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Leistungsspektrum
Konventionelle Radiologie
- Röntgenaufnahmen des Skeletts, der Lunge und des Herzens
- Traumatologische Beurteilung und Begutachtung
- Diagnostik von Fehlstellungen, Fehlbildungen und Erkrankungen des Knochensystems sowie der röntgenschattengebenden Weichteile
Auch im konventionellen Röntgen hat sich seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen einiges getan: Durch immer empfindlichere Filme und immer bessere Röhren konnte die Strahlenbelastung auf einen Bruchteil reduziert werden. Hier werden Routineuntersuchungen der Extremitäten, des Kopfes, des Stammskeletts und der Brust- und Bauchorgane durchgeführt.
Der gute alte Röntgenfilm ist in der Beurteilung "gebrochen oder nicht?" noch immer ungeschlagen. Auch in der Routinediagnostik der Lungenerkrankungen ist diese Technik - weil kostengünstig, einfach und schnell - nicht zu ersetzen.
Dauer der Untersuchung: zwischen 1 und 5 Minuten.
Digitale Durchleuchtung
- Funktionsdiagnostik von Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, der Nieren und ableitenden Harnwege sowie der Ausscheidungsfunktion
• Durchleuchtungsbeurteilung der Herz- und Lungenfunktion sowie deren krankhafter Veränderungen
• Darstellung krankhafter und fehlgebildeter Gangsysteme des Körpers
• Gelenkpunktionen und Infiltrationen
Die digitale Durchleuchtung kombiniert die Vorteile der konventionellen Röntgenröhre mit denen der Digitaltechnik: Auf einem Computermonitor können zeitliche Abfolgen der Organfunktionen live mitverfolgt und ausgewertet werden: Ein- und Ausatmung, Herzbewegung, Darmbewegung, selbst die Nierenfunktion können mit nur wenig Aufwand dargestellt und beurteilt werden. Domäne der Durchleuchtung sind daher Magen- und Darmuntersuchungen mit Kontrastmittel, Darstellung der Beinvenen und andere Darstellungen von Körperhöhlen und Gangsystemen - von der Speiseröhre bis zum Eileiter.
Dauer der Untersuchung: zwischen 3 und 40 Minuten.
Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
- Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der arteriellen und venösen Gefäße des gesamten Körpers wie Schaufensterkrankheit, Blutungen, Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel in Arterien (Embolie) und Venen (Thrombose)
• Lokale Chemotherapie in bestimmten Fällen
In der DSA werden Aufnahmen der Gefäße angefertigt. Hierzu wird ein Kontrastmittel injiziert, das mit einer exzellenten Abbildungsqualität die Gefäße darstellt und so Verkalkungen, Aussackungen, Einengungen und Verschlüsse sichtbar macht. Oft kann man in gleicher oder späterer Sitzung einen Teil dieser Veränderungen behandeln: z. B. durch das Aufdehnen von Verschlüssen und Einstellungen mittels Ballonkathetern. Dies erspart häufig die offene Operation der geschädigten Gefäße. Blutgerinnsel können mittels spezieller Medikamente aufgelöst werden.
Dauer der Untersuchung: zwischen 20 und 60 Minuten.
Computertomographie
- Moderne Schnittbilddiagnostik des gesamten Körpers,
- insbesondere des Gehirns, der Wirbelsäule, des Herzens und der Lunge, der Gefäße, der Bauchorgane und der Weichteile
- Zielgenaue Biopsie unter CT-Kontrolle zur schonenden Gewinnung von Körpergeweben
- CT-gesteuerte Therapie von Patienten mit Abszessen, mit Wirbelsäulenbeschwerden (periradikuläre Infiltration) und mit fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen (Sympatikolyse)
"Salami-Radiologie" könnte man die Computertomographie auch nennen: Durch eine um den Patienten rotierende Röntgenröhre werden nach einem aufwendigen Rechenverfahren Schichtaufnahmen des Körpers von wenigen mm Dicke angefertigt. Der Vorteil: eine exzellente räumliche Auflösung aller Weichteilstrukturen innerhalb des Körpers, die Organveränderungen, Flüssigkeitsansammlungen, ja sogar nur wenige mm große Lymphknoten sichtbar macht. Mit der CT war es auch erstmals möglich, Feinstrukturen des Gehirns und seinen Störungen (Schlaganfall, Hirnblutung) durch den geschlossenen Schädel zu beurteilen.
Dauer der Untersuchung: zwischen 10 und 40 Minuten.
Nuklearmedizin und Isotopenlabor
- Diagnostik von Stoffwechselerkrankungen und Neubildungen der Schilddrüse und des Knochens
- Diagnostik der Herzkranzgefäße und der Herzdurchblutung
- Diagnostik der Lungenfunktion, -ventilation und -durchblutung
- Lokalisation der Blutungsquellen bei Darmblutungen
- Nachweis von Stoffwechselveränderungen, Entzündungen und Metastasen im Skelettsystem
- Behandlung von chronischen rheumatischen und aktivierten, degenerativen Veränderungen der Gelenke durch Nuklidinjektion (Radiosynoviorthese)
- Sentinel Lymph-Node Szintigraphie zum intraoperativen Metastasennachweis
Aufgrund ihrer Bedeutung und Vielschichtigkeit hat sich die Nuklearmedizin zu einem eigenen Gebiet in der Radiologie entwickelt. In jedem Fall bekommt der Patient eine geringe Menge radioaktives Medikament gespritzt, aus dessen Verteilung, Anreicherung und Ausscheidung aus dem Körper wichtige Hinweise auf Organfunktion, Stoffwechsellage und Durchblutung gewonnen werden könnten. So lassen sich beispielsweise Knochenmetastasen eines Tumors durch die vermehrte Nuklidaufnahme nachweisen. Auch in den operativen Fächern hilft die Nuklearmedizin weiter: Sie kann kleinste Tochterabsiedlungen in den lokalen Lymphknoten sichtbar machen.
Dauer der Untersuchung: zwischen 20 und 60 Minuten.
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Chefärzte
Fachkunde Nuklearmedizin
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Facharzt für Radiologie
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