Ausstellungseröffnung „Stille Landschaften“ von Angelika Liebsch

Ein Bild von Angelika Liebsch
Die Arbeiten von Angelika Liebsch bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.

, Raphaelsklinik, Münster

Am Donnerstag, 16. April, um 19 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik

Am Donnerstag, 16. April, wird um 19 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik, einem Krankenhaus der Alexianer, Loerstraße 23, die Ausstellung „Stille Landschaften“ der Lüdinghauser Künstlerin Angelika Liebsch eröffnet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Begrüßung erfolgt mit einer Gastrede von Christiane Middrup-Petrausch. Für die musikalische Begleitung sorgen Ederson Gonçalves (Horn) und Natalia Pavlioutchik (Klavier).

Angelika Liebsch ist Autodidaktin und versteht ihre Malerei als Ausdruck von Notwendigkeit und Leidenschaft. Ihre Werke bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und sind geprägt von Erinnerungen an Meer, Himmel und Licht. Dabei entstehen keine realistischen Abbildungen, sondern persönliche Interpretationen, die von Sehnsucht nach Einfachheit und Kontemplation erzählen.
In bewusst reduzierter Farbgebung setzt die Künstlerin einen Gegenpol zur Reizüberflutung des Alltags. Viele ihrer Arbeiten entstehen aus Erinnerungen an Musik, Gedichte oder Reiseeindrücke, die sich zu verdichteten Momentaufnahmen formen. Ziel ihrer Malerei ist es, Betrachtende zum Innehalten einzuladen.

Liebsch, 1959 in Süddeutschland geboren, lebt im Münsterland. Sie war bis zu ihrem Ruhestand als Fachpflegekraft für Psychiatrie bei den Alexianern Münster tätig und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich, unter anderem in der Flüchtlingshilfe und als Notfallseelsorgerin im Kreis Coesfeld. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Die Ausstellung ist im Anschluss an die Eröffnung zu den üblichen Öffnungszeiten bis zum 28. Juni in der Raphaelsklinik zu sehen.