Die Autorin Edda Klepp (l.) und der Künstler Rainald Papen während der Ausstellungseröffnung in der Raphaelsklinik.
Die Autorin Edda Klepp während ihrer Gastrede.
Der Künstler Rainald Papen während der Ausstellungseröffnung.
Rainald Papen (m.) im Gespräch mit Besuchern der Ausstellungseröffnung.
Die Werke Papens begeisterten die Besucher der Ausstellungseröffnung.
Rainald Papen (m.) im Gespräch mit Besuchern der Ausstellungseröffnung.
Die Autorin Edda Klepp im Gespräch mit einem Ausstellungsbesucher.
Rainald Papen (l.) im Gespräch mit Besuchern der Ausstellungseröffnung.
Nele Klemann begeisterte wieder am Klinikflügel.

Landschaften im Quadrat

[23.01.2015]

Rainald Papen nutzt für seine Bilder überwiegend ein Format, das in der Fotografie beliebt, in der Malerei jedoch wenig verbreitet ist, das Quadrat. „Landschaften im Quadrat“ heißt dann auch seine Ausstellung, die gegenwärtig im Foyer der Raphaelsklinik zu sehen ist. Die großformatigen Arbeiten zeigen nicht die unberührte Natur sondern Darstellungen von Entwässerungsgräben, Furchen im Schnee oder Booten am Ufer der Insel Öland. Lediglich Papens Bilder vom türkisgrünen Gletscherwasser des bayrischen Walchensees scheinen auf den ersten Blick keine Spuren menschlichen Handelns zu zeigen.

Die Autorin Edda Klepp verwies in ihrer Gastrede zur Ausstellungseröffnung auf die fantasieanregende Wirkung der Details in Papens Bildern: „Der Betrachter erkennt die Andeutung, orientiert sich an ihr und vervollständigt das Bild vor seinem geistigen Auge, obgleich doch nur ein kleiner Ausschnitt davon wirklich zu sehen ist.“ Papen selber sagt, dass er sich mit seiner Malerei auf der Grenze zwischen dem malerischen und fotografischen Blick bewegt, was von Nahem abstrakt wirkt, offenbart oft erst aus der Entfernung seine eigentliche Struktur und Aussage.

Die Ausstellung „Landschaften im Quadrat“ im Foyer der Raphaelsklinik, Loerstraße 23, ist täglich bis zum 8. März zu sehen, der Eintritt ist frei.

Rainald Papen – Landschaften im Quadrat

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