Die Moderatorin Martina Kreimann im Gespräch mit der Olympiateilnehmerin Tatjana Pinto.
Prof. Dr. Klaus Völker , Dr. Cornelius Müller-Rensmann, Tatjana Pinto, Martina Kreimann, Hugo Domin (Blau Weiß Aasee) und Bernd Schirwitz (Sportamt) (v. l.) diskutieren über die Frage, ob Sport gesund ist.
Wie in jedem Jahr war auch diesmal das Foyer bis auf den letzten Platz besetzt.
Wie in jedem Jahr war auch diesmal das Foyer bis auf den letzten Platz besetzt.
Mitarbeiterinnen des OPs zeigten die Instrumente, die bei einer Gelenk-Operation zum Einsatz kommen.
Sichtlich wohl fühlten sich die Talkgäste auf der Bühne des vollbesetzten Foyers.
Chefarzt Prof. Dr. Claus Spieker (l.) und Oberstabsarzt Dr. Jens Hinder berichteten von ihren Erfahrungen im Lauf- und Radsport.
Auf einer begleitenden Messe konnten sich die Besucherinnen und Besucher informieren.
Die "Dandys" sorgten für die musikalische Unterhaltung und informierten gleichzeitig über das Thema Organspende.

Sport ist gut in jedem Alter!

[16.11.2013]

Sport ist gesund, oder? Viele Menschen haben Bedenken, ob das abendliche Joggen um den Aasee wirklich der Gesundheit dient oder vielleicht auf Dauer doch den Gelenken schaden könnte und sich im Alter als Arthrose rächt. Oder ob die Teilnahme am Marathon eher dem Ego als der Kondition dient. Während einer großen Infoveranstaltung im Foyer der Raphaelsklinik gingen insgesamt 37 Experten unterschiedlicher Fachbereiche in acht Talkrunden der Frage nach, ob Sport in jedem Alter und in jeder Lebenslage gesund sei.

Ärzte, Physiotherapeuten, Sportmediziner, Ernährungsexperten, Vertreter von Krankenkassen und Sportverbänden und mit Tatjana Pinto sogar eine waschechte Olympiateilnehmerin diskutierten vor mehreren Hundert interessierten Zuhörern, wie die Freude am Sport geweckt und negative gesundheitliche Folgen möglichst vermieden werden können. „Auf jeden Fall sollte man nicht von Null auf Hundert gehen, sondern nach Rücksprache mit einem Sportmediziner allmählich mit dem Sport beginnen“ empfiehlt der Organisator der Veranstaltung und Oberarzt der Raphaelsklinik, Dr. Bernhard Egen. Ein Appell ging von den Gesprächsteilnehmern an die Krankenkassen, sportliche Aktivitäten finanziell zu unterstützen und nicht erst zu warten, „bis das Kind in den Brunnen gefallen ist“, sagt Egen. Immerhin tragen einige Kassen die Kosten für eine sportmedizinische Untersuchung, hier lohne sich nach Meinung der Fachleute eine entsprechende Anfrage.

Selbst chronische Erkrankungen wie Diabetes stehen einer regelmäßigen und verantwortungsvollen sportlichen Betätigung nicht im Wege. Vorbildlich sei Münster, was die sportmedizinische Betreuung von Großveranstaltungen wie Marathon oder Triathlon anbelangt. Auch das vielfältige Angebot im Breitensport durch eine Vielzahl von Sportvereinen würde zur Attraktivität der Stadt beitragen. Begleitet wurde die Veranstaltung von einer umfangreichen Messe und den Köstlichkeiten der Klinikküche.

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