Raphaelsklinik zeigt Werke der "Artothek"

[30.06.2006]

„Wie die Raphaelsklinik nicht nur ein Ort des Heilens sondern auch der Begegnung ist, so ist auch die darstellende Kunst ein Ort der Begegnung. Sie haben also die interessante Chance in dieser Ausstellung sich selbst, der Kunst und den Künstlern in den Werken zu begegnen.“ Mit diesen Worten eröffnete die Vorsitzende des Stadtheimatbundes Dr. Ute Ewering am 29. Juni die Jahresausstellung der Künstlergruppe „Artothek“ im Foyer der Raphaelsklinik.

Die „Artothek“ wurde vor sechs Jahren mit einer Gemeinschaftsausstellung im Bürgerhaus Kinderhaus von Kinderhauser Künstlerinnen und Künstlern ins Leben gerufen. Auf Initiative der Bürgervereinigung Kinderhaus e.V. und des Bürgerhauses Kinderhaus hatten sich Kunstschaffende und -interessierte aus dem Stadtteil zusammengefunden, um ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren und sich untereinander auszutauschen. Ungewöhnlich ist das Konzept der Gruppe, die Arbeiten ähnlich wie die Bücher in einer Bibliothek Interessierten zum Ausleihen zur Verfügung zu stellen. „Die Kunst soll aus dem Elfenbeinturm der Galerien dorthin gebracht werden, wo Menschen sind, Kunst soll in den Alltag integriert werden.“ charakterisiert Ewering in ihrer Gastrede das Besondere an der Motivation der „Artothek“.

Auffällig ist das breite Spektrum der gezeigten Arbeiten. „Die Herkunft, Arbeitsweise und Lebensgeschichte der Artothek-Mitglieder sind verschieden, und dennoch haben sie etwas Verbindendes: es ist die Lust am Gestalten, die allen Werken gemeinsam ist. Ein Konzept, das in der Ausstellung in erfrischender Weise zu Tage tritt.“ fasst Ewering zum Ende ihrer Rede die Qualitäten der gezeigten Werke zusammen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 06. August täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr zu besichtigen.

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