Anne Huster (l.) und Petra Wittmund (m.) zeigen ihre Werke im Foyer der Raphaelsklinik, Edda Klepp hielt die Gastrede während der Ausstellungseröffnung.
Die Werke von Petra Wittmund im Foyer der Klinik.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten angeregt der Gastrede.
Die Künstlerinnen Petra Wittmund (vorne) und Anne Huster während der Ausstellungseröffnung.
Die Werke von Anne Huster und Petra Wittmund harmonieren perfekt miteinander.
Drei Fische von Anne Huster vor dem Wasserspiel im Klinikfoyer.
Petra Wittmund (l.) und Anne Huster dankten den Gästen für ihr Kommen.

Tierische Besucher im Klinikfoyer

[11.04.2014]

In tierischer Gesellschaft befinden sich gegenwärtig Patienten, Besucher und Mitarbeiter der Raphaelsklinik. Fische, Vögel, Schimpansen und diverse weitere Vertreter des Tierreichs sind die bevorzugten Motive von Anne Huster und Petra Wittmund, die ihre Bilder und Skulpturen gegenwärtig gemeinsam im Foyer der Innenstadtklinik ausstellen.

Während die Sendenerin Petra Wittmund klassisch zum Pinsel greift, sind es bei der Havixbeckerin Anne Huster unbearbeitete Steine, die sie in der Natur findet und mit Elementen aus Ton liebevoll erweitert. So wird aus einem Brocken Finnland, Norwegen oder Kanada ein Fisch, ein Vogel oder eine schlanke Frauengestalt. Keine einfache Sache, da Ton beim Brennen schrumpft und trotzdem passgenau am Stein sitzen muss.

Petra Wittmunds farbenfrohe Bilder beziehen ihren Reiz oft aus dem Kontrast zwischen den präzise ausgearbeiteten Tierdarstellungen und einem abstrakten Hintergrund. Auf ihrem Bild „Vogelschar“ sitzen drei Vögel seelenruhig auf ihren dünnen Zweigen, während der Hintergrund glutrot erstrahlt. Viele ihrer Motive wie Schimpanse, Frosch oder Eule schauen den Betrachter direkt an und scheinen ohne Scheu auf eine Rückmeldung zu warten.

„In den Werken Anne Husters und Petra Wittmunds wird eines spürbar: Tiere erinnern uns an etwas und bringen uns mit unseren ureigenen Sehnsüchten in Kontakt“, erläuterte die Journalistin Edda Klepp während der Ausstellungseröffnung am 10. April und fügte hinzu: „Sie sind uns nah und zeigen uns gleichzeitig unsere Grenzen auf“.

Musikalisch wurde der Abend virtuos von Charlotte Voigt am Cello begleitet.

Die Ausstellung ist bis zum 1. Juni täglich von 9 bis 19 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik, Loerstraße 23, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Anne Huster | Petra Wittmund

Anne Huster: Skulpturen | Petra Wittmund: Malerei

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