Beschützen und lindern

Unsere Aufgabe ist es, Menschen, die an einer unheilbaren und fortgeschrittenen Erkrankung leiden, zu betreuen und zu begleiten. Denn auch, wenn eine Krankheit nicht mehr heilbar ist, können wir dennoch unglaublich viel gegen das Leiden und für unsere Patientinnen und Patienten tun.

„Pallium“ ist der lateinische Begriff für Mantel oder Umhüllung. Dem Wortsinn entsprechend möchten wir mit der ganzheitlichen Behandlung und Pflege auf unserer Palliativstation wie ein Mantel schützend und behütend unsere Patientinnen und Patienten umhüllen. Ziel ist es, die verbleibende Lebenszeit so beschwerde- und schmerzfrei wie möglich zu gestalten. Mit warmherziger und einfühlsamer Zuwendung unterstützen das Team um Dr. Marc Theisen und die Stationsleiterin Gabriele Senge die Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige und erstellen ein individuell abgestimmtes Versorgungs- und Behandlungskonzept.

Betreuen und begleiten

Unsere Mitarbeiter auf der Palliativstation sind für die besonderen Anforderungen einer Palliativstation ausgebildet und sorgen rund um die Uhr für eine fürsorgliche und verständnisvolle Betreuung und Begleitung. Unsere Patientinnen und Patienten sind in Einzelzimmern in geschützter und wohnlicher Atmosphäre untergebracht. Auf Wunsch stehen auch Zweibettzimmer zur Verfügung. Natürlich ist eine Unterbringung nahestehender Angehöriger jederzeit möglich.

„FÖRDERVEREIN PALLIATIVMEDIZIN RAPAHELSKLINIK e. V.“
Der Verein kümmert sich seit 2011 um die Belange der Station und unterstützt materiell/finanziell die Station und teils auch bedürftige Patienten; diese Dinge sind Leistungen, die durch die Kostenträger nicht übernommen werden und direkt den Patienten zugute kommen, beispielsweise Musik- und Kunsttherapie oder eine besondere Ausstattung der Station. www.palliativ-muenster.de

Vorbereitung und Absprache

Wir sind bestrebt, für unsere Patientinnen und Patienten einen stabilen Zustand in möglichst hoher Lebensqualität zu erreichen und sie nach Wunsch in ihr gewohntes heimisches Umfeld zu entlassen. Gern helfen wir aber auch bei dem Übergang in eine pflegende Einrichtung oder ein Hospiz, sollte dies seitens der Patientin oder des Patienten gewünscht sein. Beides geschieht jedoch nur nach sorgfältiger Vorbereitung und Absprache mit allen Beteiligten, gerade damit es nach einer Entlassung nach Hause an nichts fehlt und alle mitversorgenden Dienste bereit sind, die Versorgung und Begleitung der schwer erkrankten Menschen weiter auf hohem Niveau fortzuführen.
Wiederaufnahmen sind selbstverständlich immer möglich, sollte es erneut zu einem Problem kommen, das ambulant nicht schnell oder gut genug gelöst werden kann. Unser Team steht Ihnen in allen Fragen vor, während und nach dem Aufenthalt gern helfend zur Seite.


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