Dr. Frank Fischer (l.) und Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann (r.) freuen sich über die erfolgreiche Behandlung von Heinrich Rahmann.

Darmkrebs – Wie geht’s weiter?

[28.08.2015]

Zwei gute Nachrichten können die Experten des Darmkrebszentrums der Raphaelsklinik Münster vermelden, zum einen ist die Zahl der Neuerkrankungen seit einigen Jahren leicht rückläufig und zum anderen sind die Behandlungsergebnisse immer besser geworden. „Diese Erfolge sind einerseits durch eine bessere Aufklärung und Information bedingt, andererseits haben große Fortschritte in der Behandlung zu einer erheblich gestiegenen  Lebenserwartung beim Darmkrebs geführt“, erläutert Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann, Chefarzt und Leiter des Darmkrebszentrums.

Insbesondere bei Absiedlungen in der Leber kommen verschiedene Behandlungsformen teilweise auch kombiniert zum Einsatz und können selbst in einem fortgeschrittenen Stadium noch eine Heilung erreichen. So wie bei Heinrich Rahmann, bei dem als Folge einer Darmkrebserkrankung Metastasen in der Leber festgestellt wurden. Durch eine Kombination von Chemotherapie und Operation wurden die Absiedlungen zunächst verkleinert und konnten danach vom Chirurgen entfernt werden.

„Um einen solchen Erfolg bei der Behandlung einer Darmkrebserkrankung zu erzielen, sind zum Teil sehr komplexe Behandlungsabläufe notwendig, die eine enge Abstimmung innerhalb aller beteiligten Fachabteilungen erfordern“, berichtet der Koordinator des Darmkrebszentrums und Oberarzt, Dr. Frank Fischer. Das Darmkrebszentrum Raphaelsklinik Münster ist ein zentraler Partner der "Münsteraner Allianz gegen Krebs" (MAgKs), in dem die Tumorzentren des Clemenshospitals, der Fachklinik Hornheide und  der Raphaelsklinik eng kooperieren.

Am kommenden Samstag, 29. August, findet um 10 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik, Loerstraße 23, eine öffentliche Informationsveranstaltung des Darmkrebszentrums mit dem Titel „Krebs im Darm – Was tun?“ statt. Neben der Frage nach der Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Darmerkrankungen geht es in den Vorträgen um die Diagnostik und Therapie, die Aufgabe der Radiologie, die Behandlungsmöglichkeiten einer Darmkrebserkrankung, die Therapie von Lebermetastasen, die familiäre Vererbung und um das Leben mit einem künstlichen Darmausgang. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos.

>>> Infos zum Patiententag

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