Endoprothetikzentrum

Zertifiziertes Endoprothetikzentrum

Die Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie, Zentrum für Endoprothetik und Gelenkchirurgie, hat sich auf dem Gebiet des künstlichen Gelenkersatzes in Münster und der Region zu einer festen Größe entwickelt. Nicht zuletzt das jährlich stattfindende Endoprothetikforum als eines der bedeutendsten Symposien dieser Art in Deutschland, das von der Klinik unter der Leitung des Chefarztes Prof. Dr. Gunnar Möllenhoff organisiert und durchgeführt wird, hat den Ruf der Raphaelsklinik als eine der ersten Adressen auf dem Gebiet des künstlichen Gelenkersatzes gefestigt.

Seit 2016 ist die Klinik für Unfall- und orthopädische Chirurgie nun zertifiziertes Endoprothetik-Zentrum. Die Zertifizierung wurde vom Institut ClarZert nach den Vorgaben der Initiative EndoCert durchgeführt. Die EndoCert-lnitiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) soll eine quaIitativ hochwertige Durchführung solcher Eingriffe sicherstellen und ist nach eigener Aussage das weltweit erste Zertifizierungssystem in der Endoprothetik.

Klare Vorgaben

Die Voraussetzungen für eine Zertifizierung sind klar festgelegt. So müssen am Endoprothetik-Zentrum mindestens 100 endoprothetische Versorgungen (einschließlich Wechseloperationen) am Hüft- und/oder Kniegelenk pro Jahr und operativem Standort durchgeführt werden. Zahlen, die das Endoprothetikzentrum problemlos erreicht, in 2015 wurden 196 Hüftgelenksendoprothesen und 149 Kniegelenksendoprothesen als Erstimplatation oder als Ersatz einer vorangegangenen Endoprothese (Revision) in der Raphaelsklinik implantiert.

Keine Chance für Schmerzen

Schmerzen stehen einer schnellen Genesung im Wege, sie hindern den Patienten daran, das Bett zu verlassen und die physiotherapeutischen Übungen regelmäßig durchzuführen. Daher hat die Schmerztherapie in der Raphaelsklinik eine herausragende Bedeutung bei der Rundumversorgung der Patienten im Zuge eines endoprothetischen Eingriffs.

Speziell ausgebildete Pflegeexperten fragen regelmäßig den Schmerzstatus ab und reagieren umgehend auf jede Veränderung. Schon vor der Operation beginnt die Therapie mit verschiedenen Schmerzmedikamenten die an unterschiedlichen Stellen im Bereich der Schmerzentstehung, der Schmerzweiterleitung und der Schmerzverarbeitung wirken.

Es besteht auch die Möglichkeit eines navigationsgestützten Operationsverfahrens.