Ausstellungseröffnung Elisabeth Mihan und Ursula Hohenbrink

[22.05.2007]

Am 19. Juni eröffnet die Raphaelsklinik um 19.00 Uhr in ihrem Foyer die Gemeinschaftsausstellung von Ursula Hohenbrink und Elisabeth Mihan. Als Gastrednerin wird die Kunsthistorikerin Anja Rohlf in das Werk der Künstlerinnen einführen. Musikalisch wird der Abend von der Konzertgitarristin Tania Pentcheva gestaltet.

Mit selbstgemischter Spachtelmasse erreicht Ursula Hohenbrink eine ungewöhnliche Plastizität ihrer Bilder, die seit 2004 regelmäßig in Ausstellungen zu sehen sind. Ausstellungstitel wie „Urbilder“, „Engel des Lichts“ oder „Klänge der Stille“ verraten einen meditativen Ansatz in ihrer Kunst. Dabei regen ihre Werke den Betrachter selbst dazu an, tief in die Bilder und dadurch tief in die eigene Seele Einblick zu nehmen. Das Dargestellte ist nur ansatzweise gegenständlich sodass die Phantasie jedes Einzelnen frei ihren Lauf nehmen kann.

Die Bautzenerin Elisabeth Mihan entwickelte bereits während ihrer Ausbildung zur Paramentikerin ein besonderes Gespür für textile Materialien. Sie entwickelte in den vergangenen 25 Jahren eine ganz eigene neue Technik: Bilder aus Nylon-Strumpfhosen. Mit einer Sensibilität für besondere Lebensmomente und Stimmungen schafft sie seither mit viel Geduld und Ausdauer einzigartige Kunstwerke. Sie entwickelte ganz eigene Stiche mit denen Sie Kunst schafft, die für sie inzwischen zum Mittel wurde, Emotionen auszudrücken oder Erlebnisse zu verarbeiten.

(Michael Bührke)

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