Spritzenpumpen für die Palliativstation

14.06.19, Raphaelsklinik

Über eine Spende in Höhe von 10.000 Euro durch die Schober-Stiftung freut sich das Team der Palliativstation der Raphaelsklinik. Um die Spende zu übergeben und sich vor Ort über die Arbeit der Palliativstation der Raphaelsklinik zu informieren, kamen Prof. Dr. Dr. Otmar Schober und Dr. Anna Schober persönlich in die Innenstadtklinik. „Wir freuen uns sehr über diese großzügige Zuwendung, die vollständig dem Wohl unserer Patienten zugutekommen wird“, bestätigt der ärztliche Leiter der Palliativstation, Dr. Marc Theisen. „Mit dem Geld werden sechs geschützte Spritzenpumpen angeschafft“, erläutert Gabriele Senge, die auf der Palliativstation die pflegerische Leitung innehat.

Spritzenpumpen sind medizinische Geräte, mit deren Hilfe flüssige Medikamente wie zum Beispiel Schmerzmittel genau dosiert an den Patienten abgegeben werden können. Geschützt verhindern sie das versehentliche oder absichtliche Verändern der Medikamentendosis. „Die Krankenkassen finanzieren nur die Anschaffung normaler, ungeschützter Spritzenpumpen“, erläutert Dr. Anna Schober den Grund für die finanzielle Unterstützung durch ihre Stiftung. „Die Schober-Stiftung verfolgt drei Ziele. Zum einen unterstützen wir die ambulante Hospiz- und Palliativarbeit, damit die Schwerstkranken zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung sterben können“, berichtet Prof. Dr. Dr. Otmar Schober. Als weitere Ziele gibt Schober die Unterstützung stationärer Einrichtungen wie die in der Raphaelsklinik und die Öffentlichkeitsarbeit an, wozu auch wissenschaftliche Fortbildungen zählen.