphaelsklinik sollte den Schülerinnen und Schülern auch die Angst vorm Krankenhaus genommen werden, falls ein zukünftiger Besuch mal einen ernsteren Hintergrund haben sollte. Raphaelsklinik ist bereit für die WM (09.06.2006)
Gipfeltreffen der Neurologie (09.05.2006)
Prof. Dr. Karl Max Einhäupl ist Direktor der Klinik für Neurologie der Berliner Charité, war von 2001 bis 2006 Vorsitzender des Wissenschaftsrates und ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Er ist Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie und Corresponding Member der American Neurological Association. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist Direktor der Abteilung Psychiatrie III des Universitätsklinikums Ulm und Autor zahlreicher fachlicher und populärwissenschaftlicher Bücher. Freitags ist ab 22.45 Uhr auf BR-Alpha seine Sendung „Geist und Gehirn“ zu sehen. Spitzer widmete sich in seinem Vortrag dem Spezialgebiet der Neuroökonomie. Dies ist die interdisziplinäre Verknüpfung der Neurowissenschaften mit den Wirtschaftswissenschaften, um zu untersuchen, wie Menschen bestimmte wirtschaftliche Entscheidungen fällen. Die Neuroökonomie sucht Antworten nicht in Fragebögen oder Reaktionstests, sondern direkt da, wo die Reaktion entsteht: im Gehirn. Dazu wird der Konsument in einen Kernspintomographen gelegt und die Reaktion des Gehirns beispielsweise auf bestimmte Produkte oder während der Erwirtschaftung von Geldsummen untersucht. Elbrächter bedankte sich in einer kurzen Ansprache bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Station und bei seinen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen innerhalb und außerhalb der Klinik für die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsame Initiative gegen den Darmkrebs (27.03.2006)
Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Nichtrauchers. Mit etwa 66.000 Neuerkrankungen und über 30.000 Todesfällen pro Jahr ist Darmkrebs die zweithäufigste Todesursache bei bösartigen Tumoren in Deutschland. Etwa jeder 20. Bürger kann im Laufe seines Lebens an Darmkrebs erkranken. Fast immer entsteht die Erkrankung aus gutartigen Wucherungen, so genannten Adenomen, die sich erst im Laufe von Jahren entwickeln. "Es gibt kaum eine andere Krebsart, bei der wir einen solchen Vorlauf haben." erläutert Krummenerl, "bis aus einem Adenom ein bösartiges Carcinom wird, dauert es im Schnitt zehn Jahre." Das wichtigste Instrument der Früherkennung ist die Darmspiegelung, vor der viele Menschen zurück schrecken. "Diese Sorge ist unbegründet, da auf Wunsch betäubende Medikamente verabreicht werden können." stellt Raulf klar, von dem auch die Initiative der Aktion ausging. Deutschland ist zudem das einzige Land weltweit, in dem Routineuntersuchungen zur Darmkrebsvorsorge ab dem 55. Lebensjahr von den Krankenkassen bezahlt werden. Bruns sieht die Aufgabe der Krebsberatungsstelle in diesem Projekt darin, die Hemmschwelle zur Vorsorgeuntersuchung zu senken und durch intensive Aufklärungsarbeit über die Möglichkeiten der Früherkennung zu informieren. Am 30. März stehen namhafte Experten um 19.30 Uhr in der VHS Münster, Aegidiimarkt 3 zu den Themen Darmkrebs und die Chancen der Früherkennung Rede und Antwort. Wenn Schmerzen zur Qual werden (23.03.2006)
