Die Kunsthistorikerin Dr. Dalia Klippenstein (l.) mit Elke Seppmann während der Ausstellungseröffnung in der Raphaelsklinik.
Dr. Dalia Klippenstein während ihrer Eröffnungsrede.
Elke Seppmann (r.) während der Gastrede von Dr. Dalia Klippenstein.
Die Zuhörer lauschten aufmerksam der Gastrede von Dr. Klippenstein.
Elke Seppmann (r.) während der Gastrede von Dr. Dalia Klippenstein.
Elke Seppmann während der Eröffnung ihrer Ausstellung "Nachtprogramm".
Begeisterte Gäste während der Eröffnung der ausstellung im Foyer der Raphaelsklinik.
Elke Seppmann im Gespräch mit Besuchern der Ausstellungseröffnung.
Musikalisch komplettieren Joachim Puppa am Piano und Jürgen Prasse am Saxophon den Abend.

Nachtprogramm in der Raphaelsklinik

[17.04.2015]

In der Raphaelsklinik läuft aktuell das Nachtprogramm, auch tagsüber. Es ist der Titel einer Ausstellung der münsterschen Künstlerin Elke Seppmann, die gegenwärtig im Foyer der Raphaelsklinik zu sehen ist. Knapp 30 Werke zeigen eine nächtliche Welt, erfüllt von den künstlichen Lichtern der Leuchtstofflampen, Glühbirnen und Kerzen. Tankstellen werden zu verheißungsvollen Lichtoasen in der Dunkelheit, wecken Erinnerungen an Zeiten, in denen die Verkaufsräume mit ihren Konservendosen, Chipstüten und Dosenbierkollektiven zu nächtlicher Stunde das Überleben derjenigen sicherten, die den Ladenschluss des Supermarktes mal wieder verpasst haben. Menschen sind auf den Bildern selten zu sehen, nur eine Reihe kleinformatiger Arbeiten mit dem Titel „Home sweet Home“ zeigen zum Teil die Künstlerin selber.

„Meisterhaft überträgt Elke Seppmann die Farbreflexionen auf den nassen Straßen, die den schwarzen Asphalt beinahe in Flammen aufleuchten lassen“, beschreibt die Kunsthistorikerin Dr. Dalia Klippenstein die Wirkung der ausgestellten Arbeiten Seppmanns während ihrer Gastrede vor rund 60 Gästen im Klinikfoyer. Auch das Krankenhaus ist ein Ort, an dem das Leben in der Nacht nicht verebbt sondern sich für viele Menschen, Mitarbeiter und Patienten, fokussiert auf das Wesentliche. Auf die eigene Lebenssituation, die ohne die störenden Streulichter des Alltags plötzlich so deutlich hervortreten wie die Lichtreklamen und erleuchteten Verkaufsräume der Tankstellen auf den Bildern von Elke Seppmann.

Bis zum 31. Mai sind die Arbeiten im Foyer der Raphaelsklinik zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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