Gute Stimmung: Fotografen, Fotomodelle sowie die Musikerin und der Gastredner während der Ausstellungseröffnung in der Raphaelsklinik.
Der Fotograf Berthold Socha während seiner Gastrede.
Andreas Mönnig, Verwaltungsdirektor der Raphaelsklinik, führte durch das Programm.
Die Musikerin Van de Forst begeisterte das Publikum.
Rund 100 Gäste kamen am Abend des 14. Januar in das Foyer der Raphaelsklinik.
Nach den Reden fand der Rundgang durch die Ausstellung statt.
Nach den Reden fand der Rundgang durch die Ausstellung statt.
Die Fotografinnen Veronika Brühl und Veronika Würzburg (v.r.) während der Gastrede.
Nach den Reden fand der Rundgang durch die Ausstellung statt.

Klinikmitarbeiter stellen aus

[15.01.2016]

Fünf Amateurfotografinnen und -fotografen stellen unter dem Titel „Sichtweisen, Momente, Augenblicke“ aktuell ihre Arbeiten im Foyer der Raphaelsklinik aus. Neben der Freude an der Fotografie vereint die Mitglieder der Gruppe ein weiterer Aspekt, alle sind Mitarbeiter der Innenstadtklinik an der Loerstraße.

Der Klinikkoch Stefan Baltes zeigt Menschen im städtischen Umfeld, ein Händler wartet auf Kunden, ein Straßenkünstler präsentiert sich im verspiegelten Anzug, ein unerschrockener Fassadenkletterer seilt sich an einer Fensterfassade ab. Veronika Brühl ist Physiotherapeutin und Initiatorin der Fotogruppe, sie hat eine junge Frau in ausdrucksstarken Porträts dargestellt, „jede einzelne Aufnahme erzählt eine eigene Geschichte“, erläutert die Fotografin. Der Illustrator Jörg Hartmann, bekannt geworden durch seinen Wilsberg-Comic, wurde von Michael Bührke fotografisch bei der Arbeit begleitet. Bührke ist in der Raphaelsklinik als Pressesprecher tätig. Der gebürtige Berliner Oliver Ermonis, Krankenpfleger und Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, hat die bekannte Skulptur „Berlin“ von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff vor einem Himmel mit Schäfchenwolken eindrucksvoll in Szene gesetzt. Unter dem Titel „Ort der Stille“ präsentiert die Verpflegungsassistentin Veronika Würzburg Ansichten des Pariser Friedhofs Père Lachaise. Bewusst verzichtet sie hierbei auf die Darstellung der zahlreichen Prominentengräber sondern konzentriert sich in ihren Arbeiten auf architektonische Details und die stillen Momente inmitten der französischen Metropole.

Begleitet und beraten wurden die fünf von dem münsterischen Fotografen Berthold Socha, der auch die Gastrede hielt. „Bei allen hier gezeigten Werken erkennt man, dass es sich nicht um simple Schnappschussfotografie handelt. Gelassenheit und Ruhe aber auch Konzentration spiegeln sich in allen Arbeiten wider.“ Die junge Nachwuchsmusikerin Van de Forst begeisterte die rund 70 Gäste der Ausstellungseröffnung mit ihrer Musik, die seit August auch auf CD erhältlich ist.

Die Ausstellung dauert bis zum 28. Februar und ist täglich geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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