KHK Frank Thiel und seine Assistentin Nadeshda Krusenstern alias Axel Prahl und Friederike Kempter kümmern sich um die Leiche. Foto: Sr. Elisabethis
Prahl und Jan Josef Liefers (Prof. Karl-Friedrich Boerne) während einer Drehpause (l.). Foto: Sr. Elisabethis

Tatort Raphaelsklinik

[18.11.2013]

Eine Leiche liegt auf dem blutgetränkten Asphalt, ein Krankenwagen, ein Linienbus, die nächtliche Szene ist in fahles Licht getaucht. Emsig aber ohne Hast erledigen vermummte Mitarbeiter der Spurensicherung ihre grausige Arbeit. Das alles spielte sich am 16. November vor der Raphaelsklinik ab. Ein Mord, mitten im beschaulichen Münster?

Glücklicherweise ist die Polizei schon vor Ort, Kriminalhauptkommissar Frank Thiel wird den Mörder schon finden, zumal er wieder von seiner Assistentin Nadeshda Krusenstern und seinem Vermieter Professor Karl-Friedrich Boerne unterstützt wird, der praktischerweise von Beruf Rechtsmediziner ist. Eines ist jetzt schon klar: Spätestens nach 90 Minuten ist der Mörder dingfest gemacht!

Natürlich handelte es sich nicht um einen echten Mord, vielmehr wurden Szenen für den Münster-Tatort „Der Hammer“ vor den Toren der Klinik gedreht. Sorgsam wurden zu diesem Zweck die Straßen rund um die Raphaelsklinik am Abend abgesperrt, was für viele Mitarbeiter das Erreichen der Klinik deutlich erschwerte. Aber sie lieben natürlich ihren Tatort, die Münsteraner, da nimmt man schon mal Unannehmlichkeiten in Kauf. Nur eine Kollegin dachte beim Eintreffen am Drehort, dass die Szene echt sei und wollte dem Opfer zu Hilfe eilen. Das verdutzte Drehteam klärte sie dann auf…

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