Die Oberärztin Evelyn Braune ist Fachärztin für Anästhesie an der Raphaelsklinik und Expertin für Schmerztherapie. Beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) informierte sie über neue Ansätze im Umgang mit chronischen Schmerzen. "Wie ein Mensch mit Schmerzen umgeht, ist auch eine Frage der Herkunft." weiß die Expertin aus praktischer Erfahrung "Während wir Mitteleuropäer Schmerz häufig als Strafe betrachten die still ertragen werden muss, leben Menschen aus südlichen Ländern diese oft im Familienverbund offen aus." Ein Unterschied, der bei Deutschen nicht selten zu Irritationen führt. Ob Arthrose, Rheuma, oder Osteoporose, gerade im höheren Alter gibt es viele Ursachen für chronische Schmerzen. Oftmals ist nur ein funktionsfähiges Netzwerk unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen in der Lage, die Qualen so weit zu reduzieren, dass eine Teilnahme am normalen Leben wieder möglich wird. Neben dem Einsatz von Schmerzmitteln, Krankengymnastik oder der Umstellung von Lebensgewohnheiten weist die Ärztin auch auf eine mögliche Hilfe aus dem Bereich der alternativen Heilmethoden hin "Akupunktur, Akupressur und andere Verfahren können durchaus die Schmerztherapie unterstützen." Besonders eindringlich warnt Braune vor einer Verteufelung von Morphium-Medikamenten. "Viele niedergelassene Ärzte verordnen solche Mittel nicht, obwohl sie sehr wirksam, gut verträglich und kostengünstig sind." wundert sich die Medizinerin aus der Raphaelsklinik und fügt hinzu, dass es bei der sachgerechten Anwendung als Schmerzmittel auch nicht zur gefürchteten Abhängigkeit kommen kann. Den Anwesenden gibt sie den Rat, ständig einen Zettel bei sich zu tragen, auf dem die Medikamente verzeichnet sind, die gut helfen und vertragen werden. Ebenfalls sollten hier die Mittel verzeichnet sein, die zu Übelkeit oder allergischen Reaktionen führen können. Zum Abschluss appelliert die Ärztin an die aufmerksamen Zuhörer im Konferenzraum des ASB, selbstbewusst mit den behandelnden Ärzten umzugehen, wenn es um die Schmerztherapie geht "Sehr wichtig ist die Kontinuität der Behandlung. Wenn im Krankenhaus eine wirksame Vorgehensweise gefunden wurde, sollten die niedergelassenen Ärzte diese Medikamente auch weiterhin verschreiben." Zukünftige Babysitter mit Diplom (18.03.2006)
Doch grau ist alle Theorie und so zog es die Klasse aus den Baumbergen nach Münster in die Raphaelsklinik, um sich auf der Geburtshilflichen Station über die Praxis im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern zu informieren. Die erfahrene Kinderkrankenschwester Barbara Bleß nahm sich Zeit und ging intensiv auf die Fragen der Babysitter in spe ein. "Niemals das Kind schütteln, wenn es etwas verschluckt hat!" mit diesem eindringlichen Rat warnte sie die Schülerinnen gleich zu Beginn vor einem leider allzu oft gemachten Fehler "über den Unterarm legen, auf den Rücken klopfen und in den Mund schauen, ob der Fremdkörper wieder zum Vorschein kommt." falls dies nicht der Fall ist, sofort die Feuerwehr anrufen und zwar bevor die Eltern informiert werden. Denn Zeit ist kostbar, wenn ein Notfall vorliegt. Krankenpflegeexamen 2006 (17.03.2006)
Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und die Betriebsleitung der Raphaelsklinik gratulieren den Absolventen Stefanie Beckmann, Silke Breul, Nadja Esterhues, Melanie Foik, Anne Fortkamp, Michaela Hartmann, Karen Hugemann, Martina Kaiser, Sarah Kersting, Jonas Klager, Sandra Löckemann, Erwin Matis, Lina Meier, Claudia Pachtmann, Stephanie von Radijewski, Christian Ruhkamp, Vanessa Strang, Christin Tepe, und Cynthia Theilemann zum bestandenen Examen.
