Chefarzt Prof. Dr. Gunnar Möllenhoff (r.) und Physiotherapeutin Veronika Brühl begrüßen Sie zum Abschlag auf der Komfortstation der Raphaelsklinik.

Spaß am Golf auch mit einem künstlichen Gelenk

[15.04.2015]

Die gute Nachricht vorweg: Ein künstlicher Gelenkersatz steht dem Golfsport nicht im Weg. „Dank moderner Implantate und Operationsmethoden können Sie mit einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk auch weiterhin den Ball beherzt über den Fairway schlagen“, beruhigt Prof. Dr. Gunnar Möllenhoff, Chefarzt des Zentrums für Endoprothetik und Gelenkchirurgie der Raphaelsklinik im westfälischen Münster. Wenn drei bis vier Monate nach der OP das Gelenk reizfrei ist und ein normales Gangbild vorliegt, kann es wieder mit dem Holz ins Grüne gehen. Allerdings muss dem Eingriff eine professionelle und zielgerichtete Krankengymnastik folgen.

Veronika Brühl ist Golf-Physiotrainerin und Golf-Therapeutin, sie kennt die speziellen Anforderungen an die Gelenke aber auch die Wünsche und Hoffnungen vieler aktiver Golfsportler, was das Leben mit dem künstlichen Gelenk anbelangt. „Um weiterhin mit Freude Golf zu spielen, müssen einige Punkte beherzigt werden. Der ‚physiologische Golfschwung‘ ist hier ein Kernbegriff“, erläutert die Physiotherapeutin der Raphaelsklinik. Möllenhoff empfiehlt nach der Operation die isometrische Muskelstärkung ohne Gewichtsbelastung, Fahrradfahren sei ebenfalls ideal.

>>> Die Komfortstation der Raphaelsklinik