Die Künstlerin Ulrike Lindken (l.) mit der Gastrednerin Gunda Scheel vor zwei Bildern der Ausstellung.
Gunda Scheel während der Ausstellungseröffnung im Klinikfoyer
Gunda Scheel während der Ausstellungseröffnung im Klinikfoyer
Jaron Tripp faszinierte mit seinem ungewöhnlichen Instrument, dem Hang
Gunda Scheel während der Ausstellungseröffnung im Klinikfoyer
Gunda Scheel während der Ausstellungseröffnung im Klinikfoyer
Fransje Sieger, Britta Osing und Julia Kroker (v. l.) während der Ausstellungseröffnung
Dieter Sieger, Prof. Udo Scheel und Gunda Scheel (v. l.) während der Ausstellungseröffnung

Venedig in Münster - Ulrike Lindken stellt ihre Werke im Foyer aus

[27.01.2013]

Venedig hat es der Malerin Ulrike Lindken offenkundig angetan. Während ihrer Ausbildung zur Geigenbauerin in Norditalien besuchte sie erstmals die Lagunenstadt und verlor buchstäblich ihr Herz an diese einzigartige Stadt, die sie einerseits als prächtig und strahlend und dann wieder als düster, melancholisch und gespenstisch empfindet. Regelmäßig bereist sie seither Venedig, um mit zahlreichen Fotos im Koffer zurückzukehren, nach deren Vorlage dann in ihrem münsterschen Atelier die Bilder entstehen.

Im Foyer der Raphaelsklinik sind gegenwärtig unter dem Titel „von Welle zu Welle, von Brücke zu Brücke“ über 30 ihrer Werke zu sehen. Neben zahlreichen Arbeiten in Acryl findet sich eine Reihe verblüffender kleinformatiger Arbeiten, die bei genauer Betrachtung aus zahllosen schwarzen und weißen Papierpunkten zusammengesetzt sind, Abfälle eines Lochers. Andere Bilder wurden collagenartig aus Zeitungspapier zusammengesetzt. „In Ihren Arbeiten einer völlig eigenständigen Malerei der pastellhellen oft gedeckten venezianischen Farbtöne ist die wasserdunstige Atmosphäre der Stadt erkennbar“, beschrieb die Fotografin Gunda Scheel während  ihrer Rede zur Eröffnung der Ausstellung die Arbeiten von Ulrike Lindken.

Musikalisch wurde der Abend von Jaron Tripp bereichert, der mit seinem ungewöhnlichen Instrument, dem Hang, teils melancholische, teils meditative Improvisationen bot, die die Stimmungslage der Bilder Ulrike Lindkens aufgriffen und in ihrer Wirkung unterstützten.

Noch bis zum 10. März ist die Ausstellung täglich von 9 bis 19 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik, Loerstraße 23, zu sehen, der Eintritt ist frei.

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