Die Mitglieder des „TUN – Arbeitskreis Kunst 83 e. V.“ während der Ausstellungseröffnung in der Raphaelsklinik. Elvira Meisel-Kemper (4.v.r.) hielt die Gastrede, Nele Klemann (2.v.r.) spielte am Klinikflügel.
Elvira Meisel-Kemper während ihrer Gastrede.
Monika Katschmarek dankte den Gästen im Namen der Künstlergruppe für ihr Kommen.
Die Werke der 13 Künstlerinnen und Künstler bringen "Lebensfreude" in das Foyer der Innenstadtklinik.
Angeregte Gespräche am Rande der Ausstellungseröffnung.
Rund 120 Gäste folgten der Einladung zur Ausstellungseröffnung.
Nele Klemann begeisterte am Klinikflügel.
Die Werke der 13 Künstlerinnen und Künstler bringen "Lebensfreude" in das Foyer der Innenstadtklinik.
Viele der Werke regen zur intensiveren Auseinandersetzung an.

TUN verbreitet Lebensfreude

[18.01.2014]

Lebensfreude – ein Begriff, der in einem Krankenhaus sicher nicht allgegenwärtig ist. Er ist der Titel der aktuellen Ausstellung des „TUN – Arbeitskreis Kunst 83 e. V. Münster“, die gegenwärtig im Foyer der Raphaelsklinik zu sehen ist. Die 13 ausstellenden Mitglieder der 15-köpfigen Gruppe haben sich das Ziel gesetzt, „Patienten und allen Menschen, die besonders im Dienst von Kranken und Genesenden tätig sind“ eine Brücke zur Lebensfreude zu schlagen, erklärte die Vorsitzende des Arbeitskreises, Monika Katschmarek, während der Ausstellungseröffnung am Donnerstag vor rund 120 Gästen.

So sind viele der über 40 Bilder geprägt von lebendigen Farben oder hintergründigem Humor. Wenn Dr. Ulrike Weßling ihr Bild „Wirbel wirbeln“ nennt, ist dies wörtlich zu nehmen, 24 menschliche Wirbelkörper spiralisieren bei ihr tanzend ins endlose Blau. Dr. Peter Jansen lässt ein Rudel hungriger Wölfe auf den Betrachter los aber so richtig furchterregend wirken auch sie in ihrer durchschimmernden, farbigen Transparenz nicht.

„Sie sehen im Foyer und in der ersten Etage der Raphaelsklinik nicht die Ausstellung einer Schule, bei der alle Mitglieder den selben Stil verfolgen, sondern eine Präsentation von 13 künstlerischen Individuen“ erläuterte die Journalistin und Kulturwissenschaftlerin Elvira Meisel-Kemper in ihrer Gastrede.

Die Ausstellung ist noch bis zum 2. März im Foyer der Raphaelsklinik, Loerstraße 23, zu sehen. Der Eintritt ist frei.