Margret Sandmann (l.) und Gina Rohrsen während der Ausstellungseröffnung
Tonskulpturen von Margret Sandmann
Die Chefin von Münster Marketing, Bernadette Spinnen, hielt die Gastrede
Werke von Gina Rohrsen
Gina Rohrsen, Margret Sandmann und Bernadette Spinnen (v. l.) während der Ausstellungseröffnung
Skulpturen von Margret Sandmann
Arbeiten mit Röntgenaufnahmen von Gina Rohrsen
Außergewöhnlich viele Besucher kamen zur Ausstellungseröffnung
Das Saxofon-Quartett bildete den musikalischen Rahmen

Gemeinsame Ausstellung von Margret Sandmann und Gina Rohrsen

[29.10.2010]

Wer die Eingangshalle der Raphaelsklinik betritt, befindet sich seit Donnerstag, 28.Oktober, in illustrer Gesellschaft: Schlanke Frauengestalten in Begleitung von Steinböcken, Elefanten, Raben oder Schweinen bevölkern den Raum. Geschaffen wurden die anmutigen Tonskulpturen von der Künstlerin Margret Sandmann, die gemeinsam mit ihrer Künstlerkollegin und Freundin Gina Rohrsen in einer Gemeinschaftsausstellung einen Einblick in ihr Werk bietet.
Rohrsen, die 1978 an der Fachhochschule Bielefeld Grafikdesign studierte, steuert ausschließlich Arbeiten aus ihrem malerischen Schaffen bei, obwohl auch sie bildhauerisch tätig ist. Die Künstlerinnen wollten ihre Arbeiten auf diese Weise unterscheidbar machen, obwohl es auch Verknüpfungen zwischen den Werken gibt. So hat Gina Rohrsen speziell für die aktuelle Ausstellung Porträts gemalt, die Margret Sandmann bei der Arbeit im Atelier zeigen. Viele ihrer Bilder sind gekennzeichnet von einer außergewöhnlichen Transparenz und Leichtigkeit.

Die aus Ochtrup-Welbergen stammende Sandmann hat zunächst an der Kunstakademie und danach an der Fachhochschule Münster Produktdesign studiert, nach ihrer Zeit an der Anne-Frank-Schule als Kunsterzieherin entschloss sie sich 2001 zur Tätigkeit als freie Künstlerin. Obwohl ihre Skulpturen nicht bemalt werden, weisen sie doch ungewöhnliche Farbvariationen auf, die das Ergebnis einer speziellen Brennmethode sind, die Schmauchbrand genannt wird.

Während der außergewöhnlich erfolgreichen Ausstellungseröffnung vor über 200 Gästen, führte die Leiterin von Münster Marketing, Bernadette Spinnen, in das Werk der Künstlerinnen ein. Der vorangegangene Besuch im Atelier habe sie dabei tief beeindruckt: „Ich war von allem sehr berührt. Von der Kunst aber auch von den Erschafferinnen gleichermaßen.“

Die Ausstellung ist bis zum 12. Dezember täglich, auch am Wochenende, im Foyer der Raphaelsklinik zu sehen. Der Eintritt ist frei.

(Michael Bührke)

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