Manfred Fehrenkötter ist neuer Pflegedirektor

[11.02.2006]

Seit dem 01. Februar hat die Raphaelsklinik nach einer längeren Zeit der kommissarischen Pflegedienstleitung mit Manfred Fehrenkötter einen neuen Pflegedirektor. Fehrenkötter absolvierte seine Krankenpflegeausbildung am St. Marien-Hospital in Ahaus und wechselte dann in das Krankenhaus Maria-Frieden in Telgte. Im Anschluss war er längere Zeit im Bereich Anästhesie- und Intensivpflege des Josef-Hospitals in Warendorf tätig.

Auf die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung am evangelischen Weiterbildungsinstitut für pflegerische Berufe in Münster folgte eine zweijährige Gutachtertätigkeit beim medizinischen Dienst der Krankenversicherungen Westfalen-Lippe in Hamm. Seit August 1996 war er Pflegedienstleiter im St.-Josefs-Krankenhaus in Salzkotten.
An der neuen Aufgabe in der Raphaelsklinik reizt Fehrenkötter neben der Größe des Krankenhauses auch dessen verstärkte Hinwendung zur Interdisziplinarität. Ein Schwerpunkt seiner bisherigen Arbeit im St.-Josefs-Krankenhaus war die Einführung und Umsetzung der integrativen Wochenpflege, sowohl räumlich als auch seitens der arbeitsorganisatorischen Strukturen. Auch mit größeren Umbaumaßnahmen, wie sie in der Raphaelsklinik demnächst anstehen, ist Fehrenkötter durch seine vorangegangenen Tätigkeiten vertraut. Er ist davon überzeugt, dass sich die Pflege als größte Berufsgruppe im Krankenhaus intensiv bei solchen Projekten einbringen muss, wenn es um die Verbesserung von Arbeitsabläufen durch räumliche Veränderungen geht. „Ich sehe mich als Sprachrohr der Pflege“ sagt der neue Pflegedirektor, stellt jedoch auch klar „ Keine Berufsgruppe kann im Krankenhaus alleine existieren, es geht nur gemeinsam.“
Fehrenkötter wurde 1955 in Münster geboren, ist in Telgte aufgewachsen und lebt mit seiner Familie seit 1981 in Warendorf. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Neben seiner beruflichen Tätigkeit tanzt er gerne, kocht für die Familie oder geht mit dem Hund spazieren.