Die Journalistin und Leiterin der Freiwilligenagentur Martina Kreimann (m.) moderierte die Veranstaltung im Foyer der Raphaelsklinik
Dr. Bernhard Egen (l.) ist Initiator des erfolgreichen Forums im Foyer der Raphaelsklinik
Hochkarätig besetzt waren die sieben Gesprächsrunden mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die Journalistin und Leiterin der Freiwilligenagentur Martina Kreimann (r.) moderierte die Veranstaltung im Foyer der Raphaelsklinik
Mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher strömten am 24. November ins Foyer der Raphaelsklinik
An zahlreichen Messeständen konnten sich die Besucherinnen und Besucher informieren
An zahlreichen Messeständen konnten sich die Besucherinnen und Besucher informieren
Das Team der Klinikküche sorgte für das leibliche Wohl

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

[26.11.2012]

Am 24. November fand im Foyer der Raphaelsklinik das jährliche Informationsforum des Zentrums für Endoprothetik und Gelenkchirurgie statt, Schwerpunkt war diesmal das breite Spektrum von  Erkrankungen des Schulter- und Ellenbogengelenks.

Diese gehören zu den kompliziertesten Gelenken des menschlichen Körpers. Während der künstliche Ersatz von Knie- und Hüftgelenken an vielen Kliniken schon Routine ist, immerhin werden pro Jahr rund 350.000 dieser Kunstgelenke in Deutschland implantiert, sind es im gleichen Zeitraum nur etwa 5.000 Ellenbogen- und 3.000 Schultergelenke, die künstlich ersetzt werden.

Neben zahlreichen Fachleuten der Raphaelsklinik kamen auch niedergelassene Ärzte, Therapeuten, Sportler und Betroffene zu Wort. „Überlastungsschäden bei Sportlern, Schmerzsyndrome bei Mittvierzigern oder Verschleißerscheinungen bei aktiven Senioren, Beschwerden im Schulterbereich sind vielfältig und weit verbreitet“ erläutert der Initiator des Forums, Dr. Bernhard Egen. Ein gelegentliches Zwicken sei dabei nicht das Problem, wie der Chirurg erklärt, „Schmerzen und Funktionsstörungen die über Wochen anhalten oder wiederkehren, sollten allerdings nicht auf die sprichwörtlich leichte Schulter genommen werden“ rät der Experte den zahlreichen Zuhörern im Foyer der Raphaelsklinik.

Mehr als 30 Fachleute haben in sieben Gesprächsrunden über die Funktion der Gelenke, mögliche Verletzungen, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, den künstlichen Gelenkersatz und das Leben nach einem Eingriff berichtet. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin und Leiterin der Freiwilligenagentur Münster, Martina Kreimann.

An zahlreichen Ständen konnten sich die Besucher während der Pausen informieren, das Team der Klinikküche hat leckeres und gesundes Essen angeboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die „Dandys“, die sich seit Jahren nicht nur um die Beat-Kultur sondern auch die Verbreitung des Organspendegedankens verdient gemacht haben.

AnhangTypeGröße
Raphaelsklinik_Schulter-Ellenbogen.pdfpdf2.26 MB