Antonius Witte, Dieter Broekmann und Inge Große Verspohl (v. l.) von der Hospizbewegung Münster informieren im Foyer der Raphaelsklinik über ihre Arbeit.

Raphaelsklinik informiert über Hospizbewegung

[19.03.2012]

„Wir wollen das Thema Sterben und Tod verstärkt in die Öffentlichkeit bringen“ sagt der Koordinator der Hospizbewegung Münster e. V., Dieter Broekmann. Bis Ostermontag informieren zehn großformatige Infotafeln im Foyer der Raphaelsklinik über die Arbeit der Organisation.

„Die Aufgabe der Hospizbewegung besteht in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie von deren Angehörigen. Unser Ziel ist, ein würdiges Sterben möglichst in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen“ skizziert Broekmann das Tätigkeitsfeld der Haupt- und Ehrenamtlichen in seinem Verein. Außerdem informiert das Team über die Themen Patientenverfügung und die Möglichkeiten der ambulanten Versorgung durch Pflegedienste. Durch die enge Zusammenarbeit mit  Hausärzten, Palliativärzten, Krankenhäusern, Altenheimen und stationären Hospizen versucht die Hospizbewegung, die bestmögliche Versorgung der Patienten zu erreichen. Ein weiterer Bereich der Hospizbewegung Münster e.V. ist die Begleitung Trauernder.

Die Ausstellung im Foyer der Raphaelsklinik ist täglich, auch am Wochenende, von 9 bis 19 Uhr zu sehen. Informationen zur Hospizbewegung gibt es unter (0251) 519874 oder im Internet unter www.hospizbewegung-muenster.de