Veranstaltungsankündigung: Volkskrankheit Osteoporose - Expertenforum & Gesundheitsmesse

[02.08.2005]

Osteoporose ist durch eine verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet. Beides lässt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk. In der EU belegen Osteoporose-Patienten über 500.000 Krankenhaus-Bettentage pro Jahr. Diese Zahl wird sich in den nächsten 50 Jahren verdoppeln. Osteoporose kostet die EU jedes Jahr über 3 Mrd. Euro nur für Krankenhaus-Ausgaben.

Die Veranstaltung richtet sich an Ärzte und medizinische Laien, die sich über den heutigen Stand der Vorbeugung, der Behandlungsmöglichkeiten sowie über die Zukunft aus medizinischer und sozioökonomischer Sicht informieren möchten.

Eine umfassende Gesundheitsmesse lädt dazu ein, sich über alle Fragestellungen und Möglichkeiten moderner medizinischer Technik rund um Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose ausgiebig zu informieren. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Samstag, 05.11.2005, 11:00 - 16:00 Uhr
Gesprächs- und Informationsforum
im Foyer der Raphaelsklinik

Programm:
Wie entsteht Osteoporose?
Osteoporose ist eine Volkskrankheit, die entgegen weitläufiger Meinung nicht nur Frauen betrifft. Ihre Entstehung und die verschiedenen Stadien der Krankheit sind das erste Thema des Expertenforums.
Ursachen und Diagnostik
Unterschiedliche Ursachen können die Volkskrankheit hervorrufen. Risikofaktoren wie zum Beispiel Nikotin und Alkohol begünstigen Osteoporose. Verschiedene Diagnostik-Verfahren werden dargestellt und diskutiert.
Vorbeugung
Sport und Ernährung sind kostengünstige Wege, mit denen sich jeder Einzelne effektiv vor der Erkrankung und ihrem Verlauf schützen kann. Sportärzte und -wissenschaftler sowie Ernährungsmediziner geben einen Überblick.
Klassische und alternative Therapie

Ist die Osteoporose diagnostiziert, stehen unterschiedliche klassische und alternative Therapieansätze zur Verfügung. Das Expertenteam diskutiert Fragen zu modernen Therapiealternativen.
Therapie der Komplikationen
Eine häufige Folge der Krankheit sind Arm- und Beinbrüche, sowie Wirbelkörperfrakturen. Operative und konservative Verfahren werden von Experten vorgestellt.
Physikalische Therapie und Rehabilitation
Zur Vermeidung einer Verschlimmerung der Osteoporose, aber auch im Rahmen der Therapie bereits eingetretener Komplikationen stehen Rehabilitation und Krankengymnastik im Vordergrund, um den Patienten wieder am Alltag teilnehmen lassen zu können.
Hilfe und Selbsthilfe
Der Hausarzt, Orthopäde oder Selbsthilfegruppen bieten Hilfe zur Selbsthilfe wenn die Krankheit fortschreitet.
Wer zahlt die Zeche?
Vertreter von Kostenträgern, Leistungserbringern und Verantwortliche unseres Sozialsystems stehen während des Forums Rede und Antwort.

Das Programm zum Download als PDF-Dokument

Organisation / Information:
Dr. med. B. Egen
Raphaelsklinik Münster GmbH
Klosterstraße 75, 48143 Münster
Tel. (0251) 5007 - 4094 oder
Tel. (0251) 5007 - 2217
E-Mail: b.egen@raphaelsklinik.de