Die Künstlerin Gerda Falke (r.) und die Kunsthistorikerin Elvira Meisel-Kemper während der Ausstellungseröffnung in der Raphaelsklinik
Die Kunsthistorikerin Elvira Meisel-Kemper eröffnete die Ausstellung am 4. Oktober
Rund 100 Gäste kamen zur Eröffnung ins Foyer der Raphaelsklinik
Gerda Falkes Werke werden bis zum 18. November im Klinikfoyer gezeigt
Die Ausstellungseröffnung bot auch Klinikmitarbeitern die Gelegenheit zum Austausch

Gerda Falke zeigt „Sichtweisen“ im Klinikfoyer

[05.10.2012]

Die zum Teil außergewöhnlich großformatigen Bilder scheinen mit ihren lebendigen Farben dem grauen Herbstwetter den Kampf ansagen zu wollen. „Sichtweisen“ nennt die Altenberger Künstlerin Gerda Falke ihre aktuelle Ausstellung, die gegenwärtig im Foyer der Raphaelsklinik an der Loerstraße zu sehen ist.

Falke wurde 1964 in Büren geboren und hat in Münster und Bad Reichenhall studiert. Die ganz eigene Sichtweise der Malerin zu ergründen macht Spaß. Mit Humor und Freude sowohl an lebendigen Farben als auch an ungewöhnlichen Perspektiven zeigt sie Ansichten ihrer Lieblingsstadt Venedig, Dächer, Gondeln oder profane gestapelte Plastikstühle. Vor dem Wasserspiel im Foyer der Raphaelsklinik hängt ein Bild mit dem Titel „Boatpeople“ in ungewöhnlich dunklen Farben.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem Thema „Fahrrad“, wie gemacht für eine Ausstellung im Herzen Münsters. „Helle, lichte Farben, energische Pinselstriche und die Andeutung realistischer Zusammenhänge zeichnet ihre Malerei aus“, erläuterte die Kunsthistorikerin Elvira Meisel-Kemper während der Ausstellungseröffnung am vergangenen Donnerstag vor rund 100 Zuhörern und fuhr fort „Ihre Bilder entzünden Geschichten im Kopf der Betrachter, in denen die Intention des Bildes weitererzählt wird.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. November täglich von 8 bis 19 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

AnhangTypGröße
Raphaelsklinik_Faltblatt_Falke.pdfpdf494.32 KB