3. Endoprothetik-Forum auf Gut Havichhorst (17.03.2006)
Viele Kliniken sehen sich heute fundamentalen Problemen ausgesetzt, die über die weitere Zukunft und das Fortbestehen entscheiden. Die Einführung von Mindestzahlen und der integrierten Versorgung sowie die Abrechnung unter DRG-Bedingungen (Fallpauschalen) führen zu Konsequenzen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar sind. Wirtschaftliche Zwänge bestimmen in vielen Bereichen das Handeln der Ärzte. Für die sehr kostenintensive Revisions-Endoprothetik trifft dies in besonderem Maße zu. Knie- und Schulterendoprothetik haben in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erfahren. Die Zahlen der jährlich vorgenommenen Erst-Implantationen zeigen einen ungebremsten Anstieg. So haben sich die Zahlen der jährlich eingepflanzten künstlichen Gelenke zum Beispiel bei Schulter- oder Knieprothesen von 2002 bis 2004 nahezu verdoppelt. Einerseits ist diese Tatsache positiv zu werten, zeigt sie doch, dass es zunehmend gelingt, Menschen mit fortgeschrittenem Gelenkverschleiß ihre Mobilität und Beweglichkeit zurückzugeben. Andererseits nimmt die Zahl der Komplikationen und Revisionseingriffe bei steigenden Erstimplantationen linear zu. Die Medizin ist also im Sinne der Patienten - aber auch aus wirtschaftlicher Notwendigkeit - gefordert, sich nicht nur mit neuen Implantaten, Techniken und Designs zu beschäftigen, sondern auch das Komplikationsmangement und die Revisionsendoprothetik in den Blickpunkt zu rücken. Raphaelsklinik zeigt "Imaginationen" von Christel Hoffmann-Hut (14.03.2006)
Landschaften und Blüten – aufgenommen mit dem inneren Auge, entdeckt auf Reisen. Häufig sind dies Reisen in die Literatur und in die Musik. Phantasie und Realität verschmelzen zu neuer Bildhaftigkeit, zeigen die Stimmung, den Charakter und die Farbigkeit der Natur. Landschaften so phantastisch wie real, so real wie phantastisch – Orte der Abgeschiedenheit. Es dominieren die organischen Formen der Natur, geformt durch Wasser und Wind und durch die inneren Kräfte der Erde. Christel Hoffmann-Hut Seit der Schulzeit beschäftigt sich Christel Hoffmann-Hut eingehend mit verschiedenen Techniken der Malerei und Gestaltung beginnend mit der Verknüpfung von Ölmalerei und Graphik. In den 80er Jahren vermehrte Hinwendung zu textilem Gestalten, Objektkunst und Arbeiten auf Seide. Arbeiten in freier und angewandter Kunst. Danach vorwiegend Arbeiten in Öl, Aquarell und Stift. In dieser Ausstellung wird eine Themenauswahl präsentiert, die neben den Hauptwerken in Öl auch Aquarelle umfasst.
Clemensschwestern bauen altengerechte Wohnungen (17.02.2006)
Mit einem Investitionsvolumen von rund 2,7 Mio. Euro entsteht auf dem Gelände und unter der Federführung der Clemensschwestern ein modernes viergeschossiges Wohnhaus mit rund 22 altengerechten Wohnungen. Das Geld stammt aus dem Verkauf eines Grundstücks zwischen Piusallee und Stolbergstraße, auf dem private Investoren gegenwärtig Eigentumswohnungen bauen. Manfred Fehrenkötter ist neuer Pflegedirektor an der Raphaelsklinik Pflegedirektor (11.02.2006)
Auf die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung am evangelischen Weiterbildungsinstitut für pflegerische Berufe in Münster folgte eine zweijährige Gutachtertätigkeit beim medizinischen Dienst der Krankenversicherungen Westfalen-Lippe in Hamm. Seit August 1996 war er Pflegedienstleiter im St.-Josefs-Krankenhaus in Salzkotten. Mehr Zeit für die Sorgen der Patienten (05.02.2006)
