Elefantenrunde: Dieter Schiele (l.) und Jochen Borchert
Jochen Borchert während der Gastrede
Dieter Schiele gewährte Einblicke in seine Arbeitsweise
Aufmerksame Zuhörer im dicht gefüllten Klinikfoyer
Prof. Dr. Claus Spieker (l.) initiierte die Ausstellung
Dieter Schiele fesselte die Zuhörer mit den Schilderungen seiner Arbeit
Angeregte Gespräche während der Ausstellungseröffnung
Angeregte Gespräche während der Ausstellungseröffnung
Hans-Josef Klaus unterhielt die Gäste am Saxofon

Großwild im Klinikfoyer

[20.04.2012]

Wer auf Großwildjagd gehen möchte, braucht gegenwärtig nicht weit zu reisen, die Flinte sollte allerdings besser zuhause bleiben, Jagdrevier ist nämlich das Foyer der Raphaelsklinik. Der erfolgreiche Jagd- und Pferdemaler Dieter Schiele stellt dort über 60 seiner Werke im Erdgeschoss und im ersten Stock des Foyers aus.

Schiele wurde 1950 in Frankfurt am Main geboren und verbrachte schon als Kind viel Zeit in der Natur, um die heimischen Tiere zu beobachten und zu malen. Zunächst lernte er Schriftgießer, Bauzeichner und Bautechniker. Im Alter von 27 Jahren nahm Schiele Abschied vom gesicherten Angestelltendasein und widmete sich vollständig der Malerei. Seither gehört der Künstler, der eng mit dem österreichischen Expressionisten Egon Schiele verwandt ist, weltweit zur ersten Garde der Tiermaler. Zahlreiche Ausstellungen in vielen deutschen Städten aber auch in Paris, Brüssel, Genf, Stockholm, Abu Dhabi und Riad hat Schiele bereits ausgerichtet. Heute lebt der Künstler beschaulich im hessischen Nidda-Stornfels.

„Manche Arbeiten sind freie Arbeiten, aber ganz viele sind Auftragsarbeiten“ erläutert der Künstler, dann werden Pferde, Falken oder Jagdhunde vor Ort bei ihren Haltern porträtiert. Besonders beliebt sind die Werke Schieles, der auch engagierter Falkner ist, naturgemäß unter Jägern. So war es auch der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister und Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen, Jochen Borchert, der vor rund 200 Gästen die Eröffnungsrede hielt. „Die Liebe zur Jagd kommt in der Jagdmalerei von Dieter Schiele überall zum Ausdruck“ sagte Borchert und ergänzte „Er verbindet zoologische Exaktheit mit Ästhetik. Seine Anliegen sind die nachhaltige Nutzung und der Schutz der Natur.“

Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni täglich im Foyer der Raphaelsklinik, Loerstraße 23, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Dieter Schiele – Jagd mit Pinsel und Palette

Bilder aus der Ausstellung im Foyer der Raphaelsklinik vom 20. April bis zum 10. Juni 2012

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