Experten der Raphaelsklinik und der Uniklinik informieren über Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

[09.09.2009]

Experten der Raphaelsklinik und der Uniklinik informieren über Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn stellen sowohl für den behandelnden Arzt als auch für die betroffenen Patienten eine ganz besondere Herausforderung dar. Meist ist eine Behandlung über lange Zeit, teils sogar lebenslang erforderlich und muss, abhängig vom klinischen Zustand und der Aktivität der Erkrankung, immer wieder neu überdacht und angepasst werden.

Umso wichtiger ist es, dass neue Entwicklungen in der Diagnostik und der Behandlung von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) möglichst schnell an die Betroffenen weitergegeben werden. Von der „Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung“ (DCCV e. V.) und dem „Kompetenznetz Darmerkrankungen“ wurde der 16. Oktober 2009 zum „Crohn & Colitis-Tag 2009“ ausgerufen. In Zusammenarbeit mit der DCCV und dem „Kompetenznetz Darmerkrankungen“ möchten Experten der Raphaelsklinik und der Uniklinik diesen Tag zum Anlass nehmen, über neue Entwicklungen und Verbesserungen in der Behandlung von CED-Patienten zu berichten. Schwerpunkte der Vorträge liegen in der immer detaillierteren und aussagekräftigeren Diagnostik bei CED-Patienten, sowie den daraus abgeleitet immer besser untersuchten und durch neue Medikamente ergänzten Therapien.

In einem zweiten Vortragsschwerpunkt werden die chirurgischen Behandlungsverfahren, die bei Patienten zum Einsatz kommen, bei denen die medikamentöse Therapie nicht ausreicht, näher beleuchtet. Dargestellt werden neue schonende Operationsverfahren bei komplizierter Colitis ulcerosa und Morbus Crohn mittels minimal-invasiver Techniken. Darüber hinaus wird über die spezialisierte Versorgung von anorektalen Fisteln, die bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen teilweise sehr schwere und belastende Komplikationen darstellen, referiert. Besonders wichtig ist es allen Referenten, dass sowohl im Rahmen der Vorträge als auch im Anschluss an die Veranstaltung viel Zeit für Fragen und Diskussionen vorgesehen ist.

 Der Veranstaltungsflyer, bitte klicken

(Michael Bührke)