(v. l.) Dr. Frank Fischer (Raphaelsklinik), Priv.-Doz. Dr. Jan Groetzner (Clemenshospital) sowie Prof. Dr. Dr. Gerhard Brodner (Fachklinik Hornheide) und Jens Lammers (MAgKs) nahmen die Auszeichnung von Prof. Dr. Dagmar Schipanski (m.) entgegen.
Das Siegel der Aktion "Gutes Morgen Münster"
Prof. Dagmar Schipanski während der Laudatio.
Vertreter der mehr als 300 vorgeschlagenen Initiativen nahmen an der Festveranstaltung teil.
Prof. Dagmar Schipanski während der Laudatio.
311 Vorschläge wurden eingereicht, 27 Initiativen wurden ausgezeichnet, darunter die MAgKs.
Die hochrangig besetzte Jury der Aktion "Gutes Morgen Münster".
Prof. Schipanski (r.) im Gespräch mit Vertretern der MAgKs.
Prof. Dagmar Schipanski während der Laudatio.

Ein roter Faden für Krebspatienten

[18.12.2015]

Welche Initiativen innerhalb der Stadtgesellschaft sind geeignet, die Stadt attraktiver und lebenswerter zu machen und Münsters Zukunft mitzugestalten? Diese Frage stellte die Kommune ihren Bürgerinnen und Bürgern und das Echo dürfte selbst die optimistischten Prognosen in den Schatten gestellt haben, über 300 Vorschläge erreichten die Organisatoren der Aktion „Gutes Morgen Münster“. Unter den sehr unterschiedlichen Projekten fand sich auch die „Münsteraner Allianz gegen Krebs – MAgKs“, der deutschlandweit einmalige trägerübergreifende Zusammenschluss mehrerer spezialisierter Krebszentren des Clemenshospitals, der Fachklinik Hornheide und der Raphaelsklinik zu einem gemeinsamen onkologischen Tumorzentrum.

Eine hochkarätig besetzte Kommission unterschiedlicher Experten bewertete jeden einzelnen Vorschlag, diskutierte die jeweilige Rolle im Zukunftsprozess der Stadt und entschied sich schließlich für 27 Projekte, die für die Stadt von herausragender Bedeutung sind, darunter auch die MAgKs. „Sie selber sind Bestandteil eines integrierten Zukunftsprozesses und darauf können Sie stolz sein“, betonte der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe.

Das onkologische Zentrum hat nicht nur für die Bürger der Westfalenmetropole Leuchtturmcharakter, das hoben die Jurymitglieder deutlich hervor, es habe vielmehr Modellcharakter auch für andere Regionen des Landes. Während einer Feier, bei der Vertreter aller 311 Initiativen eingeladen waren, wurden die 27 beispielgebenden Projekte durch die Jurymitglieder vorgestellt und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

In ihrer Laudatio würdigte Prof. Dr. Dagmar Schipanski, ehemalige Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin sowie Ehrenpräsidentin der Deutschen Krebshilfe, das außergewöhnliche Engagement aller Beteiligten innerhalb des onkologischen Zentrums für ihre Patienten: „Oftmals irrt der Krebspatient zwischen den einzelnen Spezialbehandlungen umher, ihm fehlt der rote Faden bei seiner Behandlung“. Diesen roten Faden liefere in Münster die „Münsteraner Allianz gegen Krebs“, so die Laudatorin und hob hervor: „Sie können sich hier auf eine sehr gute Betreuung verlassen!“