Freuen sich auf den Welthypertonietag am kommenden Samstag (v. l.): Der Geschäftsführer von Clemenshospital und Raphaelsklinik, Stefan Kentrup, Bernadette Spinnen, Prof. Dr. Peter Baumgart und Prof. Dr. Claus Spieker.
Freuen sich auf den Welthypertonietag am kommenden Samstag (v. l.): Der Geschäftsführer von Clemenshospital und Raphaelsklinik, Stefan Kentrup, Bernadette Spinnen, Prof. Dr. Peter Baumgart und Prof. Dr. Claus Spieker.
Bernadette Spinnen, Prof. Dr. Peter Baumgart und Prof. Dr. Claus Spieker (v. l.) während des Pressegespräches.

Bluthochdruck kommt schleichend

[22.05.2013]

Prof. Dr. Claus Spieker, Chefarzt der Raphaelsklinik, legt drastische Zahlen vor: "Rund 35 Millionen Menschen in Deutschland haben einen zu hohen Blutdruck, gerade einmal 18 Millionen wissen von ihrer Erkrankung und nur etwa acht Millionen Betroffene werden gut gegen die Krankheit behandelt." Gemeinsam mit seinem Chefarztkollegen Prof. Dr. Peter Baumgart vom Clemenshospital organisiert er den diesjährigen Welthypertonietag am Samstag, 25. Mai, von 10 bis 12 Uhr im Rathausfestsaal am Prinzipalmarkt.

Die Hypertonie, wie der Bluthochdruck wissenschaftlich heißt, beginnt für den Betroffenen zunächst unbemerkt. "Die Krankheit tötet über ihre Folgeerscheinungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche oder Nierenerkrankungen" erläutert Baumgart und fügt hinzu, "ein erhöhter Blutdruck steigert außerdem die Gefahr einer Demenz im Alter deutlich." Gute Gründe also den Lebensstil anzupassen, eventuell abzunehmen, weniger Alkohol zu trinken oder mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn der Blutdruck mit Tabletten eingestellt werden muss, ergibt sich bei vielen Betroffenen häufig ein neues Problem, Müdigkeit und Antriebslosigkeit stellen sich ein, der Körper war an den hohen Druck gewöhnt. "Da müssen Sie durch, nach sechs bis acht Wochen hat sich der Körper aber meist darauf eingestellt." Während dieser Zeit besteht laut Aussage der Experten allerdings eine erhöhte Sturzgefahr durch Schwindelanfälle, auch dies müsse der Patient wissen und entsprechend vorbeugen.

Die Leiterin von Münster Marketing, Bernadette Spinnen, freut sich über die enge Verzahnung von Wissenschaft und Lebensart in Münster: "Die hohe Dichte an Forschungseinrichtungen bringt den Bürgern unserer Stadt große Vorteile gerade wenn es um das Thema Gesundheit geht", Münster Marketing ist mit der "Allianz für Wissenschaft" Kooperationspartner des Welthypertonietages.

 

 

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