Patientenseminar "Das künstliche Kniegelenk"

[21.03.2007]

Das Kniegelenk ist das am stärksten beanspruchte Gelenk des menschlichen Körpers. Kein Wunder also, dass es bei vielen Menschen irgendwann zu knirschen und zu schmerzen beginnt. Die Sorge vor dem Gang zum Arzt ist allerdings unbegründet, bevor der Chirurg zum Messer greift, gibt es viele medikamentöse oder krankengymnastische Verfahren, die dem Patienten helfen können.

Oft genügt schon die Umstellung bequemer Lebensgewohnheiten, lieber mal die Treppe zu nehmen statt den Fahrstuhl oder ein paar Pfunde zu verlieren, um beginnende Knieprobleme zu bekämpfen. Münsters liebstes Fortbewegungsmittel, das Fahrrad, ist optimal geeignet, um die Beinmuskulatur und somit das geschädigte Knie zu stärken. Trainierte Beinmuskeln entlasten das Knie um bis zu 30 Prozent. Ungeeignet sind hingegen viele Ballsportarten, ruckartige Drehbewegungen können dem vorgeschädigten Gelenk den Rest geben.

Wenn Tabletten und gymnastische Übungen nicht mehr helfen, kommt als letztes Mittel das künstliche Gelenk zum Einsatz. Hier ist die Medizin schon seit Jahren den Kinderschuhen entwachsen, moderne Materialien und ausgeklügelte Operationsverfahren ermöglichen vielen Menschen ein Leben praktisch ohne Einschränkungen und Schmerzen.

Bei einem Patientenseminar zum Thema „Das künstliche Kniegelenk“ können sich Interessierte in der Raphaelsklinik am Mittwoch, 28. März ab 16.00 Uhr über den Gelenkersatz informieren. Experten aus den Bereichen Medizin, Pflege und Krankengymnastik stehen den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rede und Antwort. An Modellen werden Operationstechniken und Prothesentypen erklärt, Fragen zum Leben mit einem künstlichen Gelenk werden besprochen. Anmeldungen werden erbeten unter der Rufnummer (0251) 5007 2331.

(Michael Bührke)