Kindergarten Fifikus besucht Raphaelsklinik

[28.02.2008]

Langsam wird der Patient durch die Röhre des Computertomographen geschoben, ein Laserstrahl wandert über seinen plüschigen Bauch. Die Diagnose ist schnell gestellt: Schlüsselbund verschluckt! Lebensgefahr besteht jedoch nicht, der Patient ist ein brauner Teddybär, der geduldig die Funktion des medizinischen Hightech-Gerätes demonstriert, während die Kinder des Kindergartens Fifikus aufmerksam auf dem Monitor die Holzwolleinnereien des Kuscheltieres bestaunen.

"Wir wollen mit dieser Aktion den Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen und zeigen, dass Röntgen nicht weh tut", erläutert die kommissarische Leitung der Röntgenabteilung an der Raphaelsklinik, Dorothea Gerke. Beim Betrachten von Röntgenbildern "echter" Patienten beweisen die Kinder erstaunliche Anatomiekenntnisse. "Das ist ein Bein mit einem Fuß unten dran!", ist sich Eva sicher und liegt damit auch goldrichtig. Neu war hingegen vielen der kleinen Besucher, dass der Unterarm aus zwei Knochen besteht. Um diese und ein paar weitere Erfahrungen reicher traten die Kinder die Heimreise an und wussten nun: Krankenhaus ist gar nicht so schlimm!

(Michael Bührke)