Die Fortbildungsveranstaltung war sehr gut besucht
10 Zentren haben sich zur Münsteraner Allianz gegen Krebs zusammengeschlossen
Dr. Marc Theisen berichtete über die Palliativmedizin
Prof. Dr. Udo Sulkowski (l.) und Prof. Dr. Dr. Gerhard Brodner (r.) hatten den Vorsitz
Die Fortbildungsveranstaltung war sehr gut besucht
Dr. Christian Lerchenmüller referierte zum Thema Methadon und Cannabinoide
10 Zentren haben sich zur Münsteraner Allianz gegen Krebs zusammengeschlossen
Die Fortbildung findet jährlich während der Adventszeit statt
Während der Pausen gab es viele Gelegenheiten zum fachlichen Austausch

Moderne Untersuchungs- und Behandlungsmethoden geben Hoffnung im Kampf gegen den Krebs

[18.11.2017]

Auch wenn immer wieder Berichte über neue Behandlungsmethoden Hoffnung machen, bis der Krebs wirklich besiegt ist, wird es vermutlich noch dauern. Dennoch wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Erfolge erzielt, die optimistisch stimmen. Auch wenn nicht in jedem Fall von einer Heilung gesprochen werden kann, konnte die Erkrankung bei vielen Betroffenen so weit gebremst werden, dass Mediziner in diesen Fällen von einer chronischen und nicht mehr von einer tödlichen Krankheit ausgehen.

Gründe für diesen Erfolg sind neben verbesserten Behandlungsmethoden auch der Aufbau von Tumorzentren in Deutschland. So wurden aus Einzelkämpfern Teamplayer, die fächerübergreifend die Patienten behandeln und alle neuen Fälle gemeinsam in Tumorkonferenzen besprechen. Vor fast fünf Jahren wurde das deutschlandweit erste trägerübergreifende Organzentrum gegründet, die „Münsteraner Allianz gegen Krebs – MAgKs“. In ihr arbeiten Experten aus zehn Tumorzentren dreier münsterischer Kliniken zusammen.

Einmal pro Jahr laden die Mediziner der MAgKs ihre niedergelassenen Kollegen ein, um über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Krebstherapie zu berichten und zu diskutieren. Am 18. November berichteten 16 Ärzte der MAgKs über Themen wie die neuen Leitlinien beim Lungenkrebs, die Behandlung von Schilddrüsenkrebserkrankungen, das Langzeitüberleben bei bestimmten Hirntumoren oder spezielle Krebstypen im Gesichtsbereich. Auch die Palliativmedizin oder der Erhalt der Zeugungsfähigkeit bei einer Krebserkrankung waren Thema. Ort der Fortbildungsveranstaltung war das Mövenpick Hotel an Münsters Aasee.