Andrea Hansen (l.) moderierte die Talkrunden, hier mit Prof. Dr. Gunnar Möllenhoff, Mirja Kuckhermann und Prof. Dr. Jörn Steinbeck (v.l.)
Die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung bot Einblicke in ihre Arbeit und die Teilnahme an einem Quiz.
Der Zauberer Stephan Lammen begeisterte nicht nur die jungen Besucher.
Beim Wiederbelebungstraining war Einsatz gefragt.
Die neue Komfortstation 6A konnte besichtigt werden, bevor die ersten Patienten kamen.
Gabriele Marbach verkaufte süße Häkelbären zugunsten der Palliativstation.
Mit Endoskopen konnte nach Gummibärchen geangelt werden.
Das Thema "Isolierung von Infektionspatienten" gewann durch die aktuelle Ebola-Epidemie für die Besucher an Brisanz.

Tag der offenen Tür lockte tausende Besucher an

[25.10.2014]

Mit dem Endoskop nach Gummibärchen fischen, im OP-Saal mit dem Operationsbesteck hantieren oder eine entspannende Aromapflege-Einreibung genießen, das konnten die Besucher des „Tag der offenen Tür“ am 25. Oktober in der Raphaelsklinik erleben. Die Eröffnung der neuen Komfortstation war der Anlass, Bereiche der Innenstadtklinik zu öffnen, die üblicherweise verborgen sind.

Auf der Station 2D wurde demonstriert, wie Patienten mit einer ansteckenden Infektion isoliert werden, „Die Besucher waren wegen der aktuellen Ebola-Epidemie äußerst interessiert an diesem Thema und stellten sehr viele Fragen“, berichtet die pflegerische Bereichsleitung Angelika Gerhardy. Im Foyer fanden Talkrunden statt, in denen Vertreter aus Medizin, Pflege und Physiotherapie zu unterschiedlichen Themen Stellung nahmen, moderiert wurden die Gesprächsrunden von der Journalistin Andrea Hansen.

Trotz des verhangenen Himmels genossen viele Besucher den Ausblick auf das Panorama der Altstadt, das sich vom sechsten Stockwerk der Klinik aus bietet, sogar das Riesenrad des Send war zu sehen, während es sich gemächlich vor dem Schloss drehte. Die Komfortstation verfügt über 17 moderne Einzelzimmer, in den Fluren hängen Bilder der münsterischen Künstlerin Marion Große-Wöstmann.