Ciro mit zwei seiner Werke, die von der Klinik angekauft wurden.
Skurrile Figuren bevölkerten das Klinikfoyer.
Der Journalist Winfried Baetz (l.) eröffnete als Gastredner die Ausstellung.
Ciro erweckt "Schrott" zu neuem Leben.
Zahlreiche Gäste erschienen zur ersten Ausstellungseröffnung im Klinikfoyer.
Der italienische Künstler Ciro beim Aufbau der Ausstellung.

Ausstellung des italienischen Künstlers "Ciro" vom 27.03. bis zum 11.04.2003

[07.03.2003]

Erstmals stellt die Raphaelsklinik in ihrem neuen Foyer Werke eines internationalen Künstlers aus.

Bei der architektonischen Gestaltung des neuen Foyers der Raphaelsklinik wurde von Anfang an darauf Wert gelegt, dass optimale Bedingungen für die Ausstellung von Kunstobjekten geschaffen werden. Das Foyer und die Galerie bieten perfekte Bedingungen, die ausgestellten Werke des italienischen Künstlers Roberto Cipollone ("Ciro") einem breitgefächerten Publikum zu präsentieren.

1947 in Pescara (Abruzzen) geboren, verbringt Roberto Cipollone (Ciro) seine Kindheit im Umkreis der väterlichen Gießerei. Gedrängt von einer großen Liebe zur Natur und zugleich von einer stark spirituellen Dimension versucht er jede Möglichkeit auszunutzen, dieses Wesen durch Gemälde, Zeichnungen und Gravurarbeiten auszudrücken.
Sehr früh beteiligt er sich an den verschiedenen künstlerischen Initiativen seiner Heimatstadt.Von 1970 bis 1976 hält er sich in Holland auf, wo er neben der täglichen Arbeit in einer Bolzenfabrik gemeinsam mit dem Goldschmied Joop Falke Kunstobjekte entwickelt. Seit 1977 lebt und arbeitet Cipollone in Loppiano bei Florenz, wo er von einem kulturell überaus reichen und fruchtbaren Umfeld angeregt wird, welches nicht zuletzt durch seinen Beitrag geprägt ist und für das er gleichzeitig einen Bezugspunkt darstellt.

In seiner Künstlerwerkstatt mittelalterlicher Prägung, der “Bottega di Ciro”, verwirklicht er Skulpturen und Kompositionen mit alten, weggeworfenen Materialien, hauptsächlich Holz und Eisen, fallweise kombiniert mit Stein, Bronze, Glas, Stoffen, Leder usw. Die Werke Cipollones laden ein, die Wirklichkeit mit anderen Augen zu sehen. Einfachste Alltagsgegenstände werden zu neuen Formen vereint; weggeworfen, von der Gesellschaft längst als wertlos abgetan, erstehen sie - in einer Art von Wiedergutmachung - zu einem neuen Leben.

Der Künstler wird zum Mittler zwischen dem Objekt und dem Betrachter, der die Schönheit des Einfachen und die Einfachheit des Schönen entdeckt. Seit 1982 hat er wiederholt in Italien, Deutschland, der Schweiz und in Belgien ausgestellt, oft auch im Freien, um den Dialog mit den Leuten von der Straße zu fördern. Seit 1991 werden ihm in Österreich, Deutschland und Italien Ausgestaltungsarbeiten sakraler Räumlichkeiten anvertraut.

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