Fotos vermitteln Spiritualität

Mechthild Weiling-Bäcker, Schwester Angelique und Tobias Klostermann (v.l.) während der Ausstellungseröffnung in der Raphaelsklinik

08.03.19, Raphaelsklinik

Knapp 30 Fotografien von Händen werden aktuell in der Raphaelsklinik unter dem Titel „Erbarmen – Das innerste Geheimnis Gottes“ gezeigt. Es sind die Hände von Ordensschwestern, aufgenommen von dem Fotografen Tobias Klostermann nach einem Konzept der Designerin Mechtild Weiling-Bäcker in Zusammenarbeit mit den Clemensschwestern. „Die Ordensschwestern haben versucht, nur mit ihrer Handhaltung auszudrücken, was sie ein Leben lang in ihrem Innersten bewegt hat und bis heute bewegt“, erläuterte Pfarrer Michael Ostholthoff in seiner Gastrede anlässlich der Ausstellungseröffnung im Klinikfoyer.

„Wir wollten die Spiritualität unserer Gemeinschaft so darstellen, dass auch andere daran teilhaben können. In einer Form, die auch in der heutigen Zeit zugänglich ist. Auch für Menschen, die dem Glauben und der Kirche vielleicht nicht so nahe sind“, beschreibt die Clemensschwester Angelique die Motivation des Ordens zur Entwicklung dieser Ausstellung. Die Schwarz-Weiß-Fotos zeigen die Hände der Schwestern vor einem schwarzen Hintergrund, nur die Handhaltungen sind erkennbar.

Einen Hinweis darauf, was diese darstellen sollen, geben Zitate, die ausgedruckt neben jedem Bild hängen. „Menschliche Hände erzählen Geschichten, Lebensgeschichten. Hände werden zum Symbol. Sie gebrauchen der Worte nicht, diese Hände, sie erzählen auf ihre ganz eigene Art. Eine menschliche Hand wird zum Symbol für die Zuwendung Gottes, er will uns berühren durch sein Erbarmen“, gab Ostholthoff den rund 60 Gästen der Ausstellungseröffnung mit auf den Weg.
Die Ausstellung ist bis zum 21. April täglich geöffnet, der Eintritt ist frei.