In allen Facetten

Als Alexianer betrachten wir den Menschen ganzheitlich, in all seinen Facetten. Dazu gehört für uns, nicht nur die Krankheit sondern auch die Seele immer im Blick zu behalten. Besonders wichtig ist uns dies bei Menschen, die unter einer Krebserkrankung leiden.

Psychoonkologen betreuen Krebspatienten, wenn sie seelisch und körperlich erschöpft sind durch die Behandlung ihrer Erkrankung. Experten der Psychoonkologie an der Raphaelsklinik bieten diese Hilfestellung den Patienten an, die stationär auf einer unserer Stationen behandelt werden.

Eine Krebsdiagnose kommt meist vollkommen überraschend und wirft viele Fragen auf. Was eben noch selbstverständlich war, erscheint plötzlich trügerisch. Die Verletzlichkeit des eigenen Lebens wird bewusst erlebt. Das verunsichert zutiefst.

  • Wie wird mein Leben nun aussehen?
  • Was kommt jetzt alles auf mich zu?
  • Wie kann ich das durchstehen?
  • Werde ich überleben?

Es ist mehr als verständlich, sich in dieser Situation überfordert zu fühlen, ängstlich oder niedergeschlagen zu reagieren. Das sind angemessene Reaktionen auf ein außergewöhnlich belastendes Ereignis. Dennoch ist es oft notwendig, gerade in dieser Situation wichtige Entscheidungen zu treffen.

Jetzt und im weiteren Behandlungsprozess müssen Sie Ihre Lebenskräfte immer wieder neu aktivieren und bündeln. Daher ist es hilfreich, herauszufinden, wer oder was Sie dabei unterstützen kann. Das gilt in gleicher Weise für Ihre Angehörigen, die in dieser Zeit enorm gefordert sind.

Unser Angebot

Als Teil der onkologischen Versorgung unterstütze ich Sie und auch Ihre Angehörigen als Psychoonkologin in dieser schwierigen Zeit. Dabei richte ich mich ganz nach Ihren Anliegen und Bedürfnissen, die wir gemeinsam in einem Erstgespräch herausfiltern. Dieses Erstgespräch findet oft im Krankenzimmer, wenn es Ihnen möglich ist, aber in einem separaten Raum statt, um Sie zu schützen.
Oft geht es darum, die Geschehnisse der letzten Zeit  Revue passieren zu lassen, das bisherige Erleben einzuordnen, sich mit ungewollten Veränderungen auseinander zu setzen und  erste  Entlastung zu spüren.
Es gilt körperliche und seelische Entspannung wiederzufinden, Kraftquellen und Bewältigungsstrategien zu identifizieren, zu lernen Hilfe (von Fremden) anzunehmen und  Wertschätzung zu erleben.

Es kann aber auch sein, dass durch die Erkrankung etwas ganz anderes in den Vordergrund rückt, was Sie zusätzlich belastet. Dann kann es sich lohnen, sich mit einem Außenstehenden vertrauensvoll zu beraten.
Auf Wunsch vermittle ich Ihnen nach Ihrem stationären Aufenthalt weitergehende ambulante Beratungs- und Therapieangebote.


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