Begeistertes Publikum bei Austellungseröffnung „Gesichter Vietnams und Kambodschas“

[20.01.2006]

Über 350 Menschen auf eine Ausstellungseröffnung zu locken, ist keine leichte Aufgabe „Aus diesem Grund habe ich Götz Alsmann gebeten, heute Abend Musik zu machen. So hatte ich die Gewissheit, dass überhaupt jemand kommt!“ mit diesen launigen Worten begann Zoodirektor Jörg Adler die Dankesrede zur Eröffnung seiner Fotoausstellung „Gesichter Vietnams und Kambodschas“ vor begeistertem Publikum.

Randvoll war das große Foyer der Raphaelsklinik, selbst auf den Galerien im ersten und zweiten Stock drängten sich viele gutgelaunte Besucher und Patienten. Die ausgestellten Fotos der zahlreichen Südost-Asienreisen des Zoodirektors zeigen keine touristischen Landschaftsfotos sondern intensive Portraits von Menschen, in deren Gesichtern sich die wechselvolle Geschichte ihrer Heimat widerspiegelt.
Wegen der großen Verdienste Adlers um den Artenschutz in Vietnam und Kambodscha reiste die Gesandte Botschaftsrätin der königlichen Botschaft Kambodschas, Hay Sonnarin eigens aus Berlin an, um sich persönlich bei Adler während der Veranstaltung in der Raphaelsklinik zu bedanken.
Götz Alsmann wählte am Flügel zum Auftakt seiner Gastrede das Stück „Der Pinguin“ als augenzwinkernde Anspielung auf den heimlichen Star des Allwetterzoos, den Pinguin Sandy. Auch die Mitglieder seiner Band hätten ein enges Verhältnis zu Tieren „Wir essen alle gerne!“. Zum Ende seines humorvollen Vortrages über die Bedeutung der Tiere in der Unterhaltungsmusik mit Abstechern zum Liebesleben der Bonobos wurde selbst Alsmann ernster als er Adler mit den Worten zitiert: „Ich mache mir keine Sorgen um die Natur, die wird den Menschen auf jeden Fall überleben. Nur wie diese Natur dann aussehen wird, das mag ich mir in den übelsten Träumen nicht ausmalen.“
Mit Blick auf die Spardiskussion, die auch den Allwetterzoo nicht ausgelassen hat, gab der Entertainer den Gästen in der Raphaelsklinik den Rat „Gehen Sie mal wieder in den Zoo, auch wenn Sie sich aus Tieren nichts machen sollten. Es ist für einen guten Zweck.“
Für einen guten Zweck wird auch der Spenden- und Verkaufserlös des Abends eingesetzt. Das Geld wird zu Gunsten eines Artenschutzprojektes auf der nordvietnamesischen Insel Cat Ba verwendet. Die Ausstellung ist bis zum 28.02. täglich im Foyer der Raphaelsklinik zu besichtigen.

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