Das Krankenhausgesetz NRW schreibt den Krankenhäusern die Einrichtung einer unabhängigen Stelle vor, die Patientenbeschwerden entgegennimmt und bearbeitet. Um unabhängig arbeiten zu können, darf diese Vertrauensperson nicht am jeweiligen Krankenhaus angestellt sein. Ein solcher Patientenfürsprecher, auch Ombudsmann genannt, ist der emeritierte Ordinarius für Chirurgie in Münster, Prof. Dr. Hermann Bünte. Er ist Ansprechpartner für die Patientinnen und Patienten der Uniklinik. Während einer Fortbildungsveranstaltung in der Raphaelsklinik sprach Bünte vor Ärzten und Pflegepersonal über seine Erfahrungen in diesem Ehrenamt. Der häufigste Grund für Patientenbeschwerden ist seiner Meinung nach die mangelnde Aufklärung vor einer Untersuchung oder einer Operation durch den Arzt. Hier fühlen sich offenbar viele Patienten von ihrem Arzt schlecht informiert und mit ihren Fragen allein gelassen. Oft sind es auch Mängel in der Organisation, wenn angekündigte Untersuchungen immer wieder verschoben werden und der Patient unnötig warten muss. Nicht selten ist auch ein unfreundlicher Umgangston Grund zur Klage. "Eine meiner Aufgaben besteht darin, den Frieden wieder herzustellen" charakterisiert Bünte eines der Hauptziele seiner Arbeit. Grundsätzlich hört der Ombudsmann zunächst beide Seiten an, bevor er einen Ausweg sucht. "Viele Probleme sind hausgemacht" stellt er fest, nennt aber auch das Geheimrezept, um Klagen seitens der Patienten von vornherein zu vermeiden "Geduldige und freundliche Mitarbeiter sind fast nie Verursacher einer Beschwerde." Der Chefarzt der Allgemeinchirurgie in der Raphaelsklinik, Priv.-Doz. Dr. Karl-Heinz Dietl, kennt die Probleme im Umgang zwischen Arzt und Patient aus der täglichen Praxis "Die Ärzte in den Krankenhäusern haben immer weniger Zeit, um sich angemessen um die Nöte der Patienten zu kümmern. Dennoch müssen wir unsere Patienten ernst nehmen und auf ihre Sorgen eingehen." Auch Bünte schließt seinen Vortrag mit dem Appell "Die Ärzte dürfen sich niemals die Zeit nehmen lassen, mit dem Patienten zu sprechen, ansonsten ist Medizin nicht mehr Medizin." Endoprothetik Forum Münster 2006 (23.01.2006)
17. - 18. März 2006
Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Begeistertes Publikum bei Austellungseröffnung (20.01.2006)
Randvoll war das große Foyer der Raphaelsklinik, selbst auf den Galerien im ersten und zweiten Stock drängten sich viele gutgelaunte Besucher und Patienten. Die ausgestellten Fotos der zahlreichen Südost-Asienreisen des Zoodirektors zeigen keine touristischen Landschaftsfotos sondern intensive Portraits von Menschen, in deren Gesichtern sich die wechselvolle Geschichte ihrer Heimat widerspiegelt.
Elektronische Visite am heimischen Bett (09.01.2006)
Bei der Entlassung erhält der Patient zukünftig einen handlichen Koffer, in dem sich eine Digitalkamera und ein spezieller Computer befinden. Mit der Kamera fotografiert der Patient täglich die Operationswunde. Der Fotoapparat wird anschließend mit dem Computer verbunden um bis zu vier Fotos werden in das Gerät zu übertragen. Der Computer erinnert dabei eher an ein Tablett als an ein Notebook und kommt mit nur drei Tasten aus, die Bedienung erfolgt über den Bildschirm. Somit besteht kaum die Gefahr eines Bedienungsfehlers, auch bei älteren oder technikunkundigen Menschen. Ziel der Televisite ist es, Patienten von nun an früher aus der Klinik entlassen zu können und dennoch das Gefühl zu haben, den Verlauf der Heilung ständig überwachen zu können. „Schließlich erholt man sich nirgendwo so gut, wie zu Hause!“ bringt Möllenhoff einen der Vorzüge des Systems auf den Punkt. Während üblicherweise die erste Kontrolle zwei Wochen nach der Entlassung stattfindet, ermöglicht die Televisite den täglichen Kontakt zwischen Arzt und Patienten. „Wir können wesentlich schneller auf ungünstige Veränderungen reagieren oder zum Beispiel der Krankengymnastik bezüglich der Therapie Tipps geben.“ Freut sich der Chefarzt über das neue Stück Hightech in der Raphaelsklinik.
Sternsinger besuchen Raphaelsklinik (05.01.2006)
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